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Abstimmung Stadt Bern Statt Algen und Karpfen: Das Lorrainebad soll saniert werden

Das Lorrainebad in Bern ist geschichtsträchtig und sanierungsbedürftig. Am 8. März entscheidet die Stadt über die Sanierung.

Das Lorrainebad ist eines der ältesten Flussbäder der Schweiz. Es befinde sich jedoch in einem schlechten Zustand, schreibt die Stadt Bern.

Zuerst als Schulbad geplant

Algen und Karpfen laden nicht mehr zum Baden ein. Es gibt Risse bei den Stützmauern bei den Liegewiesen und im Damm zur Aare hin. Es soll für 22.3 Millionen Franken saniert werden.

Bad mit Wasser im Winter
Legende: Im Winter ist das Lorrainebad verwaist, nur Gäste der Sauna finden den Weg dorthin. SRF/Katharina Schwab

Es soll wieder ein «echtes» Flussbad werden, indem die Aare durch das Becken fliesst. Auch die Technik, die Garderoben und die Toiletten sollen erneuert werden.

Visualisierung des sanierten Lorrainebads.
Legende: So soll das Lorrainebad nach der Sanierung aussehen. Visualisierung/Nightnurse Images, Zürich

Aufwendig an der Sanierung ist insbesondere die Erschliessung: Das Bad ist nur über einen Fussweg erreichbar. Dieser Weg muss verbreitert werden.

Fussweg zum Lorrainebad
Legende: Sowohl vom Lorrainequartier als auch von der Aare her ist das Bad nur zu Fuss erreichbar. Das macht die Erschliessung der Baustelle aufwendig. SRF/Katharina Schwab

Im Parlament gab es 64 Ja- zu 6 Nein-Stimmen. Dagegen ist die SVP: «Die Stadt Bern in ihrer finanziellen Lage kann sich eine solch umfassende Sanierung nicht leisten», sagt Janosch Weyermann. Eine Teilsanierung sei sinnvoller.

Alle anderen Parteien sind dafür: «Das Bad ist inzwischen in einem recht desolaten Zustand, wir sind kurz davor, dass es aus Sicherheitsgründen geschlossen wird», sagt Johannes Wartenweiler (SP).

Abstimmungsdossier

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Abstimmungsstudio, 8.3.2026, 12 Uhr ; 

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