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Sky hat alles unter Kontrolle Thomas gewinnt auch die Königsetappe auf die Alpe d'Huez

Der Waliser gewinnt auch die zweite Bergankunft der diesjährigen Tour de France und bleibt Leader.

Legende: Video Thomas doppelt auf der Alpe d'Huez nach abspielen. Laufzeit 03:40 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 19.07.2018.

Geraint Thomas hat einen Tag nach seinem Solo-Sieg in La Rosière nachgedoppelt. Der Waliser aus dem Sky-Team setzte sich auf der Alpe d'Huez im Sprint einer fünfköpfigen Spitzengruppe durch, der auch Chris Froome und Tom Dumoulin angehörten.

Hinter Thomas sicherte sich Dumoulin Platz 2, der Franzose Romain Bardet, der im Schlussaufstieg mehrere Attacken gestartet hatte, aber nie entscheidend wegkam, wurde Dritter.

Das Gesamtklassement:

  • 1. Geraint Thomas (Gb) 49:24'43"
  • 2. Chris Froome (Gb) +1:39 Minuten
  • 3. Tom Dumoulin (Ho) +1:50 Minuten

Weil die Favoriten im Gesamtklassement das Ziel gemeinsam erreichten, ergaben sich keine grossen Veränderungen. Thomas baute seinen Vorsprung dank Bonifikationssekunden leicht aus, Dumoulin rückte bis auf 11 Sekunden an Froome heran.

Geprägt worden war die Etappe mit 3 Anstiegen der höchsten Kategorie von der Solo-Flucht von Steven Kruijswijk. Der Niederländer, der Teil einer Fluchtgruppe war, attackierte am Col de la Croix de Fer und kam weg. Mit zwischenzeitlich 6 Minuten Vorsprung war er virtueller Leader. 3 Kilometer vor dem Ziel wurde er jedoch eingeholt.

Sky hat ein Luxus-Problem

Die 3. Alpen-Etappe hat einmal mehr gezeigt, wie dominant das Sky-Team ist. Während die übrigen Favoriten früh auf sich allein gestellt waren, konnten Thomas und Froome auf ihre Helfer zählen. Erst im Schlussaufstieg verabschiedete sich mit Egan Bernal auch die letzte Sky-Lokomotive.

Spannend wird in den nächsten Tagen zu sehen sein, wie Sky mit dem «Captain-Problem» umgehen wird. Thomas machte in den Alpen den stärkeren Eindruck als Froome, dieser wäre aber der eigentliche Captain im britischen Team.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 19.07.2018, 14:00 Uhr

11 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Manser (Eidgenosse)
    Ja ja, gegen diese gedopten Sky-Profis ist wirklich kein Kraut gewachsen. UCI sei Dank. Es lebe die Korruption.
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  • Kommentar von Christian Menzi (Rumba)
    Schade für Kruijswijk, er hat tapfer gekämpft & hätte sich den Etappensieg auf der Alpe d'Huez mehr als verdient. Immerhin hatte er die Eier, von weit her anzugreifen, das spricht für ihn. Hoffentlich kriegt er in den Pyrenäen nochmals eine Chance! So wie die Sky-Boys fahren, ist gegen sie kein Kraut gewachsen. Sie sind einfach zu stark, haben tolle Helfer & die Gegner haben nicht das Format, um sie wirklich herauszufordern. Ohne gröbere Zwischenfälle ist die Sache erledigt. Einmal mehr ...
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    1. Antwort von Peter Zurbuchen (drpesche)
      Vor allem, wenn sich die Gegner noch gegenseitig bekämpfen, wie gestern Movistar und AG2R, die in der Angst um Platz fünf oder sechs SKY bei der Nachführarbeit unterstützt haben! Wäre wirklich mal interessant gewesen, ob sie ohne diese Hilfe Kruijswijk auch eingeholt hätten, oder ob ihnen die Helfer früher ausgegangen wären.
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  • Kommentar von Astrid Etter (Raja)
    Kein Wunder ist Nibali gestürzt so unmöglich wie sich da die Zuschauer benommen haben. Da kann auch ein Motorradfahrer nicht mehr richtig fahren, ist ja kein durchkommen mehr. Da sollte viel mehr Polizei stehen. Und die die da halb nackt rumrennen und ihr Hinterteil zeigen, was hat das noch mit Radsport zu tun. Die sollen doch zu Hause bleiben. Toll das Geraint Thomas wieder gewonnen hat, freut mich für Ihn.
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