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Mit der richtigen Sonnenbrille in das Frühlingsvergnügen

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Wichtig: Schutz vor UV-Strahlen

Zu viel UV schadet nicht nur der Haut, sondern auch den Augen. Wer im Sommer draussen ist, sollte sich daher ausreichend schützen:

  • Bestmöglichen Schutz hat man, wenn auf der Brille «100% UV-Schutz» oder «UV400» steht.
  • Mindestens sollte aber das Prüfsigel «CE» aufgedruckt sein. Dieses garantiert einen Schutz von UV380, welcher als ausreichend eingestuft wird.
  • Vorsicht bei billigen Sonnenbrillen, die häufig auf Märkten in den Ferien angeboten werden. Die Angaben können falsch sein.
  • Tipp: Haben Sie eine Lieblings-Sonnenbrille, von der Sie sich nicht trennen können, wissen aber nicht, welchen UV-Schutz sie bietet? Ihr Optiker kann das schnell und einfach testen. Bei 4 – 5 Jahre alten Gläsern empfiehlt sich sowieso eine Prüfung, da der Schutz mit der Zeit nachlassen kann.

Die richtige Tönung

Die Gläser-Farbe hat nichts mit dem UV-Schutz zu tun. Sie dient lediglich dem Blendschutz. Hier können Sie auf folgendes achten:

  • Orientieren Sie sich an den Filterkategorien (0 – 4). Kategorie 2 eignet sich für einen normalen Sommertag in unseren Breitengraden. Kategorie 3 sollte man wählen, wenn man die Brille am Strand oder im Schnee tragen will.
  • Berücksichtigen sollte man auch, dass gewisse Glas-Tönungen unsere Farbwahrnehmung stören. So sind gelbe Brillengläser beim Autofahren verboten, da man mit Ihnen die Signalfarben nicht mehr richtig erkennen kann.
  • Die Farbwahrnehmung wird am wenigsten beeinflusst mit grauen, braunen oder grünen Gläsern.
  • Brillen mit Farbverlauf (oben dunkel, unten hell) sollte man nicht auf dem Wasser oder im Schnee tragen, da dort das Licht auch von unten reflektiert wird.

Die Qualität der Gläser

Damit man lange Freude an der neuen Sonnenbrille haben kann, sollte man beim Kauf einen Blick auf die Gläser werfen. Gute Qualität findet man, wenn:

  • Das Glas nicht nachgibt, wenn man leicht mit dem Finger darauf drückt.
  • Die Gläser keine Kratzer, Schmieren oder Blasen aufweisen.
  • Der optische Test keine Auffälligkeiten zeigt: Halten Sie die Brille einige Centimeter vor ihre Augen, fixieren Sie einen Gegenstand und bewegen Sie die Brille hin und her. Das Bild darf sich nicht verzerren.

Die Brillen-Anprobe

  • Die Sonnenbrille darf nicht rutschen und nirgends drücken.
  • Die Gläser sollten nicht zu klein sein, da sonst die schädlichen Strahlen am Glas vorbei auf das Auge treffen können. Ideal ist, wenn der obere Brillenrand bis zu den Augenbrauen geht. In der Breite sollte die Brille das ganze Gesicht abdecken.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Gesichtsfeld nicht eingeschränkt ist: Breite Bügel halten zwar schädliche Strahlen ab, können aber die Sicht einschränken. Solche Brillen sind zum Autofahren weniger geeignet.
  • Prüfen Sie, ob Ihnen die Tönung zusagt. Nehme ich Farben falsch oder gar nicht mehr wahr? Und blendet mich die Sonne wirklich nicht? Ideal ist natürlich, wenn man die Sonnenbrille draussen vor dem Laden testen kann. Einfach mal freundlich fragen, dann sollte das in der Regel kein Problem sein.