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Küng über schwierige Zeiten und einen wegweisenden Erfolg
Aus Sport-Clip vom 29.09.2019.
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Bronze-Gewinn als Schlüssel? Küng: «Ich habe nie gesagt, dass ich der neue Cancellara werde»

Stefan Küng spricht nach seinem Bronze-Erfolg an der WM in Yorkshire auch über schwierige Zeiten in seiner Karriere.

«Im Moment habe ich ziemlich kalt», gestand Stefan Küng mit einem Lachen auf die Frage, ob dies der schönste Moment seiner Profi-Karriere sei. Die garstigen Bedingungen während des Strassenrennens in Yorkshire hatten Spuren hinterlassen. «Deshalb ist es noch schwierig, über solche Dinge nachzudenken.»

Der Thurgauer hat keine einfache Zeit hinter sich. In den grossen Rennen konnte er selten liefern und musste sich dafür mit Schlagzeilen wie «Warum Küng den Schweizer Radsport nicht retten kann» (NZZ) herumschlagen.

Solche Momente wie heute zeigen mir, dass ich einer der Besten der Welt bin.
Autor: Stefan Küng

«Ich hatte in den letzten Jahren viele Rückschläge zu verkraften», so Küng. «Und logisch hätte ich mir auch beim WM-Zeitfahren (Platz 10, d. Red.) mehr ausgerechnet. Doch ich habe nie gesagt, dass ich der neue Cancellara werde.»

Selbstvertrauen als Schlüssel

Dieser Druck sei von anderen aufgebaut worden. Er habe aber auch dank einem guten Umfeld die Kritik immer einstecken können. «Ich bin ein sehr ehrgeiziger Athlet und lasse mich nicht so schnell unterkriegen.»

Anders als beim Zeitfahren war Küng ohne viel Kredit ins Strassenrennen gestartet – und ausgerechnet da hat der 25-Jährige nun geliefert. Dieser Erfolg soll die Türe aufstossen für mehr: «Es klingt vielleicht blöd, aber solche Momente wie heute zeigen mir, dass ich einer der Besten der Welt bin. Manchmal reicht bereits dieses Selbstvertrauen.»

Sendebezug: SRF info, sportlive, 29.09.19, 14:50 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Das ist endlich mal ein zählbares Resultat eines Schweizers im Strassenradsport. Der 10. Rang im Zeitfahren war o.k., aber der Zeitrückstand auf den Ersten viel zu gross mit fast 3 Minuten. Küng reagierte aber richtig und das macht nun Hoffnung. Die TdS war schon fast ein Debakel, aber Küng weiss nun, dass er mithalten kann und das wird auch anderen CHer Fahrern Mumm machen. Grosses Kompliment für diese feine Leistung.
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    1. Antwort von Erich Singer  (liliput)
      Also geht doch Herr Kohler!
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  • Kommentar von Werner Bolliger  (Werner Bolliger)
    Alles richtig gemacht und gegen Ende des Rennens, als fast alle Favoriten schon vom Rad gestiegen waren, das Rennen entscheidend mitgeprägt. Die Bronzemedaille ist der verdiente Lohn für eine grandiose Leistung. Der Schweizer Radsport lebt!!! Küng kann in den nächsten Jahren noch schöne Erfolge feiern, sowohl bei Klassikern wie bei Zeitfahren, wenn er so fährt wie heute. Herzliche Gratulation, Stefan Küng!!! PS Natürlich ist die Schweiz eine traditionsreiche "Velo-Nation", was denn sonst?
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  • Kommentar von Karl Müller  (KaMü)
    Küng hat heute Härte und Charakter bewiesen. Bravo für die famose Leistung. Hoffentlich bleibt er noch lange hungrig nach Erfolgen.
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