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Das Gespräch mit Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga
Aus 10vor10 vom 26.03.2020.
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Aktuelles zum Coronavirus Das Parlament beruft eine Sondersession ein

  • Das Parlament trifft sich ab 4. Mai zur ausserordentlichen Session. Diese findet auf dem Messegelände der Bernexpo statt. Dies haben Nationalratspräsidentin Isabelle Moret und Ständeratspräsident Hans Stöckli vor den Medien bekannt gegeben.
  • An der Session soll über die Notmassnahmen des Bundesrats zur Corona-Krise entschieden werden. Es werden keine anderen Themen behandelt.
  • Tausende Zivilschützer sind derzeit im Einsatz, vor allem zur Unterstützung des Gesundheitswesens. Auch die Armee mobilisiert weitere Truppen.
  • Laut BAG ist es zu früh für eine Lockerung der Verhaltensregeln, wie dies einige Wirtschaftsvertreter fordern. Noch sei der «Peak der Ansteckungswelle» nicht überschritten. Eine Verschärfung der Regeln ist derzeit aber kein Thema.
  • In der Schweiz gilt keine komplette Ausgangssperre – doch: Ansammlungen von mehr als fünf Personen sind verboten.
  • 11'811 Personen sind in der Schweiz positiv getestet worden. 193 Personen sind an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. In unseren Grafiken zu den Fallzahlen finden Sie die teilweise höheren und aktuelleren Zahlen des Statistischen Amtes des Kantons Zürich.

Informationen:

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 5:59

    Trotz Corona-Krise: EU will Flüchtlingskinder bald umsiedeln

    Die Umsiedlung Minderjähriger aus den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln könnte nach Angaben von EU-Innenkommissarin Ylva Johansson trotz der Coronavirus-Krise bald beginnen.

    «Ich hoffe jetzt, dass die ersten Kinder nächste Woche in Aufnahmeländer gebracht werden können», sagte die Schwedin der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Deutschland und Luxemburg seien mit ihren Vorbereitungen am weitesten. «Wir werden nicht alle 1600 Plätze auf einen Schlag füllen können, aber angesichts der Pandemie müssen wir uns sputen.» Alle Länder, die die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen zugesagt hätten, hielten sich daran.

    Angst vor Corona auf Lesbos

  • 5:03

    Längere Bremswege in der Automobilbranche

    Wegen der Coronavirus-Pandemie verlängert General Motors (GM) die Produktionsunterbrechung in den nordamerikanischen Werken. Der Fertigung solle auch nach dem 30. März weiter ruhen, teilt der Autobauer mit. GM nennt keinen Zeitpunkt, ab dem der Betrieb wieder aufgenommen werden solle. GM hatte gehofft, ab Ende März die Produktion wieder hochfahren zu können.

    In Grossbritannien rechnet der Verband der Autohersteller und -händler (SMMT) wegen der Pandemie in diesem Jahr mit einem Rückgang der Fahrzeugproduktion um mehr als 15 Prozent. Sollten die Fabriken nicht Wochen, sondern Monate geschlossen bleiben, würden die Einbussen noch grösser ausfallen.

    Volkswagen verlängert den Produktionsstopp in Deutschland um vier Werktage. In den deutschen Werken der Marke Volkswagen Pkw, von Volkswagen Nutzfahrzeuge und der Volkswagen Konzern Komponente werde die Fertigung bis zum 9. April ausgesetzt, erklärte Volkswagen am Donnerstagabend in Wolfsburg.

  • 4:45

    Paketflut bei der Schweizerischen Post

    Mit Paketsendungen geradezu überschwemmt wird derzeit die Schweizerische Post. Dies erklärte Post-Chef Roberto Cirillo gegenüber den «Zeitungen der CH-Media».

    «Vor zwei Wochen hatten wir bei den Paketen einen Zuwachs von etwa 15 Prozent gegenüber normalen Zeiten», sagte der Manager. Dies habe aber nochmals stark zugenommen. «Mittlerweile transportieren wir gleich viele Pakete wie üblicherweise vor Weihnachten». Und am Mittwoch habe die Post sogar ein Volumen verzeichnet, wie sonst nur am Online-Kauftag «Black Friday», fügte er hinzu.

