Nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison: Entsprechend ist Marco Odermatt nur zwei Wochen nach seinem letzten Weltcup-Einsatz beim Finale in Hafjell schon wieder im Riesenslalom-Training. In Crans-Montana, dem Schauplatz der nächsten Weltmeisterschaften vom 1. bis 14. Februar 2027, macht er sich zusammen mit dem Schweizer Team schon mal mit der Piste vertraut.
Und am Sonntag hat der 28-Jährige seinen zweiten grossen Auftritt bei SRF innert 14 Tagen. Nachdem Odermatt am 29. März bei der verschobenen Sportgala Sports Awards zum 5. Mal in Folge ausgezeichnet worden war, stattet er dem «Sportpanorama» einen Besuch ab. Erst danach kann der Ausnahmeathlet dann etwas durchschnaufen und Ferien in Angriff nehmen.
3 Olympiamedaillen und 3 Kugelgewinne
Doch bevor schon wieder neue Pläne bzw. Ziele anstehen, blickt Odermatt im Gespräch mit Moderator Paddy Kälin nochmals auf den erfolgreichen Olympia-Winter zurück. Bei Milano Cortina 2026 heimste er an den Winterspielen 3 Medaillen in Riesenslalom, Team-Kombination und Super-G ein. Zudem beendete er den Weltcup-Winter 2025/26 einmal mehr in drei Kategorien als Nummer 1: zum 5. Mal in Folge als Gesamtweltcup-Gewinner sowie als Disziplinenbester in den beiden Speed-Disziplinen.
Im Gespräch gibt Odermatt auch Einblick über seine Welt als Highperformer. Wie holt er sich immer wieder von neuem Kraft und Motivation? Wie sind Höchstleistungen über mehrere Jahre möglich? Und wie entstehen Erfolge auch fernab von Kameras? Dabei wird aufgerollt, wie dies schon Roger Federer oder Marcel Hirscher als ähnlich dominante Figuren gemeistert haben.
Nebst Aktualität sind dies die weiteren Themen der Sendung:
- Chris McSorley: Mehr als ein Eishockey-Coach
Am Dienstag hat Chris McSorley den HC Sierre zum Schweizer Meistertitel in der Swiss League geführt. Der 64-jährige Kanadier ist aber nicht nur Coach, sondern auch Sportchef, Miteigentümer und Initiant der Valais-Arena, die in ein paar Jahren auch den Aufstieg in die National League möglich machen soll.
- Die 18-jährige Schwimmerin Kay-Lyn Löhr im Porträt
Kay-Lyn Löhr aus Meilen gilt als grösstes Schweizer Schwimmtalent, sie gewann 2025 Bronze an der Juniorinnen-EM. An den Schweizer Meisterschaften in Uster greift die Brust-Spezialistin, die seit diesem Jahr mit Noè Ponti in Tenero trainiert, erstmals nach einer Elite-Medaille.
- Drei Rentner im Meisterfieber mit dem FC Thun
Der FC Thun kann zum Abschluss der Qualifikation und vor der Tabellensplittung zwar noch nicht Schweizer Fussballmeister werden. Am Samstag gegen Titelverteidiger Basel daheim ist aber ein weiterer grosser Schritt möglich. Das «Sportpanorama» begleiten drei Thuner Renter, die seit Wochen mit dem Meisterfieber infiziert sind.