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Abstimmung Kanton Luzern Tiefere Kita-Kosten: Luzern bringt zwei Modelle an die Urne

  • Das Luzerner Stimmvolk entscheidet über die Zukunft der familienergänzenden Kinderbetreuung.
  • Zur Wahl stehen die SP-Initiative «Bezahlbare Kitas für alle» und ein Gegenvorschlag der Regierung.
  • Beide Vorlagen wollen die Betreuungskosten senken – aber unterschiedlich stark.

Mit ihrer Kita-Initiative will die SP, dass neu der Kanton die Verantwortung für die Betreuung von Vorschulkindern übernimmt und nicht mehr die Gemeinden. Eltern sollen höchstens 30 Prozent der Vollkosten zahlen, die Tarife sollen einkommensabhängig sein.

Vier Kleinkinder spielen mit Sand in blauen Behältern im Klassenzimmer.
Legende: Bei einer Annahme der Kita-Initiative rechnet die Luzerner Kantonsregierung mit jährlichen Mehrkosten von rund 72 Millionen Franken, beim Gegenvorschlag mit 44 Millionen. Shutterstock

Dass Luzern bei der Fremdbetreuung von Kindern hinten liegt, findet auch die Kantonsregierung. Allerdings missfällt ihr unter anderem, dass mit der Initiative auch Familien mit höheren Einkommen unterstützt würden. Die Regierung hat daher einen Gegenvorschlag ausgearbeitet.

Kita-Situation. Im Hintergrund Kinder mit Betreuerin – im Vordergrund ein Kinderbuch,
Legende: Falls sowohl die Kita-Initiative wie auch der Gegenvorschlag angenommen werden, entscheidet die Stichfrage, welche Lösung umgesetzt werden wird. Keystone/Christian Beutler

Mitte, FDP und GLP sind für den Gegenvorschlag der Regierung. SP und Grüne empfehlen beide Vorlagen zur Annahme, bevorzugen in der Stichfrage aber die Initiative. Die SVP lehnt beide Vorlagen ab.

Abstimmungsdossier

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Legende: SRF

News und Hintergründe zu den eidgenössischen, kantonalen und kommunalen Abstimmungen vom 30. November 2025.

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