- Zum Teil stundenlange Wartezeiten bei den Sicherheitskontrollen an vielen US-Flughäfen sind weitgehend Geschichte.
- Dies nach einer von US-Präsident Trump angeordneten Wiederaufnahme der Bezahlung der Mitarbeitenden.
- Zuvor schwer betroffene Flughäfen, etwa in Atlanta, Houston und New York, wiesen am späten Montagabend noch Wartezeiten von wenigen Minuten bis zu einer halben Stunde auf.
In den vergangenen Wochen waren die Gehälter der Beschäftigten der Behörde TSA, die Kontrollen an zahlreichen Flughäfen durchführen, durch einen Streit um die Finanzierung des Ministeriums für innere Sicherheit blockiert worden. Viele von ihnen meldeten sich krank, manche kündigten sogar. Reisende standen manchmal in Schlangen bis auf die Strasse und verpassten zum Teil ihre Flüge.
Streit um ICE-Gewalt
Die TSA (Transportation Security Administration) ist dem Ministerium für innere Sicherheit zugeordnet. Die Demokraten im US-Kongress wären zwar bereit, die TSA-Mitarbeiter zu bezahlen, verweigern aber die Finanzierung der ebenfalls zum Ministerium gehörenden Einwanderungsbehörde ICE.
Diese soll im Auftrag von Präsident Donald Trump massenhaft Menschen festnehmen und abschieben, die sich ohne gültige Papiere in den USA aufhalten. In den vergangenen Wochen sorgte das oft gewaltsame und rechtlich umstrittene Vorgehen der Beamten von ICE und anderer Bundesbehörden, die im Bundesstaat Minnesota auch zwei US-Bürger töteten, für Kritik.
Trump erklärte Notsituation und verlangte Zahlung
Bei Finanzierungsstopps im Zuge von Streit um den Haushalt wird von Beschäftigten erwartet, dass sie zunächst ohne Bezahlung weiterarbeiten – und dann nach einer Einigung ihr Geld nachträglich bekommen.
Angesichts der langen Schlangen und der festgefahrenen Lage im Kongress sprach Trump vergangene Woche von einer Notsituation und wies den neuen Minister für innere Sicherheit, Markwayne Mullin, an, die TSA-Mitarbeitenden am Parlament vorbei zu bezahlen.