- Auf dem Petersplatz hat die erste Ostermesse von Papst Leo XIV. begonnen.
- In seiner Predigt beklagte das Oberhaupt von weltweit 1.4 Milliarden Katholiken eine «Unterdrückung der Schwächsten, Profitgier, die die Ressourcen der Erde plündert, und Gewalt des Kriegs, der tötet und zerstört».
- Zu der Feier im Vatikan kamen mehrere Zehntausend Menschen zusammen.
«Wer Waffen in der Hand hält, lege sie nieder! Wer die Macht hat, Kriege zu beginnen, entscheide sich für den Frieden! Nicht für einen Frieden, der mit Gewalt erzwungen wird, sondern durch Dialog!» Angesichts der vielen aktuellen Konflikte mahnte Papst Leo, sich nicht an die Gewalt zu gewöhnen. «Wir finden uns damit ab und werden gleichgültig», kritisierte der Pontifex.
«Gleichgültig gegenüber dem Tod Tausender Menschen. Gleichgültig gegenüber den Folgen von Hass und Spaltung, welche die Konflikte nach sich ziehen. Gleichgültig gegenüber den wirtschaftlichen und sozialen Folgen, die sie verursachen und die wir doch alle spüren.»
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Bild 1 von 4. Zehntausende Menschen nehmen an der Osterfeierauf dem Petersplatz teil. Bildquelle: Reuters/Remo Casilli.
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Bild 2 von 4. Für den US-amerikanischen Papst ist das Fest eine Premiere. Bildquelle: Reuters/Matteo Minnella.
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Bild 3 von 4. Kleriker warten auf den Beginn der Messe. Bildquelle: Reuters/Matteo Minnella.
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Bild 4 von 4. Mitglieder der Schweizer Garde stehen bereit. Bildquelle: Reuters/Remo Casilli.
Nach der Ansprache wird Leo erstmals an Ostern den Segen Urbi et Orbi (Der Stadt und dem Erdkreis) spenden. Sein Vorgänger, Papst Franziskus, war am Ostermontag vergangenen Jahres im Alter von 88 Jahren gestorben. Leo ist seit Mai im Amt.
Nach Schätzungen nahmen an der Ostermesse unter strahlend blauem Himmel mehr als 40'000 Menschen teil. Die Feier wurde in viele Länder live übertragen.