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Wahlen Kanton Glarus Alle Glarner Regierungsräte problemlos wiedergewählt

Die drei Gegenkandidaturen hatten keine Chance. In der Glarner Regierung kommt es zu keiner Änderung.

Wie alle vier Jahre standen im Kanton Glarus Gesamterneuerungswahlen an. Fünf Sitze galt es in der Regierung für die Amtsdauer von 2026 bis 2030 zu besetzen.

Gruppe von sechs Personen in einem Kunstmuseum.
Legende: Es bleibt so wie auf dem letzten offiziellen Foto der Glarner Regierung (v.l.n.r.): Thomas Tschudi (SVP), Markus Heer (SP), Landammann Kaspar Becker (Mitte), Marianne Lienhard (SVP), Christian Marti (FDP) und Ratsschreiber Arpad Baranyi. Staatskanzlei/Darko Cetojevic

Herausgefordert wurden die Bisherigen durch drei Kandidaturen (alle parteilos), die jedoch chancenlos blieben: Marc Brunner, Gastronom aus Glarus, Marcel Lötscher, Seilbahnangestellter aus Schwanden sowie Manuela van der Glas, Unternehmerin aus Niederurnen.

Marc Brunner holte am meisten Stimmen. Er sagte nach der Wahl zu SRF: «Ich hätte gerne einen zweiten Wahlgang gehabt, um Wachzurütteln. Aber das ist eindeutig nicht der Fall.»

Markus Heer (SP) mit dem besten Resultat

Von den Bisherigen holte Finanzdirektor Markus Heer am meisten Stimmen. Er sagte nach der Wahl: «Ich glaube, die Leute haben gesehen, dass ich meine Arbeit mit grosser Ernsthaftigkeit mache. Und das braucht es bei den Finanzen.»

Die Gesamterneuerungswahl des Parlaments, des Landrats, findet am 14. Juni statt.

SRF-Ostschweizkorrespondentin: «Eine laue Wahl»

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SRF-Ostschweizkorrespondentin Karin Kobler

Es war eine laue Wahl, diese Gesamterneuerungswahl der Regierung im Kanton Glarus. Zwei Herausforderer und eine Herausforderin – alle parteilos, konnten zwar je einige Stimmen holen. Alle aber etwa gleich wenig.

Die Bisherigen wurden klar wiedergewählt, am deutlichsten Markus Heer (SP), am schlechtesten der amtsjüngste Regierungsrat Christian Marti (FDP). Er ist erst seit einem Jahr im Amt. Ein Jahr länger regiert Thomas Tschudi (SVP). Für ihn sind die Wahlen ein Erfolg. Er kann seine Parteikollegin, die amtsälteste Marianne Lienhard deutlich distanzieren. Sie wurde dieses Mal auch von Kaspar Becker (Mitte) überholt. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger schicken die Volkswirtschaftsdirektorin mit der zweitschlechtesten Stimmenzahl aller Bisherigen in ihre vierte Amtszeit.

Abstimmungsdossier

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Regionaljournal Ostschweiz, 8.3.2026, 17:30 Uhr ; 

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