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Abbas bricht Beziehungen zu Israel und USA ab
Aus Tagesschau vom 01.02.2020.
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Nach Nahost-Plan Trumps Abbas kündigt Abbruch der Beziehungen zu Israel und USA an

  • Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat den «Abbruch aller Beziehungen» zu Israel und den USA angekündigt.
  • Das gab Abbas am Samstag in Kairo bekannt.
  • Dort findet eine Dringlichkeitssitzung der Arabischen Liga zum Nahost-Plan von US-Präsident Donald Trump statt.

Er habe zwei Nachrichten an die USA und Israel geschickt, sagte Abbas. Es werde keine Beziehungen zu beiden Staaten mehr geben, weil frühere Abmachungen und internationales Recht nicht eingehalten würden. Dies gelte auch für Sicherheitsabkommen, betonte Abbas.

Abbas hatte die politischen Beziehungen zur US-Regierung bereits im Dezember 2017 abgebrochen, als Reaktion auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen.

Auch die Arabische Liga hat den Nahost-Plan abgelehnt. Der Plan führe zu einem Status, bei dem es zwei unterschiedliche Klassen von Bürgern gebe, sagte der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Abul Gheit, in Kairo. Die Palästinenser würden Bürger zweiter Klasse sein.

Der Vorschlag der US-Regierung bringe weder Stabilität noch Frieden, sondern säe nur weitere 100 Jahre Konflikt und Leiden, sagte Abul Gheit. Er rief Palästinenser und Israelis dazu auf, miteinander an einer für beide Seiten akzeptablen Lösung zu arbeiten.

Umstrittene US-Pläne

Am Dienstag hatte US-Präsident Trump einen Plan vorgestellt, der den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern lösen will. Der Plan stiess international auf ein geteiltes Echo, weil er die Palästinenser zu erheblichen Zugeständnissen an Israel zwingt, Israel die Annexion des Jordantals und von Siedlungen erlaubt, einen Palästinenserstaat an harte Auflagen knüpft und den Traum der Palästinenser von einer Hauptstadt im historischen Ost-Jerusalem zunichtemacht.

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50 Kommentare

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  • Kommentar von Jeanôt Cohen  (Jeanot)
    LEIDER wird Israel verzehrt dargestellt, durch fast nur über Krieg und Hass zu berichten. Aber zum Beispiel im Akko leben Araber und Juden Tür an Tür. Betreiben gemeinsam Geschäften. Festen und trauern gemeinsam. Und alle habe eine starke wünsch nach Frieden. Und fast alle habe die reden und Hetze satt. Auch das ist Israel.
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  • Kommentar von Giovanni Serini  (Giovanni Serini)
    Also ich wär schon LANGE zu meinen Brüdern ein paar Meter weiter östlich nach Jordanien gegangen. Das ist ein riesengrosser, schöner Staat, wo Palästinenser schon leben, statt immer zornig und ablehnend und miserabel zu leben....aber sie müssen halt selber wissen...
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  • Kommentar von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
    Gerade wir Schweizer, sollten am meisten Sympathie mit den Palästinensern haben und sie unterstützen. Auch sie wehren sich, wie damals die Eidgenossen gegen fremde Vögte, Israel und USA.
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    1. Antwort von Erwin Jenni  (ej)
      Gerade wie Schweizer sollten Sympathie zu Israel haben, der einzig echten Demokratie in Nahost, wo Araber in der Regierung, der Armee und Gesellschaft ihren Platz haben können. Nirgendwo in dieser Region ist dies für Minderheiten nur Ansatzweise der Fall, im Gegenteil. Auch Israel wehrt sich seit JZ gegen diejenigen, die sie dort vertreiben oder vernichten wollen. Eine Geschichtslektion würde uns gut tun denke ich.
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