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Israelischer Aussenminister trifft US-Amtskollegen
Aus SRF 4 News aktuell vom 28.06.2021.
abspielen. Laufzeit 00:49 Minuten.
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Treffen in Rom Israelischer Aussenminister verspricht den USA einen neuen Kurs

  • Israels neuer Aussenminister und Vizepremier Jair Lapid versprach den USA nach dem Ende der Netanjahu-Regierung einen anderen Umgang.
  • Das sagte er am Sonntag bei einem Treffen mit US-Aussenminister Antony Blinken in Rom.
  • Gleichzeitig nannte er «ernste Bedenken» betreffend eines möglichen Wiedereintritts der USA in das Atomabkommen mit Iran.

«In den vergangenen paar Jahren wurden Fehler gemacht. Das überparteiliche Ansehen Israels hat Schaden genommen», sagte Lapid in Rom. Die neue Regierung werde versuchen, diese Fehler zu beheben. Blinken betonte, es werde Differenzen geben, doch beide Länder hätten die gleichen Ziele.

Meinungsverschiedenheiten nicht öffentlich

Mögliche Meinungsverschiedenheiten – etwa bezüglich Iran – sollten im direkten Gespräch und nicht öffentlich besprochen werden, sagte Lapid.

Netanjahu hatte das Abkommen von 2015, das in der Amtszeit des demokratischen Präsidenten Barack Obama ausgehandelt wurde, öffentlich stets kritisiert. Obamas Nachfolger Donald Trump stieg später aus dem Abkommen aus. Nach der Ablösung von Trump und Netanjahu justieren beide Regierungen ihre Beziehungen neu.

Älterer Herr (Reuven Rivlin) spricht flankiert von israelischen Flaggen
Legende: Diesen Montag trifft sich der scheidende israelische Präsident Reuven Rivlin mit US-Präsident Biden. Reuters

Diesen Montag empfängt ausserdem US-Präsident Joe Biden den scheidenden israelischen Präsidenten Reuven Rivlin im Weissen Haus in Washington DC. Rivlin, der seit 2014 Präsident war, verlässt das Amt am 9. Juli.

SRF 4 News, 28.06.2021, 01:00 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Wolfgang Bortsch  (a2b3c4d5)
    Aha !
    Neue "Weisungen" an das
    "Weiße Haus"!
  • Kommentar von Maria Müller  (Mmueller)
    Naja, ich würde mir von diesem "neuen Kurs" noch nicht allzu viel versprechen.

    Die Koalition in Israel ist sowas von "hochfragil".
    (Und wie das so ist, bei "megabreiten" Hauchdünn-Koalitionen: Dann ist man gezwungen auf x-verschiedene Seiten hin (interne) Kompromisse einzugehen.) Und kann dann eben genau deswegen auch oftmals keine grossen Sprünge machen.

    (Siehe Schweden grad aktuell.)
  • Kommentar von Patrick Janssens  (patrickjanssens)
    Bemerkenswert: Bürger dürfen die Meinung ihrer Regierung zu wichtigen Themen nicht wissen, aber die Entscheidungen der Regierung mit ihren Steuern bezahlen, dass dürfen sie nicht nur, dass müssen sie sogar.
    Endresultat: die Regierung befiehlt, der Bürger trägt die Folgen.