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Legende: Audio Nordkoreas Wirtschaft könnte von Vietnams Erfahrung profitieren abspielen. Laufzeit 03:49 Minuten.
Aus SRF 4 News aktuell vom 28.02.2019.
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Wirtschaftliches Vorbild Nordkorea interessiert sich für Vietnams Wachstum

Anlässlich des Besuches in Vietnam haben sich nordkoreanische Delegierte das dortige Wirtschaftssystem angesehen.

Es gibt Parallelen zwischen Vietnam und Nordkorea: Beide sind sozialistische Länder und beide haben in der Vergangenheit gegen die USA gekämpft. Nordkorea hatte Vietnam im Krieg mit Kampfpiloten unterstützt. Allerdings: Nordkorea ist immer noch mit China verbündet, Vietnam nicht mehr.

Regionale Wirtschaftsmacht

Vietnam hat sich in den letzten 30 Jahren von einem armen Land zu einer regionalen Wirtschaftsmacht entwickelt. Vor allem der Export boomt seit einigen Jahren. Auch die Tourismusindustrie wächst. Nordkorea solle sich ebenfalls wirtschaftlich entwickeln, sagte Kim Jong-un vor einem Jahr.

Nordkorea hat deshalb eine Delegation nach Vietnam geschickt, die sich das Wirtschaftssystem des südostasiatischen Landes ansehen soll. «Diese Delegation hat sich unter anderem einen Exporthafen und verschiedene Fabriken angesehen», weiss SRF-Korrespondent Martin Aldrovandi.

Die USA halten an Sanktionen fest

Anlässlich des Besuchs von US-Präsident Donald Trump in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi schloss Vietnams Präsident mehrere Handelsverträge mit den USA ab. Damit sich auch Nordkorea wirtschaftlich öffnen könnte, müssten hingegen die Sanktionen gelockert werden.

Dies lehnt Trump ab, wie er in Hanoi bekräftigte. «Eine wirtschaftliche Öffnung würde auch bedeuten, dass die Familiendynastie die Kontrolle ein Stück weit abgeben müsste», erklärt Aldrovandi. Das wäre ein Problem, denn: «Für Kim Jong-un steht das Überleben des Regimes an oberster Stelle.»

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3 Kommentare

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  • Kommentar von R. Raphael  (R.Raphael)
    USA verbiete Hanoi wirtschatliche Zusammenarbeit mit Nordkorea wegen geltender Sanktionen. Warum muss sich Hanoi das bieten lassen? Ganz einfach...weil die USA ihnen lange nach dem mörderischen Krieg via Dollarverschuldung das Witschaftswachstum gegen Zinsen ermöglichen. Eine totale Abhängikeit, die Kim als Beispiel dienen soll.
    Unterwerfung gegen Dollar, und zuvor Krieg. Ordo ab Chao für die Neue Weltordnung, und die Mehrheiten "pfuusen".....
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    1. Antwort von Haller Hans  (H.Haller)
      Nee, die Mehrheit "pfusst" gar nicht. - Warum soll man ein so ein Menschen verachtendes Regime wie Nordkorea überhaupt stützen müssen? Das sollen nun doch bitte die Chinesen und Russen machen, wie bis anhin. Oder noch einfacher, Kim verzichtet auf A-Bomben und lässt internationale Kontrollen zu. Zudem wäre eine Oeffnung von Nordkorea angezeigt. Dann kann man die Sanktionen lockern. So einfach könnte es gehen. "Take it or leave it !"
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    2. Antwort von Haller Hans  (H.Haller)
      Ach ja, schon als ich das erste Mal in Vietnam war, ist mir aufgefallen, dass Vietnam eine Oeffnung zum Westen inkl. USA will. Darüber war ich damals doch sehr erstaunt und konnte es kaum glauben. Damals übrigens konnte man nur mit einem Spezial-Visa nach Vietnam, wenn überhaupt. Ich glaube die haben sich inzwischen den typischen Vorzeige-Sozialismus auch gründlich abgewöhnt.
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