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Super League: 34. Runde Nach 29 Jahren: Sion beendet Basel-Fluch und springt auf Rang 4

  • Ein starker FC Sion schlägt einen schwachen FC Basel in der 34. Runde der Super League verdient mit 2:0.
  • Rilind Nivokazi und Josias Lukembila sorgen für den 1. Ligasieg der Sittener in Basel seit 1997.
  • Ab 16:30 Uhr gastiert St. Gallen bei YB – und kann Thuns Meisterparty mit einem Sieg verhindern. Zudem empfängt Servette den FC Winterthur.

Sion hat es geschafft: Zum 1. Mal seit dem 2. August 1997 (damals hatte ein gewisser Didier Tholot getroffen) gewannen die Walliser wieder eine Ligapartie in Basel – und das alles andere als unverdient. Sion kam im St. Jakob-Park gegen einen enttäuschenden FCB, der ohne den verletzten Captain Xherdan Shaqiri auskommen musste, zu einem ungefährdeten 2:0-Erfolg. Dank diesem überholt Tholots Equipe die Basler in der Championship Group und stösst auf Rang 4 vor.

Broschinski: erst gefoult, dann Penalty vergeben

Aus Optik des FCB hatte sich eine Viertelstunde vor Schluss beim Stand von 0:2 eine sinnbildliche Szene ereignet: Der eben eingewechselte Moritz Broschinski wurde im Strafraum zu Fall gebracht, worauf Schiedsrichter Lukas Fähndrich nach VAR-Studium auf Penalty entschied (es war nicht die erste diskutable Situation im Sion-Strafraum). Broschinski übernahm selbst Verantwortung – und scheiterte mit seinem Elfmeter am stark reagierenden Anthony Racioppi.

Broschinski muss damit weiter auf seinen 2. Super-League-Treffer, den ersten seit dem 17. Dezember, warten. Auf der anderen Seite hielt Racioppi den 2. Penalty in Folge, nachdem er am 13. Dezember gegen die Grasshoppers einen pariert hatte. Der Elfmeter in der 74. Minute war tatsächlich der 1. Schuss der Basler auf das gegnerische Tor, was den blassen Auftritt des Heimteams noch unterstreicht.

Zwei saubere Sion-Angriffe

Zu denken geben dürfte Coach Stephan Lichtsteiner vor allem die 1. Halbzeit. In dieser hatte der FCB nie den Zugriff auf die Partie gefunden. Sion wirkte aktiver und entschlossener, hatte das Geschehen absolut im Griff und ging nach 25 Minuten in Führung.

Einen schnörkellosen Spielzug über die rechte Seite schloss Torjäger Rilind Nivokazi mit einem humorlosen Abschluss zum 1:0 ab. Der Kosovare behauptete sich nach einer Hereingabe von Ilyas Chouaref gegen Becir Omeragic, der vorbeigrätschte, und liess sich dann das 13. Ligator nicht nehmen.

Ein noch zügigerer Angriff gipfelte nach einer Stunde im 2:0 für Sion. Chouaref leitete erst wunderbar in den Lauf von Numa Lavanchy weiter, dieser legte im Vollsprint quer auf Josias Lukembila. Der 26-Jährige zog von der Strafraumgrenze ab und erwischte Marwin Hitz in der nahen Ecke. Der Ende Saison zurücktretende Goalie war noch knapp dran, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern. Es sollte die Vorentscheidung sein.

So geht's weiter

Der FC Basel trifft im SRF-Livespiel am Samstag zu Hause auf den FC Thun. Sion reist am Sonntagnachmittag zum Ost-West-Duell mit St. Gallen.

Super League

SRF zwei, Super League – Highlights, 25.4.26, 22:35 Uhr ; 

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