0 – So gross ist die Differenz zwischen Lokalzeit und mitteleuropäischer Zeitzone. Diesen «Komfort» für den Fan hierzulande gab es letztmals 2006, also vor exakt 20 Jahren, als die olympischen Winterspiele schon in Italien (Turin) zu Gast gewesen sind.
8 – Den Rekord für die meisten Teilnahmen an Winterspielen werden sich weiter nur Claudia Pechstein (GER/Eisschnelllauf) und Noriaki Kasai (JPN/Skispringen) teilen. Kasais sportlicher Weggefährte in der Schweiz, 4-fach-Olympiasieger Simon Ammann, ist im Alter von 44 Jahren kein 8. Mal (in Folge) selektioniert worden.
15 – An so vielen Wettkampfstätten geht es dezentral über Norditalien verteilt um Ruhm und Ehre. Involviert sind 8 Orte bzw. 5 sogenannte Cluster (Cortina/Mailand/Val di Fiemme/Veltlin/Verona). In den Regionen Lombardei, Trentino-Südtirol sowie Venetien erstrecken sich all die verschiedenen Konkurrenzen über mehr als 20'000 Quadratkilometer. Seit dem 6. Dezember 2025 ist die olympische Fackel während 63 Tagen und auf 12'000 km ab Rom durch alle Regionen im Land unterwegs.
116 – Dies die Anzahl Entscheidungen, die an 16 Wettkampftagen in ebenfalls neu 16 Sportarten (plus 1 dank Ski Mountaineering) an den 25. Winterspielen zwischen dem 7. und 22. Februar fallen werden. Effektiv vergeben werden bei Milano Cortina je 245 Auszeichnungen in den Legierungen Gold, Silber und Bronze. Mit 10 erreicht die Summe an Mixed-Wettbewerben einen Höchstwert.
220 – Auf dieses Total an im TV übertragenen Live-Stunden kommt SRF. Das macht täglich mindestens 12 Stunden am Stück.
506 – Das Gewicht pro wertvollste Medaille in Gramm angegeben. Jedes Exemplar ist übrigens mit 6 Gramm echtem Gold angereichert. Die Dicke beträgt 10 mm, der Durchmesser 80 mm.
2900 – Die Summe aller Aktiven, die im olympischen Schaufenster zum Handkuss kommen werden. Sie stammen aus über 90 Nationen. Mit 47 Prozent ist der Frauen-Anteil so hoch wie noch nie. Die Schweiz entsendet ein 175-köpfiges Team (91 Männer und 84 Frauen). Zum Vergleich: Liechtenstein hat 8 Athletinnen und Athleten aufgeboten.
2'000'000 – Mit diesem Besucheraufkommen rechnet der Veranstalter. Es sollen rund 1,6 Millionen Tickets in den Verkauf gegangen sein.
1'700'000'000 – Ausgegangen worden war von einem Gesamtbudget von rund 1,6 Milliarden Schweizer Franken. Mittlerweile sind mindestens 100 Millionen Mehrkosten dazugekommen. Italien erwartet, dass die Winterspiele positive Effekte von gegen 5 Milliarden Franken in den Bau- und Tourismussektoren generieren.
6. bis 15. März 2026 – Dies das Datum der Paralympics, die knapp 2 Wochen nach den Olympischen Spielen wiederum in Norditalien über die Bühne gehen werden. Beim Folgeanlass geht man von knapp 700 Teilnehmenden aus.