Seit Beginn des Krieges im Iran ist die Flugdrehscheibe am Arabischen Golf blockiert. Derzeit werden Doha oder Katar nicht mehr angeflogen.
Das ist ein Problem zunächst für Personen, die sich dort aufhalten: Ferienreisende am Golf etwa sitzen fest, sie können derzeit nicht in die Schweiz zurückfliegen.
Auch Asien- und Australienreisende betroffen
Betroffen seien aber auch viele Reisende, die nach Asien oder Australien fliegen, wie die Sprecherin des Touring Clubs der Schweiz (TCS), Vanessa Flack, weiss. «Viele Flüge nach und von Asien oder Australien legen in Katar oder Dubai einen Tankzwischenstopp ein.»
Weil auch diese Zwischenstopps derzeit nicht möglich sind, fallen viele dieser Flüge aus Asien aus. Die Leute sitzen also etwa in Sri Lanka oder in Bangkok fest, weil ihr Flug storniert wurde.
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Allerdings: «Diese Leute sind an einem sicheren Ort. Sie müssen sich neu organisieren, etwa ein Hotel suchen, wo sie bleiben können», so Flack. Dabei würden jene, die beim TCS versichert seien, von diesem auch dabei unterstützt.
Ferienreisende am Golf in Angst
Anders ist die Situation für jene Leute, die in Dubai oder Doha festsitzen: «Sie haben natürlich wirklich Angst – und sind zum Teil auch in Panik», sagt Flack.
Viele von ihnen versuchten zunächst Informationen bei ihren Fluggesellschaften einzuholen. Dort aber seien die Telefonleitungen heillos überlastet, deshalb wendeten sie sich dann an den TCS.
Wichtig ist, die Anweisungen des Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) strikt zu befolgen.
Beim TCS kann man Reiseversicherungen abschliessen. Bekannt ist auch der ETI-Schutzbrief des Touringclubs, der einen umfassenden Reiseschutz inklusive Repatriierung und Weiteres umfasst. «Derzeit werden wir von Hunderten Anrufen überrannt, deshalb mussten wir die Anrufzentrale personell aufstocken», sagt die TCS-Mediensprecherin.
Jenen Leuten, die jetzt wegen des Iran-Kriegs irgendwo feststecken, rät der TCS, vor allem ruhig zu bleiben und eine Unterkunft zu suchen. Denn im Moment könne niemand viel tun. Es bleibe vorerst die Entwicklungen abzuwarten. Und: «Wichtig ist, die Anweisungen des Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) strikt zu befolgen.»