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Abschussbewilligung erteilt Wolf im Goms abgeschossen

  • Die Wildhüter des Kantons Wallis haben im Goms einen Wolf erlegt. Der Kanton hatte zuvor eine Abschussbewilligung erteilt.
  • Seit Beginn der Alpsaison sei es regelmässig zu Wolfsangriffen auf Schafherden gekommen, schreibt der Kanton in einer Mitteilung.
  • Bis zum 16. Juli seien mehr als zehn Schafe auf Alpen in einer geschützten Situation oder in einem nicht zumutbar schützbaren Gebiet getötet worden.
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Archiv: Das Aufrüsten auf der Alp gegen den Wolf
Aus Rundschau vom 23.06.2021.
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Die Voraussetzungen für die Anordnung eines Abschusses gemäss der am 15. Juli 2021 in Kraft getretenen revidierten Jagdverordnung zum Bundesgesetz über die Jagd waren laut Kanton somit erfüllt.

Fünf erlegte Wölfe seit 2006

In Übereinstimmung mit dem Konzept Wolf Schweiz wurde das erlegte Grossraubtier zur Diagnose und Identifizierung ins Institut für Tierpathologie der Universität Bern gebracht. Seit 2006 hat die Walliser Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere nach eigenen Angaben bei elf erteilten Abschussbewilligungen fünf Wölfe erlegt.

Im Val d'Hérens im Kanton Wallis sollen Wölfe allein im Juli mindestens 35 Schafe gerissen haben. Die lokalen Behörden ersuchten den Kanton deshalb am Dienstag darum, einen oder mehrere Wölfe abschiessen zu dürfen.

Wölfe auch in anderen Kantonen im Visier

Der Kanton Graubünden kündigte vor einer Woche nach zahlreichen Rissen von Nutztieren auf verschiedenen Alpen an, mindestens einen Wolf erlegen zu wollen. Der Kanton Waadt beantragte am Montag beim Bund den Abschuss von zwei Jungwölfen, nachdem es im Waadtländer Jura zu mehreren bestätigten Angriffen auf Rinder gekommen war.

SRF 4 News, 03.08.21, 14:30 Uhr;

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50 Kommentare

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  • Kommentar von Bernadette Baumann  (Airbird)
    @SRF Ich finde das Bild sehr verstörend und mehr als traurig.
    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Bernadette Baumann
      Gerne nehmen wir Ihre Anmerkung zur Kenntnis. Liebe Grüsse, SRF News.
  • Kommentar von Beppie Hermann  (Eine rechte Grüne)
    A.Frill "Der Wolf hat in der kleinen CH keinen Platz" Keinen Platz hat dieses Argument! Wir waren damals knapp 3,5Mio Einwohner, als 1821 der letzte Wolf, 1904 der letzte Bär erlegt wurde, ebenso od.fast ausgerottet Bartgeier, Luchs, Steinadler, Feldhase, Biber u.die Hauptbeutetiere der Wölfe, Rothirsch, Gemse, Reh+Steinbock uvam. Ohne menschlichen Einfluss reguliert sich die Artenvielfalt in Fauna u.Flora selber, jedes Lebewesen trägt zum Erhalt des ganzen Ökosystems bei... nur Menschen nicht.
    1. Antwort von Alois Keller  (eyko)
      Sie haben recht, die Schweiz hat damals den Frefel begangen, viele Wildtiere die ihnen im Weg waren auszurotten. Was ging bloss in jenen Köpfen vor. Später musste man mit viel Geld wieder Tiere ansiedeln. Heute ist der Wolf schon wieder im Visier. Je höher die Artenvielfalt in einem Ökosystem ist, desto höher ist auch seine Stabilität. Biodiversität zu schützen ist nur der Anfang, wenn wir Biodiversität erhalten wollen. Darin haben alle Lebewesen einen Platz. Gleichgewicht der Arten ist wichtig.
    2. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Viele behaupten: früher hätte der Mensch im Einklang mit der Natur gelebt. Anscheinend waren die Ansichten in der 3.5 Mio Schweiz nicht viel anders als heute
    3. Antwort von Beppie Hermann  (Eine rechte Grüne)
      eyko, immer wieder ist der Wolf Thema. Aber eigentlich repräsentiert er nur eines von wohl sämtl.Mitgeschöpfen, das unter dieser weltweiten, folgeschweren Überbevölkerung leidet. Und eigentlich könnte man unsere Präambel der BV samt Art.78 beerdigen. Mit ca 10 begann ich mich für den Artenschutz zu engagieren, opfere also seit 65J fast meine ganze Freizeit u.noch, vermutlich alles Sisyphusarbeit. Jedes Jahr weniger Vögel, Amphibien, Reptilien, Insekten wie Wildbienen, Sommervögel, Libellen uvam.
  • Kommentar von Christoph Stadler  (stachri)
    Ein böses RAUBTIER wurde erlegt! Dieser Wolf hat in seinem ganzen Leben weit aus weniger Tiere gerissen, als die Tiere, die in einer Saison im Wallis an Krankheiten und Unfällen zu Grunde gegangen sind...