    Bezüglich der Einschränkung von Angeboten sagte der Post-Konzernchef, dass die A-Post nicht mehr in jedem Falle am nächsten Tag zugestellt werden könne. Ausserdem habe man die Öffnungszeiten einiger Filialen reduziert und manche geschlossen.

    Post bittet um Einhalten der BAG-Regeln

  • 4:11

    Universität Washington: Düstere Prognose für die USA

    Die University of Washington hält einer Studie zufolge in den kommenden vier Monaten mehr als 81'000 Coronavirus-Tote in den USA für möglich.

    Manche Schätzungen gingen sogar von der doppelten Zahl aus, andere dagegen von 38'000 Todesopfern, sagt Studienleiter Christopher Murray. Die grosse Abweichung begründet er damit, dass die unterschiedlich schnelle Ausbreitung des Virus in verschiedenen Regionen den Forschern Rätsel aufgebe.

    Studienleiter Murray über die Prognose für die USA (engl.)

  • 3:51

    Wien: Taxi-Gutscheine für Senioren

    Angesichts des Infektionsrisikos mit dem Coronavirus zahlt die Stadt Wien allen Menschen über 65 Jahre einen Taxi-Gutschein in Höhe von 50 Euro. Die Mittel für die Aktion sind am Donnerstag vom Gemeinderat freigegeben worden. Von der Massnahme können rund 300'000 Personen profitieren.

    Mit den Taxi-Gutscheinen könne die ältere Generation zu den notwendigen Terminen mit dem Taxi fahren und so das Infektionsrisiko durch mögliche Kontakte in Bussen und Bahnen minimieren, sagte Wiens Bürgermeister Michael Ludwig. Die Gutscheine sind Teil eines insgesamt 85 Millionen Euro schweren Corona-Hilfspakets der rot-grün regierten österreichischen Hauptstadt.

  • 3:36

    Afghanistan lässt etwa 10'000 Häftlinge frei

    Wegen der Coronavirus-Krise hat die afghanische Justiz die Freilassung von bis zu 10'000 Häftlingen angeordnet. Aus den Gefängnissen würden vor allem Frauen, Jugendliche, Kranke und Alte entlassen, sagte Generalstaatsanwalt Farid Hamidi. Mit der Freilassung der Gefangenen will das Land die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus eindämmen.

    Kabul: Corona-Risiken eindämmen

  • 3:20

    EU-Parlament ebnet Weg für Investitionsoffensive

    Das EU-Parlament hat grünes Licht für eine 37 Milliarden Euro schwere Investitionsoffensive zur Bewältigung der Coronavirus-Krise gegeben. Mit 683 Stimmen dafür, einer dagegen und vier Enthaltungen sprach sich eine breite Mehrheit der Abgeordneten im Schnellverfahren für einen entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission aus.

    Das Geld soll primär in die Gesundheitssysteme der Mitgliedstaaten und an kleinere sowie mittlere Unternehmen fliessen. Es handelt sich dabei allerdings nicht um frisches Geld, sondern um bisher nicht abgerufene Posten im EU-Haushalt. Acht Milliarden Euro stammen aus EU-Fonds aus dem Jahr 2019 und waren bereits an die Mitgliedstaaten ausgezahlt worden. Diese nutzten die Mittel jedoch nicht, weshalb sie im Normalfall zurück nach Brüssel überwiesen werden müssten. Stattdessen können die Länder sie nun für den Kampf gegen die Coronavirus-Krise verwenden.

    Die restlichen Milliarden stammen aus EU-Strukturfonds, die bereits für das Jahr 2020 eingeplant waren. Die Vergaberegeln für diese Töpfe werden nun deutlich vereinfacht.

    Entscheide des EU-Parlaments

  • 3:05

    Malta schickt über 100'000 Menschen in Quarantäne

    Wegen der Covid-19-Pandemie schickt Malta ältere Menschen über 65, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen in häusliche Quarantäne. Die Anordnung gilt ab Samstagmorgen. Rund 118'000 Menschen sind von der Massnahme betroffen, mehr als ein Fünftel der Bevölkerung.

