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Auftakt zum zweiten Amtsenthebungsverfahren von Trump
Aus 10 vor 10 vom 09.02.2021.
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Nach dem Sturm aufs US-Kapitol US-Senat: Amtsenthebungs-Verfahren gegen Trump ist zulässig

Die Verteidigung ist mit ihrem Versuch gescheitert, das Impeachmentverfahren für nicht verfassungsgemäss zu erklären.

Der Impeachment-Prozess hatte kaum begonnen, da machten die Demokraten bereits klar, dass sie nicht angetreten sind, um sich juristische Haarspaltereien anzuhören.

Mit einer dramatischen Videomontage erinnerten sie an die Ereignisse des 6. Januars, als radikalisierte Trump-Anhänger das Kapitol stürmten.

Bei der Machtübergabe ist die Demokratie verletzlich

Der Ex-Präsident sei für den Angriff verantwortlich, so die demokratische Anklage, da er seine Anhängerinnen und Anhänger aufgehetzt habe. Ein Präsident müsse auch für eine Tat in seinen letzten Amtswochen zur Verantwortung gezogen werden können, erklärte der Demokrat Jamie Raskin, der Vertreter der Anklage. Bei der Machtübergabe sei eine Demokratie besonders verletzlich.

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Arthur Honegger beantwortet Fragen zum Impeachment
Aus News-Clip vom 14.01.2021.
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Ganz anders argumentierte das Anwaltsteam von Donald Trump. Die Verfassung sehe kein Amtsenthebungsverfahren für eine Privatperson vor. Ein solcher Prozess verletze die Bürgerrechte Trumps.

Das ist nichts weiter als ein Missbrauch des Amtshebungsprozesses als politische Waffe.
Autor: David SchoenAnwalt von Donald Trump

Für die Verteidigung stellt der Amtsenthebungsprozess eine politische Abrechnung der Demokraten dar, die das Land weiter entzweien werde: «Das ist nichts weiter als ein Missbrauch des Amtshebungsprozesses als politische Waffe», sagte David Schoen, der eine der beiden Anwälte.

Trump-Anwälte hatten nur wenig Zeit zur Vorbereitung

Schoen und sein Kollege Bruce Castor hatten nur wenige Tage Zeit, sich vorzubereiten, nachdem sich die ursprünglichen Anwälte von Donald Trump abrupt zurückgezogen hatten – und machten aus dieser Tatsache keinen Hehl. Nach dem starken Auftritt der Demokraten hätten sie kurzfristig umgestellt, sagte Castor, während er in seinen handgeschriebenen Notizen blätterte.

Der Amtsenthebungsprozess wird höchstwahrscheinlich bis kommende Woche dauern. Aufgrund des Widerstands der Republikaner dürfte er mit einem erneuten Freispruch Trumps enden.

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Die emotionale Rede von Trump-Chefankläger Jamie Raskin (demokratischer Abgeordneter)
Aus News-Clip vom 10.02.2021.
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HeuteMorgen, 10.02.2021, 06:00 Uhr

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45 Kommentare

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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Meine Vermutung: die Dems glauben dass etliche Rep-Senator/Innen das sinkende Schiff verlassen werden und das Impeachment dadurch gelingt. Schon deshalb weil besagte Reps eigene Interessen verfolgen wollen/können, welche nicht realisierbar sind solange DJT in irgend einer Form herumgeistert. Wäre das Impeachment von vorne herein Aussichtslos, wär's reine Zeitverschwendung und letzten Endes eine blamable Niederlage, was den Dems mit Sicherheit auch bewusst ist.... ;-))
  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Wenn man sll das hört und sieht, ist das schon unedlich traurig und beschämend. Ein Land das sich demokratisch nennt lässt es zu dass Trump so gewütet hat. Die Reps lassen es zu. Ich wünsche mir dass diese Partei ihren Denkzettel bekommt, dass Trump verurteilt und zur Rechenschaft gezogen wird. Jeder der das Verhalten von Trump und den Reps gutiert ist nicht besser als die, die diesen Sturm aufs Capitol gemacht und initiert (Trump) haben. Sollten in den Spiegel schauen und sich schämen. Schande
  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    Ein Manager der "seine" Firma nachweislich geschädigt hat, gehört dafür zur Rechenschaft gezogen. Auch wenn er bereits aus dem Unternehmen ausgeschieden ist. Warum sollte ein Präsident der sein Land geschädigt hat, auch noch dafür belohnt werden?