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Grossangelegte Klima-Umfrage der UNO
Aus HeuteMorgen vom 27.01.2021.
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Grosse Umfrage der UNO Klimawandel weckt weltweit Ängste – vor allem bei den Jungen

Eine globale UNO-Umfrage zeigt: Eine Mehrheit der Weltbevölkerung ist alarmiert durch den fortschreitenden Klimawandel.

1.2 Millionen Menschen in 50 Ländern haben der Umfrage teilgenommen, die das UNO-Entwicklungsprogramm zusammen mit der Universität Oxford durchgeführt hat. Fast die Hälfte der Befragten sind Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren.

In 17 verschiedenen Sprachen habe die Befragung stattgefunden – über Handy oder Computer, erklärt Achim Steiner, der Leiter des UNO-Entwicklungsprogramms in New York. Um die Menschen zum Mitmachen zu animieren, beschritt die UNO neue Wege.

Jugendliche sehen «Klimanotstand»

Statt kommerzieller Werbung ploppte die Umfrage beim Spielen beliebter Handy- und PC-Games auf. Andere spielten ein Game, in dem sie in die Rolle von Entscheidungsträgern schlüpften und sich in Bereichen wie dem Verkehr, der Landwirtschaft, der Energieproduktion für Massnahmen entscheiden mussten.

Mit den 1.2 Millionen Antworten hätten Wissenschafter die Meinung von über der Hälfte der Menschheit abbilden können, betont Steiner. Besonders freut ihn, dass rund 550'000 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren teilgenommen haben: «Wir erleben weltweit, wie sich die Jugend zunehmend mit dem Thema Klimawandel befasst und sich in der öffentlichen Diskussion einbringen möchte.» Genau das zu gewährleisten, ist für Steiner eine Aufgabe des UNO-Entwicklungsprogramms.

Die Tatsache, dass fast zwei Drittel der Befragten insgesamt – und 70 Prozent der Jugendlichen – überzeugt sind, dass der Klimawandel zum Klimanotstand geführt hat, wird diese Diskussion weiter befeuern, insbesondere jetzt, da die Länder aufgefordert sind ihre Klimaziele bis zur Klimakonferenz Ende Jahr in Glasgow zu verschärfen.

Heute Morgen, 27.01.2021, 6:10 Uhr

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102 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Baumann  (pierrotlunaire)
    @Odermatt Die von mir genannten Autoren haben in ihren Büchern eben gerade KEINE Voraussagen gemacht, sondern diskutieren einzelne Aspekte des Klimawandels unter Beizug vieler wissenschaftlicher Resultate, die valid sind, aber in der Gesamtschau nicht berücksichtigt werden. Jedes Mal mit Quellenangabe. Warum das so ist, weiss ich nicht. Was Sie gelesen haben, weiss ich auch nicht.
  • Kommentar von Sam Brenner  (Sam Brenner)
    Durchaus verständlich, wenn man sich überlegt, dass so ein heute junger Mensch durchaus das Ende des 21. Jh erreichen kann und dann miterleben wird, wie es seinen Kindern und Enkeln an der Schwelle zum 22. Jh ergehen wird.
    Mich würde das ziemlich erschaudern, besonders wenn man noch hinzunimmt, welch fahrlässigen und ignoranten Leichtsinn die sogenannten Klimakritiker unbeirrt schon seit Jahren von sich geben.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Es ist wissenschaftlich längst erwiesen, dass die Klimaerwärmung durch den Menschen beschleunigt wird. Die bereits eingetretenen Folgen lösen berechtigte Aengste aus, verständlicherweise bei vielen Jugendlichen. Denn es wird mal „ihre“ Erde sein. Unglaublich, wie einige Kommentatoren mit Scheuklappen (vor allem nach politisch links hin, gegen links) als Selbstzweck den Klimawandel verharmlosen oder sogar leugnen. Kaum ein Herz für Nachkommende!