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Der Oberste Gerichtshof der USA in Washington.
Legende: Der Oberste Gerichtshof der USA in Washington. Keystone
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Trumps Richterkandidat Weitere Vorwürfe gegen Brett Kavanaugh

  • In den USA hat eine zweite Frau schwere Vorwürfe gegen den von Trump als Richter für das Oberste Gericht vorgeschlagenen Brett Kavanaugh erhoben.
  • Es geht um sexuelle Belästigung auf einer Party im Studienjahr 1983/84.
  • Im ersten Vorwurf geht es um versuchte Vergewaltigung im Jahr 1982. Es ist die Psychologie-Professorin Christine Blasey Ford, die Kavanaugh den Übergriff vorwirft.

Eine frühere Kommilitonin Kavanaughs an der Universität Yale sagte dem Magazin «The New Yorker», Kavanaugh habe sie Anfang der 1980er-Jahre bei einer kleinen Party mit anderen Studenten belästigt. Er soll sich in der Runde plötzlich vor ihr ausgezogen und ihr seinen Penis entgegengestreckt haben.

Der Vorfall habe sie lange verstört, sagte die heute 53-jährige Deborah Ramirez dem Magazin. Die Demokraten im Senat hätten laut dem Magazin bereits mit einer Untersuchung der neuen Anschuldigung begonnen.

Kavanaugh streitet es ab

Kavanaugh bestritt umgehend auch die neuen Vorwürfe. Zu dem beschriebenen Vorfall sei es nicht gekommen, teilte er in einer durch das Präsidialamt verbreiteten Erklärung am Sonntagabend mit.

Eine Sprecherin des Präsidialamts sprach von einer «Schmutzkampagne der Demokraten, die darauf abziele, einen guten Mann niederzumachen».

Blasey Ford vor dem Senat

Nach tagelangem Gezerre wurde schliesslich für Donnerstag eine Anhörung von Kavanaugh und Ford vor dem Justizausschuss des US-Senats angesetzt. Die beiden sollen dort zu der Sache aussagen.

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28 Kommentare

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  • Kommentar von Baldomir Gabalzar  (Baldomir Gabalzar)
    Meistens sind es die selbsternannten Saubermänner, die am meisten Dreck am Stecken haben und wo Rauch ist, ist meistens auch Feuer. Trumps Richter ist bereits Geschichte.
    1. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      Mit solchen Aussagen muss man vorsichtig sein!
  • Kommentar von pedro neumann  (al pedro)
    Das grösste Problem in der Politik scheint es zu sein, wenn man jemanden diskreditieren will und tatsächlich nichts gegen ihn Verwendbares findet. Nun, man kann ja etwas erfinden und hochschaukeln. Bis es medial dementiert ist, ist die Person ohnehin geliefert.
    1. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      Das ist den Gesetzen geschuldet. Ich plädiere schon lange, das wenn bei bewiesener Falschen Verdächtigung des vermeintlichen Opfers, das der Ankläger die Strafe erhalten soll die dem Angeklagten gedroht hätte!
  • Kommentar von Walter Wieser  (Walt)
    Plan A koennte schon am Donnerstag zusammenbrechen, also vorbereitet man Plan B. Wer wird die naechste sein? (Plan C).
    1. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Da läuft eine Intrige auf einer sehr fiesen Basis Herr Wieser. Und es findet offensichtlich sehr viel Zustimmung bei allen die Trump nicht mögen, was auch hier mit Leichtigkeit zu beobachten ist.
    2. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      @Haller die größten Intrigen laufen in der Republikanischen Partei selbst, das wissen sie und Wieser genau. Zu viele hat er Innerhalb der Partei vor den Kopf gestoßen. Trump und die Reps ist eine Zweckgemeinschaft! Die Reps hatten keinen guten Kandidaten, nun hat Trump die Partei fest in seiner Hand, da die meisten Amerikaner so Einfältig und Stur sind das sie nie den andere Partei wählen würden Das gilt auch für die Demokraten. Lieber wählen sie den Teufel aus der eigenen Partei!