Mit seinem fünften Sieg in Serie beim Riesenslalom von Adelboden hat Marco Odermatt die Schweizer Ski-Fans zum Verzücken gebracht. Auch am Sonntag war die Stimmung am Chuenisbärgli prächtig – obwohl es keinen Schweizer Sieg gegeben hat.
Bis die nächsten Heimrennen anstehen, dauert es nicht lange. Bereits am kommenden Wochenende wird am legendären Lauberhorn gefahren. Das Rennprogramm ist mit einem Super-G (Freitag), einer Abfahrt (Samstag) und einem Slalom (Sonntag) vielversprechend. Doch für die Athleten steht schon zuvor einiges an.
Das erste von insgesamt drei Abfahrtstrainings steigt bereits am Dienstag, danach wird bis am Donnerstag jeden Tag einmal getestet. Zum Rahmenprogramm der Fahrer gehören auch die Startnummern-Auslosungen am Vortag der Rennen sowie mögliche Siegerehrungen danach.
Einzig der Slalom macht Sorgen
Aus sportlicher Sicht darf die Vorfreude auf die Lauberhornrennen gross sein. Im letzten Jahr wurde die Abfahrt zur Beute von Odermatt, den Super-G entschied Franjo von Allmen für sich. Die Schweizer sind auch in diesem Jahr wieder in der Favoritenrolle.
Einzig beim Slalom gibt es Fragezeichen. Seit 1987 und dem Sieg von Joël Gaspoz konnte kein Einheimischer mehr gewinnen. Auch in dieser Saison sind die Schweizer Stangenkünstler noch sieglos. Klappt es ausgerechnet beim Heimrennen?
Die Schweizer Siege im letzten Jahr
Wetter sollte mitspielen
Auch ein erster Blick auf die Wetterprognose ist positiv. Während die Europacuprennen in Wengen am vergangenen Wochenende noch hatten abgesagt werden müssen, sieht es für den Weltcup am Wochenende besser aus. Für den Samstag und den Sonntag sind zwar leichte Schneefälle angesagt, diese sollten den Rennbetrieb aber nicht beeinträchtigen.