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Super League: 36. Runde Zigi sichert St. Gallen mit spät pariertem Penalty den 2:1-Sieg

  • Der FC St. Gallen triumphiert im Spitzenspiel der 36. Super-League-Runde gegen Lugano mit 2:1.
  • Die Ostschweizer gehen im Cornaredo zwar in Rückstand, gewinnen aber auch dank einem umstrittenen Handspenalty.
  • In den weiteren Sonntagsspielen der Championship Group gastiert Meister Thun in Sion und YB empfängt Basel.

Nach zuletzt vier (!) 1:0-Siegen in Serie – darunter zweimal gegen Meister Thun – hat Lugano mal wieder einen Nuller eingefahren. Die Tessiner verloren das Topspiel in der Championship Group gegen Tabellennachbar St. Gallen zu Hause mit 1:2 – es ist das 8. Duell in Folge ohne Sieg gegen den FCSG. Damit festigen die Ostschweizer den anvisierten 2. Rang und liegen 2 Spieltage vor Schluss mit 3 Punkten vor Lugano.

Spätes Drama

Beinahe hätte es zwischen Lugano und St. Gallen aber zum 2. Mal in diesem Jahr – Mitte März gab es ein 1:1 – keinen Sieger gegeben. Tief in der Nachspielzeit, es lief die 95. Minute und St. Gallen lag zu diesem Zeitpunkt mit 2:1 vorne, schritt Schiedsrichter Alessandro Dudic zum Bildschirm. Was war passiert?

St. Gallens Mihailo Stevanovic hatte im Strafraum Lugano-Captain Renato Steffen regelwidrig zurückgezogen. Allerdings: Bei der Entstehung dieses elfmeterwürdigen Foulspiels war auch der St. Galler Lukas Daschner von Antonios Papadopoulos zurückgezogen worden. Eine knifflige Szene. Dudic entschied letztlich auf Penalty für Lugano. Ezgjan Alioski trat an und scheiterte prompt an Lawrence Ati Zigi – vielleicht ausgleichende Gerechtigkeit, aber definitiv die Siegsicherung für St. Gallen.

Harter Penalty zum 2:1 für St. Gallen

Es war nicht der einzige umstrittene Elfmeter-Entscheid: In der 71. Minute hatte Diego Besio mit seinem Abschluss den Arm von Lugano-Verteidiger Hannes Delcroix getroffen. Körpervergrösserung? Ja. Unnatürliche Handbewegung? Nein. Eine ebenfalls heikle Situation für Dudic, der nach kurzem Videostudium aber auch in dieser Szene auf Strafstoss entschied. FCSG-Captain Lukas Görtler verwandelte sicher zum 2:1 (74.) – es sollte der entscheidende Treffer für die 3 Punkte sein.

Nur 5 Minuten zuvor hatten die Gäste aus St. Gallen durch Stevanovic zum 1:1 ausgeglichen. Der auf die 2. Halbzeit eingewechselte Mittelfeldspieler musste nach einem parierten Görtler-Schuss nur noch abstauben.

Mahmouds emotionales 1:0

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich eine St. Galler Wende nicht angedeutet, Lugano hatte das Geschehen mit der 1:0-Führung im Rücken unter Kontrolle.

Ausgerechnet Hadj Mahmoud – der Tunesier verabschiedet sich aus dem Tessin per Ende Saison – war in der 53. Minute für das verdiente 1:0 der «Bianconeri» zuständig gewesen. Nach einer Ablage von Kevin Behrens traf er von der Strafraumgrenze via Innenpfosten zur Führung. Seinen 2. Saisontreffer bejubelte der 26-Jährige direkt vor den Lugano-Fans emotional.

So geht's weiter

Für beide Teams stehen am kommenden Auffahrtsdonnerstag Auswärtsspiele an. St. Gallen gastiert um 16:30 Uhr beim FC Basel (zu sehen live auf SRF zwei), Lugano trifft zur selben Zeit auf Sion.

Super League

SRF info, sportlive, 10.05.2026, 13:40 Uhr ; 

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