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Weltcup und EM in St. Moritz Hasler gemeinsam mit Pasternack auch im Zweier Europameisterin

Nur einen Tag nach ihrem Europameistertitel im Monobob durfte Melanie Hasler beim Heim-Weltcup in St. Moritz, welcher auch als Europameisterschaft gewertet wird, bereits den nächsten Titel bejubeln. Gemeinsam mit Nadja Pasternack war die Aargauerin auch im Zweierbob die schnellste Europäerin. Für Hasler ist es insgesamt bereits die fünfte EM-Medaille, für Anschieberin Pasternack die zweite. Die beiden hatten 2023 in Altenberg gemeinsam Silber gewonnen.

Die beiden Schweizerinnen liessen dabei auch drei starke deutsche Duos hinter sich. Lisa Buckwitz/Kira Lipperheide hatten nach dem ersten Lauf noch in Führung gelegen, fielen nach einem Fehler im zweiten Durchgang aber dann sogar aus den Medaillenrängen. Laura Nolte/Leonie Kluwig gewannen Silber, Kim Kalicki/Talea Prepens Bronze.

Knapp am Weltcupsieg vorbei

Den Weltcupsieg sicherten sich Kaillie Humphries und Jasmine Jones. Es war allerdings eine äusserst knappe Angelegenheit: Nur um eine Hundertstelsekunde waren die US-Amerikanerinnen schneller als Hasler/Pasternack. Die Freude über den Europameistertitel war bei den Schweizerinnen aber dennoch grösser als der Frust über den verpassten Weltcupsieg. «Die Freude ist so gross, ich nehme lieber den EM-Titel», sagte Hasler nach dem Rennen.

Auch das zweitbeste Schweizer Duo, Debora Annen und Salomé Kora, hatte mit einer Medaille liebäugeln dürfen. Nach dem 1. Durchgang lagen die Newcomerinnen noch auf Rang 3, danach fielen sie jedoch auf Platz 6 zurück. Inola Blatty/Muswama Kambundji klassierten sich auf EM-Rang 9.

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SRF zwei, sportlive, 11.1.2026, 09:00 Uhr ; 

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