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Lobende und kritische Worte aus den USA zum Gipfeltreffen
Aus HeuteMorgen vom 17.06.2021.
abspielen. Laufzeit 01:26 Minuten.
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Reaktionen aus den USA US-Republikaner kritisieren Biden nach Gipfeltreffen

Biden sei nicht stark genug aufgetreten, sagen die Rechten. Der US-Präsident hält dagegen und wird dabei unterstützt.

Es handle sich nicht um einen «Kumbaya-Moment», sagte Präsident Joe Biden an seiner Pressekonferenz in Genf. Es gehe nicht darum, sich zu umarmen, aber ein Kalter Krieg sei in niemandes Interesse. Das habe er gegenüber Putin gesagt, berichtete Biden nach dem Treffen, das auf Dialog setzte, weniger auf Ergebnisse.

Bidens Position sei zu schwach

Zu wenig Biss, zu wenig Führungsstärke werden dem demokratischen US-Präsidenten auf dem rechtskonservativen Sender Fox News vorgeworfen. «Das ist nicht das, was ich amerikanische Führung nennen würde», sagte etwa der republikanische Senator Tom Cotton.

Biden habe schon im Vorfeld Schwäche gezeigt, als er den Widerstand gegen die russische Nordstream Gaspipeline nach Deutschland aufgegeben habe.

Und in Genf habe er die Gelegenheit verpasst, in Bezug auf die Cyberattacken eine genügend harte Position einzunehmen. Präsident Biden sagte, er habe mit Cyber-Gegenschlägen gedroht, falls Russland wichtige US-Infrastrukturen hacke.

Parteipolitische Ausschlachtung

In den USA wurde das Gipfeltreffen sofort parteipolitisch ausgeschlachtet. Auf dem den Demokraten zugeneigten Sender CNN erntete Biden viel Lob für seine Europatour.

Für den demokratischen Abgeordneten Adam Schiff beispielsweise ist die Welt wieder in Ordnung. Die USA würden wieder zur Nato stehen, würden die Demokratie verteidigen und die westliche Allianz gegenüber Russland und China sei gestärkt.

Präsident Biden bekennt sich im Gegensatz zu seinem Vorgänger zu Multilateralität und zur klassischen Diplomatie, auch wenn sich damit die US-Haltung gegenüber Russland nicht grundsätzlich verändert. Doch für seine Kritiker und Kritikerinnen von rechts ist das bereits ein Verrat der US-amerikanischen Interessen.

HeuteMorgen, 17.06.2021, 06:30 Uhr

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42 Kommentare

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  • Kommentar von Georg Fischer  (SGF)
    Weitere Schlappe für die Republikaner: Das Oberste Gericht hat eine Klage von mehreren republ. geführten Staaten, u.a.Texas, für die Abschaffung von Obamacare abgelehnt. Damit behalten Mio Amerikaner ihre Krankenversicherung.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Die Republikaner sind praktisch nur noch rechtsnationalistische „Hülsen“, mit denen kaum mehr vernünftig zusammenzuarbeiten ist. Könnte man es mit Trump? Nein!
    1. Antwort von Yosh Eden  (Yosh)
      Das ist aber schon länger so. Die sind im Prinzip eine ideologische Sekte. Gruss nach Reichenbach
    2. Antwort von Alex Volkart  (Lex18)
      Die Republikaner sind nicht rechtsnational, Sie wollen lediglich nicht die Wählerbasis verlieren die leider zu einem sehr grossen Teil an Herr Trumps Lügen glaubt.
  • Kommentar von Udo Gerschler  (UG)
    Bei allen Spekulationen in ca.12 Monaten wissen wir mehr.