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Messerattacke in Frankreich Zwei weitere Verdächtige in Nizza festgenommen

  • Nach dem als Terrorismus eingeschätzten tödlichen Messerangriff in Nizza sind zwei weitere Verdächtige festgenommen worden.
  • Wie die französische Nachrichtenagentur AFP am Samstag unter Bezug auf Justizkreise berichtete, befinden sich seit Freitag zwei Männer im Alter von 35 und 33 Jahren in Polizeigewahrsam.
  • Bei der Attacke wurden am Donnerstag drei Menschen von einem aus Tunesien stammenden Angreifer getötet.
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Aus dem Archiv: Mutmasslicher Terrorangriff in Frankreich
Aus Tagesschau vom 29.10.2020.
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Der ältere der beiden soll mit dem mutmasslichen Täter am Tag vor dem Anschlag direkten Kontakt gehabt haben. Der andere Verdächtige hielt sich während der Festnahme im Haus des 35-Jährigen auf.

Erst seit September in Europa

Der mutmassliche Täter wurde von der Polizei schwer verletzt und befindet sich nun in einem Krankenhaus. Er soll erst kurz vor dem Anschlag in Nizza aufgetaucht sein. Zunächst konnte er nicht vernommen werden.

Der 21-jährige Tunesier war im September mit anderen Migranten über die italienische Insel Lampedusa in die EU eingereist.

Auch Tunesien ermittelt

Bereits am Donnerstag wurde ein 47-Jähriger gestellt und dann in Gewahrsam genommen. Er soll am Vorabend der Tat ebenfalls Kontakt mit dem Angreifer gehabt haben. Frankreich hat nach dem Angriff die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen. Der Schutz von Schulen oder Gotteshäusern wurde verstärkt.

Auch Tunesiens Behörden ermitteln gegen den Tatverdächtigen. Ein Justizsprecher sagte, gemäss tunesischem Recht werde jeder Tunesier strafrechtlich verfolgt, der in Terrorakte verstrickt sei, egal ob im Inland oder Ausland. Zudem soll ermittelt werden, ob der mutmassliche Täter in Tunesien möglicherweise Komplizen hatte.

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SRF 4 News, 31.10.2020, 12:30 Uhr;

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Andy Metzler  (Andylein)
    Ich finde man muss die Franzosen an dieser Stelle auch mal loben.
    Trotz den terroristischen Ereignissen der letzten Jahre und den oft auch migrationsbedingten Problemen, mit denen sie sich im Alltag konfrontiert sehen, ist ein offener Fremdenhass ausgeblieben.
    Ja man hat genug, ja man ist wütend, ja rechte Parteien werden stärker und haben Aufwind. Trotzdem wird MEISTENS noch objektiv und und respektvoll über die Probleme diskutiert. Dafür CHAPEAU!
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    1. Antwort von Charles Morgenthaler  (ChM)
      @A.Metzler: Sie sagen das genau richtig, danke für ihren Kommentar!
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  • Kommentar von Elgyn Sulaco  (Elgyn)
    Tja, Integration ist natürlich wichtig und sollten auch gefördert werden, nur manche wollen nicht integriert werden! Was macht man mit denen?
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  • Kommentar von Milan Darem  (Mannausorient)
    @Dupont: Frankreich war eine koloniale Macht in Nordafrika, und zwar um diese Länder auszubeuten. So wären Franzosen dort nicht unbedingt willkommen gewesen. Migrationsbewegung von Nordafrika nach Frankreich hat also gar nichts mit Willkommenkultur zu tun, sondern aus dem französischen Kolonialismus entstanden wie viele Inder heute in England leben. Das Problem ist dass die französische Gesellschaft diese koloniale Erbe trägt, ohne jeweils sich selbst zu hinterfragen (sehen Sie den Film „Cache“)
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    1. Antwort von Andy Metzler  (Andylein)
      Wobei die Immigration der letzten 10 Jahre + meiner Meinung nach nur noch sehr begrenzt mit der historischen/kolonialen Verbindung der beiden Länder zusammenhängt. Natürlich abgesehen von der Tatsache, dass jeder jemanden kennt, der bereits in Frankreich lebt.
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    2. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Milan Darem: Also Folge der schieren Anzahl ist eine Integration nicht mehr so einfach, wie man sich das vorstellt. Wären es weniger wäre es machbar. Man sieht das in der Schweiz, wo sich Flüchtlinge in kleinen Gemeinden viel rascher integrieren (müssen), als in Grossstädten, wo sie anonym bleiben und untertauchen können. So ist es für viele Migranten einfach kaum noch möglich französische Freunde zu finden und die bleiben dann halt in ihren Ghettos hängen und kommen auf solche Spinnerideen.
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