Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) wirft US-Präsident Donald Trump vor, die Grundpfeiler der Demokratie in seinem Land anzugreifen.
Folgen für die ganze Welt
In ihrem neusten Jahresbericht warnt die Organisation vor Trumps hartem Vorgehen in der Einwanderungspolitik, der Bedrohung von Wahlrechten und anderen politischen Massnahmen.
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«Der Kampf um die Zukunft der Menschenrechte wird am schärfsten in den USA ausgetragen, mit Folgen für den Rest der Welt», lässt sich HRW-Geschäftsführer Philippe Bolopion vernehmen.
Bolopion spricht von einem sehr schnellen Verfall der Qualität der Demokratie in den USA. Washington helfe nun Ländern wie Russland und China bei der Untergrabung der Menschenrechte.
Vorwurf: Rassistisch-weisse Ideologie
HRW wirft der Trump-Regierung in dem Bericht zudem vor, sich rassistischer Klischees zu bedienen und eine Politik zu verfolgen, die mit der Ideologie weisser Nationalisten übereinstimme.
Als Beispiele werden die entwürdigende Behandlung von Einwanderern und die Abschiebung von Hunderten Migranten in ein für seine harten Bedingungen bekanntes Gefängnis in El Salvador genannt.
Trumps harte Linie in der Einwanderungspolitik war ein zentrales Thema in seinem erfolgreichen Wahlkampf 2024. Der Jahresbericht, der die Lage in mehr als 100 Ländern untersucht, kritisiert auch Menschenrechtsverletzungen in China, Russland und durch israelische Streitkräfte im Gazastreifen.