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Super League: 36. Runde 3:3 – Luzern zeigt Moral, kann Servette aber erneut nicht knacken

Im Duell zweier zuletzt siegreich gewesener Teams trennten sich Luzern und Servette in einer Partie mit einer wilden 2. Hälfte 3:3. Damit bleiben die Genfer für die Luzerner im 10. Duell in Folge eine nicht zu knackende Nuss – der letzte FCL-Sieg gegen Servette datiert vom 24. September 2023. Immerhin: Gravierende Auswirkungen hat das Ganze für Mario Fricks Mannschaft nicht. Sowohl für Luzern als auch für Servette geht es in der Relegation Group um fast nichts mehr.

FCL kommt 2 Mal zurück

Dennoch wollten sich Skilegende Bernhard Russi und Bundesrat Martin Pfister, die zusammen auf der Tribüne sassen, die Partie nicht entgehen lassen – und sie bekamen Recht. Nach 66 Minuten hatte es vermeintlich vorentschieden 0:2 aus Luzerner Sicht gestanden. Doch innert 6 Minuten glichen die Hausherren gegen ihren Angstgegner aus:

  • 67. Minute: Levin Winkler zieht nach einer Ablage von Tyron Owusu aus rund 20 Metern ab und trifft in die untere Ecke zum 1:2.
  • 73. Minute: Abwehrchef Adrian Bajrami nickt eine Ecke von Andrejs Ciganiks zum 2:2 ins Netz.

Nur 6 Minuten später folgte aber schon die nächste Wende in diesem nun völlig wilden Schlagabtausch:

  • 79. Minute: Der eingewechselte Lilian Njoh setzt nach einer Parade von Pascal Loretz nach und trifft abgebrüht zur neuerlichen Servette-Führung.
  • 81. Minute: Oscar Kabwit gleicht mit einem platzierten Abschluss in die untere Ecke erneut aus – 3:3. Goalie Jérémy Frick sieht nicht ganz glücklich aus.

Mit den 6 Toren war das Pulver bei beiden Mannschaften aber verschossen. Es blieb beim leistungsgerechten Spektakel-Remis, das sich in den ersten rund 66 Minuten nicht angedeutet hatte.

Stevanovic und Lopes in Topform

Im 1. Durchgang hatte es nach 11 Minuten ein erstes Mal im Luzerner Gehäuse eingeschlagen. Servettes Miroslav Stevanovic fasste sich mit links ein Herz und schlenzte den Ball in Richtung Tor. Bajrami, der spätere 2:2-Torschütze, streckte seinen Schädel rein und lenkte das Leder so unglücklich in die weite Ecke ab.

Für Stevanovic war es der 8. Skorerpunkt in den letzten 6 Spielen. Der 35-jährige Bosnier steht nun bei 14 Toren und 7 Vorlagen in 36 Spielen. In ähnlich blendender Verfassung ist der 16 Jahre jüngere Thomas Lopes, der wenige Minuten vor der Pause für das 2:0 verantwortlich zeichnete – aus fast identischer Position (39.).

Der talentierte Franzose zirkelte den Ball – ebenfalls auf Vorarbeit von Houboulang Mendes – mit links sehenswert in die weite Ecke, Goalie Pascal Loretz war machtlos. Lopes traf damit zum 4. Mal de suite – seine ersten 4 Tore in der Super League überhaupt.

So geht's weiter

Der FC Luzern empfängt am Dienstag den FC Zürich (20:30 Uhr). Servette begrüsst gleichzeitig Lausanne-Sport zum Léman-Derby.

Super League

SRF zwei, Super League – Highlights, 09.05.2026, 22:35 Uhr ; 

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