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Russische Truppen in Nordsyrien
Aus Tagesschau vom 23.10.2019.
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Nach Einigung am Vorabend Russische Militärpolizei rückt in Nordsyrien vor

  • Nach der Einigung über die gemeinsame Kontrolle eines Grenzstreifens in Nordsyrien sind Einheiten der russischen Militärpolizei in die Gebiete vorgerückt.
  • Das teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
  • In Kobane und Manbidsch sollen russische Patrouillen gesichtet worden sein.
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Aus dem Archiv: Verlängerung der Waffenruhe
Aus Tagesschau vom 22.10.2019.
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Syrische Militärkreise berichteten, russische Militärpolizisten seien mit vier Fahrzeugen in die Grenzstadt Kobane eingerückt und hätten sich in Richtung des Grenzübergangs bewegt.

Die kurdische Miliz YPG hatte die Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) im Frühjahr 2015 aus Kobane vertrieben. In der vergangenen Woche verliessen die bislang mit den Kurden verbündeten US-Truppen ihren dortigen Stützpunkt.

Bereits in den frühen Morgenstunden rückten Medienberichten zufolge erste russische Konvois an die syrische-türkische Grenze vor. Ein Mitglied des Militärrates der Stadt Manbidsch berichtete, auch dort sei eine russische Patrouille unterwegs.

Waffenruhe im Grenzgebiet

Am Dienstagabend hatten sich Russland und die Türkei über einen weiteren Abzug der YPG aus Grenzgebieten geeinigt. In dem Abkommen wurde eine 150-Stunden-Frist für deren Abzug gesetzt.

In dieser Zeit werden demnach die russische Militärpolizei und syrische Grenzeinheiten zur Kontrolle des Abzugs eingesetzt. Das läuft dann auf eine Waffenruhe hinaus. Danach soll es gemeinsame Patrouillen von Russland und der Türkei geben.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    Kramp-Karrenbauer kommt zu spät mit ihrem ihrem Vorschlag einer international kontrollierten Schutzzone ins Spiel. Er war zwar nicht zu Ende gedacht, aber zeigte in die richtige Richtung: Mitgestalten anstatt nur zusehen, wie Erdogan in Syrien Fakten schafft. Leider kam Kramp-Karrenbauers Initiative reichlich spät - genauer gesagt zu spät. Der türkische Einmarsch war vorhersehbar. Solange die US-Streitkräfte dort waren, musste zwar kein Einmarsch der Türken befürchtet werden. Die Amis sind weg!
    1. Antwort von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
      "Mitgestalten anstatt nur zusehen, wie Erdogan in Syrien Fakten schafft" Sagt ein Schweizer :D
    2. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Die Amis sind aus Syrien nicht weg. In einem Beitrag hier las ich, sie senden extra Soldaten nach Syrien, um die Ölfelder zu schützen. Ob das wohl so ganz stimmt ? Bestimmt zu erst einmal, aber somit erhalten sie sich
      Einen Standort in Syrien.sie haben sich nur restlos aus dem Norden, dem
      Konfliktgebiet zurückgezogen.
  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    Im Nordsyrien-Konflikt gibt es einen grossen Sieger: Erdogan. Gegen den Willen des türkischen Präsidenten geht in der Region momentan gar nichts. Zu verdanken hat er das der Untätigkeit Europas.Die Einigung zwischen Russland und der Türkei von gestern Abend hat drei Sieger: die Türkei, weil sie ihre Sicherheitszone in Nordsyrien bekommt - Russland, das seinen Einfluss in der Region ausbauen kann - und das syrische Regime, weil es wieder eine Rolle spielt, wo es vorher nichts mehr zu sagen hatte.
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ A. Keller: Wir Europäer sind immerhin bei der Verwaltung der Flüchtlinge dieses elenden Krieges mit von der Partie.
    2. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      tleu. 6,2 Millionen Syrer sind im eigenen Land vertrieben. 6,7 Millionen syrische Flüchtlinge hat UNHCR bisher in den Nachbarländern Jordanien (1,2 Mio), Libanon (2 Mio), Irak, Türkei (3,4 Mio), Nordafrika und in anderen Ländern registriert.
    3. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Reto Camenisch: Als erstes haben Sie ja gar keine andere Wahl, als in ein Nachbarland zu fliehen. Die Türkei erhielt von der Türkei dafür 3 Mrd. Euro und wurde von den Deutschen mit den besten Panzern der Welt, welche jetzt gegen die Kurden eingesetzt werden, ausgerüstet.
    4. Antwort von Jürg Suter  (Sut)
      Nein, der Sieger ist Russland mit Assad. Die Russen können die Türken jederzeit wieder rauswerfen.
      Mit dem Umsiedeln der Flüchtlinge ist jetzt auch nichts. Assad sei dank!
  • Kommentar von Albert Planta  (Plal)
    Ohne die Russen läuft wohl gar nichts im Reiche Assads☹
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      Wir europäischen Hasenfüsse sind selber Schuld, dass die Russen das Ruder übernehmen.
    2. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Im Moment nicht, bis der erste Konflikt ausbricht. Was nicht zu Hoffen ist.