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Best of «Wissen» Das hat Sie 2021 am meisten interessiert

Unser coronafreier Jahresrückblick: Storys über Super-Jäger, die Klimakrise und Gendergaps haben Sie besonders bewegt.

1. Was auf unseren Tellern landet – oder eben nicht

Ob Hörnli mit Gehacktem für die Mikrowelle oder Fertig-Rösti: Was schnell zubereitet werden kann, mögen Schweizerinnen und Schweizer. So lag der Jahresumsatz für Fertiggerichte im vergangenen Jahr bei über 136 Franken pro Kopf.

Doch wie gesund sind Fertiggerichte? Das haben Sie sich offensichtlich auch gefragt und in diesem Text nach Antworten gesucht.

Fertigpizza
Legende: Es muss schnell gehen: Fast 80 Prozent der Lebensmitteleinkäufe in der Schweiz stammen aus der Industrie und sind verarbeitet. Keystone

Übrigens: Falls Sie sich bereits Neujahrsvorsätze vorgenommen haben, geht es Ihnen wohl ähnlich wie den vier Einstein-Probanden. Sie haben einen Monat lang ohne Zucker gelebt. Ob sich alle an die Zucker-Abstinenz gehalten haben? Finden Sie es heraus!

2. Wie wir das Klima zerstören – und es trotzdem retten könnten

Die Polkappen schmelzen, der Meeresspiegel steigt, Wälder werden abgeholzt: Wir alle wissen, dass es höchste Zeit ist, unser Leben umzustellen. Warum wir trotzdem nichts ändern? Das erklärt der Umweltpsychologe Gerhard Reese in diesem Interview.

Junge Menschen an einer Klimademo mit Schildern
Legende: Was muss passieren, damit wir umweltfreundlicher handeln? Keystone

Umweltingenieurin Devi Bühler ist eine, die etwas unternimmt: Sie baut ihr eigenes Tiny House und zwar aus Holz, um die CO2-Emmission möglichst tief zu halten. Wäre so ein Leben auf wenigen Quadratmeter auch etwas für Sie?

3. Wie unterschiedlich die Medizin Frauen und Männer behandelt

Gleiche Diagnose, anderes biologisches Geschlecht: Was die Schweizerische Gesellschaft für Intensivmedizin publizierte, hat Sie stark beschäftigt. Die Forschenden fanden heraus, dass Frauen unter 45 Jahren deutlich kränker sein müssen als gleichaltrige Männer, um auf die Intensivstation aufgenommen zu werden. Doch da ist noch mehr.

Intensivstation eines Spitals, Ärzte an einem Patientenbett
Legende: Die Forschenden haben 500'000 Patienteneinträge von Schweizer Intensivstationen durchforstet. Keystone

Bei chronischen Rückenschmerzen leiden sowohl Männer als auch Frauen gleich. Fast 90 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer betrifft es, gemäss Rückenreport der Rheumaliga, mindestens einmal pro Jahr daran. Kein Wunder, hat Sie brennend interessiert, was Abhilfe schaffen könnte.

4. Tiere und ihre Superkräfte

Wurden Sie auch schon von lautem Gekrächze einer Krähe geweckt? Und haben Sie sich darüber geärgert? Wer weiss, was Rabenvögel alles draufhaben, nimmt die gefiederten Wildtiere und deren komplexe Lautsprache gleich anders wahr.

Rabenkrähe auf einer Wiese
Legende: Corvide können kausal Denken, in die Zukunft hinein planen, zwischen mehreren Alternativen wählen und besitzen Kreativität im Bau von Werkzeugen. imago images

Auch der Artikel über das beliebteste Haustier der Schweiz kam gut an. Schmusekatzen sind eben einfach herzig. Aber sie haben noch eine ganz andere Seite.

5. Darüber hat unsere Community am meisten diskutiert

Was zwei amerikanische Psychologen vor über 25 Jahren entdeckten, sorgt noch heute für Diskussionen - auch in der SRF-Kommentarspalte. Der sogenannte Dunning-Kruger-Effekt wurde zum Anlass genommen, eine der vier Grundfragen der Philosophie aufzugreifen: «Was kann ich wissen?».

Rotes T-Shirt mit der Aufschrift: Hello, may name is mr know it all
Legende: Laut des Dunning-Kruger-Effekts überschätzen inkompetente Menschen ihre eigenen Fähigkeiten auffällig oft, während sie gleichzeitig die Leistungen kompetenterer Menschen unterschätzen. imago images

Zum Schluss noch ein weiterer Star der Klickzahlen: Der Untergang unseres Universums. Tja, alles endet eben einst – auch dieser Jahresrückblick.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von harald keller  (pragmatiker)
    Meine Lieblingsstory war die über den Dunning-Kruger Effekt. Sollte bei jeder Corona Maßnahmendiskussion verlinkt werden.
  • Kommentar von Nicole Meier  (Oliv)
    Der Beitrag mit den Raben - vor allem die Kommentare auf weitere Beiträge und Erlebnissen sind äusserst interessant.
    Nicht der wissenschaftliche Teil mit Hirnerbsen zählen. Aber der Teil könnte helfen, mehr Respekt im Umgang mit den Tieren zu entwickeln.
  • Kommentar von Beppie Hermann  (Eine rechte Grüne)
    "Fast 80% der Lebensmitteleinkäufe in der CH stammen aus der Industrie u.sind verarbeitet." Hat man da noch Töne! Das liegt gewiss nicht nur am Zeitmangel, wohl eher, dass Leute nicht mehr gesund kochen können, das ist fahrlässig. Gemäss BAG hatten "seit Beginn der Pandemie 85% der Erkrankten und 96% der Verstorbenen mindestens eine Vorerkrankung. Die 3 häufigsten waren Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen u.Diabetes, auch die restlichen 15% der Hospitalisierten hatten eine Vorerkrankung."
    1. Antwort von Christian Wenzel  (SunnyChw)
      Die 80% irritieren ein wenig. Sofern ich den Artikel richtig verstanden habe, zählen z.B. da auch Speiseöle, Butter, Käse und Brot dazu. Das hängt mit den vier Kategorien zusammen. Besser wäre es m.E., daraus zu lesen, dass immerhin 20% der Einkäufe frische Lebensmittel sind.
      Aussagefähiger sind m.E. die im Artikel genannten 26% "ultraverarbeiteter Lebensmittel".