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Folgen des Iran-Kriegs Viel Angst bei den in der Golfregion festsitzenden Reisenden

Über Dubai oder Doha werden derzeit keine Flüge mehr abgewickelt. Beim TCS laufen deshalb die Drähte heiss.

Seit Beginn des Krieges im Iran ist die Flugdrehscheibe am Arabischen Golf blockiert. Derzeit werden Doha oder Katar nicht mehr angeflogen.

Das ist ein Problem zunächst für Personen, die sich dort aufhalten: Ferienreisende am Golf etwa sitzen fest, sie können derzeit nicht in die Schweiz zurückfliegen.

Auch Asien- und Australienreisende betroffen

Betroffen seien aber auch viele Reisende, die nach Asien oder Australien fliegen, wie die Sprecherin des Touring Clubs der Schweiz (TCS), Vanessa Flack, weiss. «Viele Flüge nach und von Asien oder Australien legen in Katar oder Dubai einen Tankzwischenstopp ein.»

Bis zu 4000 Reisende aus der Schweiz betroffen

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Laut dem EDA sind über 4000 Reisende aus der Schweiz derzeit im Nahen Osten gestrandet. Eine Rückholung ist noch nicht in Sicht: Angesichts der anhaltenden Sperrung des Luftraums hat das EDA noch keine konkrete Lösung gefunden.

Man stehe sowohl mit der Fluggesellschaft Swiss als auch mit den Krisenzellen von Partnerstaaten in Kontakt, um mögliche Lösungen zu prüfen, sagte Marianne Jenni, Direktorin der Konsularischen Direktion im EDA, am Montag an einer Medienkonferenz.

Rund 4000 Personen aus der Schweiz seien auf der Travel-App des EDA als in der Region gestrandet registriert. Von verletzen oder toten Schweizer Bürgern habe das EDA zurzeit keine Informationen. (sda)

Weil auch diese Zwischenstopps derzeit nicht möglich sind, fallen viele dieser Flüge aus Asien aus. Die Leute sitzen also etwa in Sri Lanka oder in Bangkok fest, weil ihr Flug storniert wurde.

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Allerdings: «Diese Leute sind an einem sicheren Ort. Sie müssen sich neu organisieren, etwa ein Hotel suchen, wo sie bleiben können», so Flack. Dabei würden jene, die beim TCS versichert seien, von diesem auch dabei unterstützt.

Ferienreisende am Golf in Angst

Anders ist die Situation für jene Leute, die in Dubai oder Doha festsitzen: «Sie haben natürlich wirklich Angst – und sind zum Teil auch in Panik», sagt Flack.

Viele von ihnen versuchten zunächst Informationen bei ihren Fluggesellschaften einzuholen. Dort aber seien die Telefonleitungen heillos überlastet, deshalb wendeten sie sich dann an den TCS.

Wichtig ist, die Anweisungen des Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) strikt zu befolgen.
Autor: Vanessa Flack Mediensprecherin des TCS

Beim TCS kann man Reiseversicherungen abschliessen. Bekannt ist auch der ETI-Schutzbrief des Touringclubs, der einen umfassenden Reiseschutz inklusive Repatriierung und Weiteres umfasst. «Derzeit werden wir von Hunderten Anrufen überrannt, deshalb mussten wir die Anrufzentrale personell aufstocken», sagt die TCS-Mediensprecherin.

Jenen Leuten, die jetzt wegen des Iran-Kriegs irgendwo feststecken, rät der TCS, vor allem ruhig zu bleiben und eine Unterkunft zu suchen. Denn im Moment könne niemand viel tun. Es bleibe vorerst die Entwicklungen abzuwarten. Und: «Wichtig ist, die Anweisungen des Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) strikt zu befolgen.»

Radio SRF1, 2.3.2026, 8:40 Uhr ; 

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