- Robin Cuche scheidet an den Paralympics Milano Cortina 2026 in der Alpinen Kombination bereits im 1. Teil (Super-G) aus.
- Damit setzt es für den Goldgewinner in der Abfahrt und im Super-G in Cortina eine erste Enttäuschung ab.
- Mit Emerick Sierro schafft es der 2. Schweizer in der Stehend-Kategorie in der Endabrechnung auf Platz 9.
- In der Kategorie Sitzend scheiden beide Schweizer aus.
Erst hängte Robin Cuche in einer Linkskurve leicht im Tor ein, beim nächsten Schwung rutschte er auf dem Innenski weg: Nach gut 45 Fahrsekunden war die Alpine Kombination an den Paralympics für den 27-Jährigen beendet.
Einige bange Sekunden lang blieb Cuche liegen, dann gab er aber Entwarnung und fuhr selbstständig in den Zielraum. Im anschliessenden SRF-Interview sagte er: «Das Schienbein ist etwas geschwollen und tut weh, aber es ist nicht so schlimm.» Er müsse noch abwarten, wie es ausschaue, wenn das Adrenalin weg sei.
2 weitere Rennstarts geplant
Damit gibt es vorerst keine 3. Paralympics-Medaille für Cuche. Am Samstag in der Abfahrt und am Montag im Super-G hatte er sich jeweils Gold gesichert – seine ersten Podestplätze bei Winterspielen überhaupt.
Noch ist aber nicht Schluss für den Neffen von Didier Cuche. Insgesamt will er in allen 5 Disziplinen antreten, der Riesenslalom (Freitag) und der Slalom (Sonntag) stehen noch an.
Sierro Neunter – Gmür verzichtet
Damit bestritt als einziger Schweizer Emerick Sierro den Slalom. Der erst 19-Jährige konnte sich in der Entscheidung noch um 2 Plätze auf Schlussrang 9 verbessern – und damit seinen ersten Top-10-Platz bei Paralympics einfahren. Der Sieg ging überraschend an den Franzosen Arthur Bauchet, der deutliche Halbzeit-Leader Alexej Bugajew (RUS) schied aus.
Gar nicht am Start stand Théo Gmür. Der 29-Jährige verzichtete nach seinem Sturz im Super-G auf die Kombination und will sich stattdessen auf den Riesenslalom konzentrieren.
Christen und Damas nicht klassiert
Kein zählbares Ergebnis erzielte die Schweiz in der Sitzend-Kategorie. Pascal Christen war bereits im Super-G ausgeschieden, Christophe Damas erwischte es später im Slalom.