- Michael Vogt fährt in St. Moritz im Viererbob sowohl im Weltcup- als auch im EM-Ranking auf Rang 3 und holt wie im Vorjahr Bronze.
- In einem wilden Rennen verliert ein US-Bob alle Anschieber, auch Topfavorit Francesco Friedrich hat Probleme mit seinem Schlitten.
- Für Melanie Hasler gibt es in St. Moritz den nächsten Titel: Mit Nadja Pasternack gewinnt sie im Zweierbob EM-Gold.
Michael Vogt zeigt sich kurz vor den Olympischen Spielen in erfreulicher Form. Der Bobpilot fuhr beim Weltcup in St. Moritz, der auch als Europameisterschaft zählt, im grossen Schlitten auf Rang 3. Der Schwyzer machte mit seinen Anschiebern Dominik Hufschmid, Andreas Haas und Amadou Ndiaye in der Entscheidung noch zwei Ränge wett und holte wie vor Jahresfrist in Lillehammer EM-Bronze.
Cédric Follador, zur Halbzeit noch auf Rang 3, verlor im 2. Lauf noch 4 Ränge. Der Sieg ging einmal mehr an ein deutsches Team. Adam Ammour setzte sich um 7 Hundertstel vor Landsmann Johannes Lochner durch. Vogt fehlten auf die Bestzeit dann schon 0,55 Sekunden.
Chaotischer 1. Lauf
Im 1. Durchgang hatte auf dem Olympia Bob Run mitunter Chaos geherrscht. Das US-Team um Kristopher Horn verlor gleich alle 3 Anschieber. Auch der 4-fache Olympiasieger Francesco Friedrich (GER) erlebte Schrecksekunden: Beim Einsteigen seiner Crew krachte der rechte Anschubbügel an die Eisbande, dadurch liess er sich nicht einklappen. So kam der Rekordweltmeister nur auf Rang 14 im 1. Lauf, verbesserte sich aber immerhin noch auf Rang 6.