- Winterthur schlägt Luzern in der 30. Runde der Super League auswärts 2:1 und sendet ein Lebenszeichen.
- Einen frühen Rückstand drehen die Eulachstädter dank Nishan Burkart und Théo Golliard noch vor der Pause.
- Basel kommt zuhause zu einem 3:1-Erfolg gegen Servette, YB gewinnt gegen Lausanne 2:0.
Seit dem 31. Januar hatte Winterthur in der Super League auf einen Sieg gewartet. Eine Serie von 7 sieglosen Partien endete in Luzern, wo es für das Schlusslicht bereits im November 3 Punkte gegeben hatte. Durch das 2:1 schöpft Winterthur im Abstiegskampf wieder neuen Mut: Der Abstand auf GC und den Barrageplatz verringert sich auf 5 Punkte.
Das Team von Patrick Rahmen verdiente sich den Erfolg mit einem solidarischen Auftritt. Symptomatisch dafür war etwa der Einsatz von Silvan Sidler in der 53. Minute. Einen Schuss von Matteo Di Giusto musste Stefanos Kapino nach vorne abprallen lassen. In höchster Not klärte der Winterthurer Verteidiger aber und verhinderte damit den 2:2-Ausgleich. Weil die Gäste einige Möglichkeiten auf das 3:1 verpassten, blieb es bis zum Schluss spannend. Die Bemühungen der Luzerner blieben aber auch in der Folge fruchtlos.
Di Giusto bringt FCL auf Kurs
Das Heimteam hatte dominant begonnen und von Beginn an Druck aufgesetzt. Bereits in der 8. Minute lag der Ball ein erstes Mal im Tor. Lucas Ferreira blieb der Jubel aber im Hals stecken. Di Giusto hatte ihn nach einem kurz ausgeführten Corner aus einer Abseitsposition lanciert.
Der FCL-Regisseur war dafür wenig später für den Führungstreffer verantwortlich. Mit einem Penalty traf er erstmals seit seinem Wechsel in die Innerschweiz gegen seine ehemaligen Farben. Es war bereits sein 11. Saisontor. Der Strafstoss war unstrittig: Lukas Mühl hatte Tyron Owusu ungestüm zu Fall gebracht.
Winterthurer Wende vor der Pause
Der Angriffsschwung der Hausherren ebbte nach dem 1:0 aber etwas ab. Winterthur meldete sich im Spiel an und war bei Umschaltmomenten gefährlich. So auch in der 32. Minute: Théo Golliard behauptete im Mittelfeld den Ball gekonnt und lancierte Andrin Hunziker. Dessen Querpass kam perfekt für Nishan Burkart, der von der Strafraumgrenze genau zielte und Pascal Loretz keine Chance liess – 1:1.
In der vierminütigen Nachspielzeit der ersten Halbzeit kam es gar noch besser für den FCW: Burkarts Flanke brachte Golliard mit etwas Glück per Kopf zum 2:1 im Luzerner Kasten unter.
So geht es weiter
Während es ganz unten in der Tabelle spannend bleibt, dürfte am oberen Strich nichts mehr passieren. Luzern hat 3 Partien vor der Teilung der Liga 9 Punkte Rückstand auf YB und Rang 6. Luzern und Winterthur dürften sich also in der Relegation Group noch einmal begegnen.
Der FCW empfängt am kommenden Sonntag den FC Basel. Bei Luzern steht als nächstes das Heimspiel gegen Lausanne-Sport auf dem Programm.