Vor vier Jahren in Peking resultierten für die Schweiz 15 Olympiamedaillen (7x Gold, 2x Silber, 6x Bronze). Wenn es nach Ralph Stöckli geht, dürfen die bevorstehenden Winterspiele in Milano Cortina gerne ähnlich erfolgreich verlaufen. Eine konkrete Zahl als Zielvorgabe wollte der Chef de Mission Ralph Stöckli im Rahmen der Selektions-Medienkonferenz von Swiss Olympic aber keine nennen.
«In der heutigen Zeit ist die Gesamtzielsetzung nur gemessen an Medaillengewinnen nicht mehr opportun. Die Spitze ist so eng zusammen, es muss extrem viel zusammenkommen, damit es am Tag X mit der Medaille klappt», meint Stöckli. Die Rede ist viel mehr vom Potenzial, welches im Schweizer Team steckt: «Wir orientieren uns an den 15 Medaillen von Peking. Aber ich bin überzeugt, dass noch die eine oder andere Sportart dazukommt, in der wir unser Potenzial ausschöpfen können», hofft der ehemalige Curler.
Viele verschiedene Wege, um Medaillen zu holen
Mit die grössten Medaillenchancen sieht Stöckli wenig überraschend im Ski Alpin. Darüber hinaus erwähnt der Chef de Mission aber etwa auch das Ski Mountaineering, welches neu ins olympische Programm aufgenommen wurde. «Wir haben da super Konstellationen, sowohl bei den Frauen, den Männern als auch im Team», meint Stöckli.
Und was muss in Milano Cortina geschehen, damit Stöckli Ende Februar zufrieden die Heimreise antreten kann? «Ich wünsche mir tolle Geschichten in verschiedenen Sportarten und hoffe, dass wir in der Schweiz Begeisterung auslösen können.»