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Reiseeinschränkungen sollen bis zum Sommer aufgehoben werden
Aus Mein Tag vom 31.05.2021.
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Reisen im Sommer Das EU-Zertifikat, das fast freies Reisen ermöglicht

Die EU will noch vor den Sommerferien die Reiseeinschränkungen aufheben. Grundlage dafür ist das digitale EU-Covid-Zertifikat.

Das digitale EU-Covid-Zertifikat erhalten alle Einwohnerinnen der EU, die geimpft sind; die einen Corona-Test vorweisen können, der nicht mehr als 72 Stunden zurückliegt oder welche eine Corona-Infektion durchgemacht haben.

Ausnahmen sind möglich

Wer im Besitz eines solchen Zertifikates ist, soll in diesem Sommer innerhalb der EU frei reisen können – ohne Quarantäne-Pflicht. Minderjährige Kinder geimpfter Eltern unterliegen ebenfalls keinen Reiseeinschränkungen. Die Regelung soll im ganzen Schengenraum gelten.

Aber keine Regel ohne Ausnahme. In begründeten Fällen behalten sich die EU-Staaten nämlich das Recht vor, trotzdem Einreisebeschränkungen zu erlassen. Das dürfe aber nur noch auf der Basis einer neuen Regelung erfolgen, erklärte EU-Justiz-Kommissar Didier Reynders.

Das garantiere, dass mögliche künftige Einschränkungen zumindest verhältnismässig und nicht-diskriminierend seien. Die EU passt im gleichen Zug auch ihr Ampelsystem an, welches nach einheitlichen Kriterien Gefahren-Zonen definiert. Reisen von einer grünen Zone in eine andere grüne Region wären demnach wieder ohne Einschränkungen möglich.

Quarantänepflicht nur noch für Dunkelrot

Eine generelle Quarantänepflicht gilt künftig nur noch für dunkelrote Zonen, also Gebiete mit anhaltend sehr hohen Neu-Infektionen. Auf diese Weise könne die EU einen Flickenteppich von 27 Spezial-Lösungen verhindern.

Die neue EU-Regelung gilt im Prinzip auch für Reisen in und aus der Schweiz. Definitiv entschieden wird dies gemäss Bundesamt für Gesundheit aber erst Ende Juni.

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Aus dem Archiv: So wird das Schweizer Covid-Zertifikat eingesetzt
Aus Tagesschau vom 19.05.2021.
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SRF 4 News, 31.5.2021; Echo der Zeit, 18 Uhr

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Schoenenberger  (Beaumont)
    Weit über eine Milliarde Menschen wurden mit diesen mRNA Impfstoffen geimpft obwohl sie keine definitive Zulassung haben, sondern nur eine provisorische und zeitlich begrenzte weil sie nie eine, wie üblich bei Impfstoffen, Testphase durchlaufen haben. Was eine Wirkung hat, hat auch eine Nebenwirkung. Somit sind alle Geimpften in einem riesigen Laboraturium.
  • Kommentar von Christoph Blaser  (Monti)
    @ Lehmann: Es geht hier um die Reisefreiheit im Schengen-Raum. Da gehören wir dazu. Deshalb hat uns die EU angeboten, beim Impfzertifikat mitzumachen. Das hätte sehr viel Sinn gemacht und uns die Anerkennung des Zertifikats, mindestens innerhalb des Schengen-Raums, wahrscheinlich auch international, garantiert. Doch das BAG reagierte leider mit dem ‘Not-invented-Here’-Syndrom. Daraus ergibt sich zwangsläufig meine Erwartung, dass es wenigstens gleich gut und gleich rasch funktioniert.
  • Kommentar von Christoph Blaser  (Monti)
    Nach all den vollmundigen Versprechungen und arroganten Alleingangserklärungen (‘wir wollen nicht auf die EU warten’) des BAG erwarte ich, dass bedingungslos sichergestellt ist, dass ab dem ersten Tag, an dem es ein EU-Zertifikat gibt (nicht erst einen Monat später), das Schweizer Pendent europaweit und weltweit gleichwertig zum EU-Zertifikat anerkannt wird.
    1. Antwort von Franz Lehmann  ((DrFranz))
      Ach wie schön. Sie möchten allen Staaten der Welt vorschreiben was die uns betreffend zu tun haben? Hören wir nicht immer von vielen (SVP)Leuten, dass uns hingegen die EU nichts zu diktieren habe? Tsja, wir sind nun mal einfach nicht in der EU, also geht es auf alleinige Faust.