5 Ausfälle im Slalom, 5 Mal in den Punkten im Riesenslalom: Diese Zahlen lassen keine Zweifel darüber zu, in welcher Disziplin es Luca Aerni aktuell besser läuft.
Absolutes Highlight war sein «Riesen»-Auftritt in Val d'Isère (FRA): Mit der Startnummer 22 bretterte er als Zweiter aufs Podest, zwischen seine Swiss-Ski-Kollegen Loïc Meillard und Marco Odermatt. Es war das erste Podium in dieser Disziplin für den Berner.
«Körperlich und mental geht es mir gut und das Material spielt mit – alles ist positiv», erklärt Aerni sein aktuelles Hoch.
Letztes Jahr 4. Schweizer in den Top 7
An das bevorstehende Adelboden hat er ebenfalls gute Erinnerungen. Der 7. Platz im letzten Jahr am Chuenisbärgli war gleichbedeutend mit seinem zweitbesten Riesenslalom-Resultat des Winters. Ganz nebenbei komplettierte Aerni damit das hervorragende Schweizer Teamergebnis hinter Odermatt (1.), Meillard (2.) und Thomas Tumler (4.).
Der berüchtigte Stimmungszauber im Berner Oberland lässt auch ihn jeweils nicht kalt. «Ich versuche immer, die Energie des Publikums aufzusaugen.»
Doch neben den lautstarken Heimfans hat der 32-Jährige vor allem auch ein Faible für die Piste. «Es ist eine sehr technische Strecke mit all den Wellen. Man muss mit Köpfchen fahren, das passt mir ganz gut», meint Aerni mit einem spitzbübischen Lächeln.