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Symbolpolitik in Washington USA geben Reisepässe mit Trump-Porträt aus

  • Das US-Aussenministerium kündigt eine limitierte Sonderserie von Reisepässen mit einem Porträt von Donald Trump an.
  • Die Ausgabe erfolgt anlässlich des 250. Jubiläums der USA und soll Antragsstellern in der Hauptstadt Washington D.C. standardmässig ausgestellt werden.
  • Zahlreiche Stimmen in den sozialen Medien ziehen in dem Vorhaben Parallelen zur Selbstdarstellung autoritärer Machthaber.

Das Bild im Pass orientiert sich am offiziellen Porträt aus Trumps zweiter Amtszeit.

Ein Beispiel-Druck der Sonderausgabe auf rotem Hintergrund.
Legende: Beispiel-Druck der Sonderedition. Parallel bleibt das bisherige Design ausserhalb der Hauptstadt bestehen. Wer online oder bei anderen Behörden einen Pass beantragt, erhält weiterhin die klassische Version. Keystone/Jon Elswick

In einem Post auf der Plattform X verweist der offizielle Account des Weissen Hauses auf frühere Beispiele politischer Symbolik. So veröffentlicht er ein Foto eines Washington-Metro-Tickets von 2009 mit dem Porträt von Barack Obama.

Dabei handelt es sich um ein Tagesticket vom Tag der Amtseinführung Obamas. Ein solches Ticket wurde auch am Tag der Amtseinführung von Donald Trump mit dessen Abbild ausgegeben.

Trumps Porträt in den US-Reisepässen reiht sich in mehrere Initiativen ein, mit denen der Präsident seine Präsenz im öffentlichen Raum bereits verstärkt hat.

Details zur genauen Auflage der Reisepass-Sonderedition und zur Dauer der Verfügbarkeit sind nicht bekannt.

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