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Zusammenfassung England - Schottland
Aus Sport-Clip vom 18.06.2021.
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2. Spiel der Gruppe D Schottland trotzt England einen Punkt ab

Die Vorfreude auf das Spiel England gegen Schottland war riesig: Wembley, Regen – Fussballherz, was willst Du mehr. Erstmals seit 1996 standen sich England und Schottland bei einem Turnierspiel gegenüber. Rund 22'000 Zuschauer, darunter 2600 Schotten, machten im Stadion ordentlich Betrieb.

Die Schotten standen nach der Auftaktniederlage gegen Tschechien mit dem Rücken zur Wand. Um gegen England bestehen zu können, brauchte es aber eine deutliche Leistungssteigerung – auch im kämpferischen Bereich.

Und die kam: Nach knapp einer halben Stunde hatte das Team von Trainer Steve Clarke schon mehr Fouls gesammelt als im gesamten Spiel gegen Tschechien.

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Chancen auf beiden Seiten bei England gegen Schottland
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Das englische Team sammelte derweil Chancen. John Stones eröffnete den Chancenwucher in der 11. Minute mit einem Kopfball gegen den Pfosten. Kurz danach schob Mason Mount den Ball knapp am schottischen Tor vorbei. Schottland seinerseits geizte mit Chancen, hätte aber nach einem Volleyschuss von Stephen O’Donnell auch in der 31. Minute in Führung gehen können. Jordan Pickfords Parade verhinderte das.

Und wo war Harry Kane? Auch im zweiten Spiel an der EURO konnte der Superstar bislang nicht überzeugen. Auch von Raheem Sterling, «Man of the Match» des ersten englischen Spiels gegen Kroatien, war kaum etwas zu sehen. Torlos ging es in die Kabinen. Das schottische Tor schien besser geschützt als die britischen Kronjuwelen im Tower von London.

Mehr Druck, aber keine Tore

England suchte weiter den Weg zum Tor nach der Pause. Das Team von Gareth Southgate wollte unbedingt den vorzeitigen Einzug in den Achtelfinal sicher machen. Der Druck auf das schottische Tor stieg und stieg. Doch Mount, Foden und Reece James vergaben ihre Chancen. Auf der Gegenseite rettete James vor der Linie nach einem Kopfball von Lyndon Dykes (62. Minute).

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James rettet für geschlagenen Pickford
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Kane musste derweil in der 74. Minute den Platz verlassen. Marcus Rashford ersetzte den enttäuschenden Captain der «Three Lions». Der Stürmer von Manchester United blieb aber auch blass. Für Aufregung sorgte noch ein mögliches Foul im Strafraum von Andrew Robertson an Sterling in der 79. Minute. Doch die Pfeife des spanischen Referees Antonio Mateu Lahoz blieb stumm.

In der Nachspielzeit kam es noch zu einem Rugby-ähnlichen Gedränge vor dem schottischen Tor, aber auch daraus konnten die Engländer keinen Profit mehr ziehen.

Die Schotten machten die Schotten erfolgreich dicht – und so endete das 115. Duell zwischen den beiden 0:0 – so wie auch das erste Duell vom 30. November 1872. Das englische Star-Ensemble blieb unter seinen Möglichkeiten. Schottland hingegen hat nicht nur kämpferisch überzeugt und ist zurück im Turnier.

So geht es weiter

England muss nach dem Remis vorläufig mit Gruppenplatz 2 vorlieb nehmen. Tabellenerster sind die Tschechen. Am Dienstag kommt es demnach zum Spitzenspiel zwischen den beiden Mannschaften. Derweil sind auch die Chancen auf den Achtelfinal von Schottland und Kroatien intakt. Es bleibt also spannend in Gruppe D. Beide Partien können Sie ab 20:30 Uhr live bei SRF sehen. Spielstart ist um 21:00 Uhr.

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Die Live-Highlights bei England - Schottland
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SRF zwei, sportlive, 18.06.21, 20:30 Uhr;

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Dieter Brunner  (Lagaffe)
    Alle Schotten schleunigst einbürgern
  • Kommentar von Julius Stern  (Stimme der Vernunft)
    Auch wenn Hr.Berner gemeint hat es sein internationale Härte und der Ehrlichkeit, da kann ja jeder kommen und die Regeln abändern! Das war ein klarer Elfer. Der Schotte steht Rashford auf den Fuss, er kann gar nicht weiterlaufen. Wieso der VAR da nicht eingegriffen hat verstehe ich nicht, ehrlich nicht.
    1. Antwort von Paul Wagner  (päule)
      ZDF fand das ok, ORF meinte Elfmeter, ITV war leicht überrascht ... typisch Fussball, jeder hat seine eigene Interpretation. Aber alle haben den Vergleich zu Alaba gemacht und fanden die unterschiedliche Auslegung problematisch.
    2. Antwort von Dani Kaufmann  (DK-oo)
      ja, sehe ich auch so.
      man dachte ja mit dem var wird alles klar! dem ist aber gar nicht so…
      mbappe/hummels, lovren/schick, alaba/dumfries und robertson/sterling: vier fälle mit vergleichbarem kontakt im strafraum und ganz unterschiedlicher entscheidung…
      hm…ich plädiere dafür, dass der var nur noch bei offside zum einsatz kommt, da sind die regeln klar. wenn bei potentiellen elfern der schiri aber nicht dazu aufgefordert wird, es sich nochmal anzuschauen, versteh ich der sinn des var nicht.
  • Kommentar von Koni Flütsch  (KOMANKO)
    Dieser EM-Tag hat gezeigt, wie langweilig Fussball sein kann. 3 Tore in 3 Spielen und davon 2 Elfmeter. Unterirdisch! Zum gähnen! So macht die EM keinen Spass, es gibt viel zu wenig Tore.
    1. Antwort von Paul Wagner  (päule)
      Jeder findet mehr Tore besser, aber das ist Sport, da kann sowas halt passieren.
      Aber schauen Sie sich einfach auf YouTube die schönsten Tore von irgendwo an, davon gibts so viel Sie wollen.
    2. Antwort von Bernhard Meile  (Augenzwinkerer)
      Wer die Qualität des Fussball auf die Anzahl der erzielten Tore reduziert, hat Fussball nicht verstanden.