    Malta hatte schon vor zwei Wochen Schulen und Universitäten geschlossen und später auch alle Restaurants und Bars. Auch alle Geschäfte, die nicht lebenswichtige Waren anbieten, sollen ab Montag nicht mehr öffnen. Bisher wurden nach offiziellen Angaben 134 Coronavirus-Fälle registriert. Tote gab es nicht.

  • 2:44

    Texas: Härteste Beschränkungen für Reisen in den USA

    Die bisher härtesten Beschränkungen für Reisende in den USA erliess jetzt der Bundesstaat Texas. Gouverneur Greg Abbott unterzeichnete am Donnerstag eine Verfügung, die Einreisende aus den besonders von der Pandemie betroffenen Staaten New York, New Jersey, Connecticut und der Stadt New Orleans zu einer 14-tägigen Quarantäne zwingt.

    Die Anweisung werde von den Sicherheitskräften im Staat durchgesetzt, Zuwiderhandlungen könnten mit bis zu 1000 Dollar Strafe oder 180 Tagen Gefängnis bestraft werden.

    Die Verfügung von Gouverneur Abbott

  • 2:34

    Erstmals über 100 Tote an einem Tag in Grossbritannien

    London vermeldet traurigen Rekord: Erstmals verzeichnete Grossbritanniens mehr als 100 Todesfälle in einem Zeitraum von 24 Stunden durch das neuartige Coronavirus. Seit dem Vortag starben 115 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 , meldet das Gesundheitsministerium. Damit stieg die Zahl der Toten im Vereinigten Königreich auf 578. Rund 11'700 Menschen waren nachweislich mit dem Virus infiziert.

    Die Briten müssen sich darauf einstellen, dass bestimmte Einschränkungen des öffentlichen Lebens bis zu sechs Monate in Kraft bleiben. Die Massnahmen zeigten bereits Wirkung im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus, sagt die stellvertretende Chefin der britischen Gesundheitsbehörde, Jenny Harries. «Wir dürfen aber nicht den Fuss vom Pedal nehmen.»

  • 1:47

    Menschenrechtler: Mexikos Präsident verharmlost Gefahr

    Nach Ansicht von Menschenrechtlern verharmlost Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador die Coronavirus-Krise und gefährde damit das Leben seiner Landsleute. Der Staats- und Regierungschef bringe die Mexikaner durch seine «fahrlässige Missachtung» der Notwendigkeit, genau über die Pandemie zu informieren, in grosse Gefahr, kritisierte etwa die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW).

    Obrador habe zunächst gesagt, das neuartige Coronavirus sei weniger schlimm als die gewöhnliche Grippe. Einige Tage später erklärte er, die Menschen müssten sich weiter umarmen. Er selber trat immer wieder in Menschenmengen auf, wo er sich mit seinen Anhängern die Hand gab, sie küsste und umarmte. Erst seit dieser Woche sind die Schulen geschlossen und Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern verboten. Verbindliche Ausgangsbeschränkungen gibt es nicht. Offiziell bestätigt wurden bis dato 475 Infektionen und sechs Todesfälle.

    HRW: Präsident setzt Leben seiner Landsleute aufs Spiel

  • 0:56

    USA: Weitere Infizierte an Bord eines Flugzeugträgers

    Infektionen mit dem Coronavirus sind an Bord eines US-Flugzeugträgers festgestellt worden. Die Soldaten der «USS Theodore Roosevelt» seien umgehend in eine Einrichtung der Streitkräfte auf der Pazifikinsel Guam ausgeflogen worden, erklärte das Marineministerium in Washington. Der Flugzeugträger mit rund 5000 Besatzungsmitgliedern sei nun auch auf dem Weg nach Guam. Medienberichte sprechen von bis zu 23 Infizierten.

    Medien: Mittlerweile 23 Infizierte

  • 0:47

    Italien: Weniger Verbrechen wegen Ausgangssperren

    Die Anzahl der Verbrechen ist in Italien im Zuge der Ausgangssperren in der Corona-Krise stark gesunken. Von 1. bis 22. März seien etwa 53'000 Straftaten gemeldet worden, 64 Prozent weniger als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, erklärte das Innenministerium. Unter anderem Drogendelikte, Kindesmissbrauch und sexuelle Verbrechen seien zurückgegangen.

    In ganz Italien gilt seit dem 10. März eine Ausgehsperre. Nur zum Einkaufen, in einigen Fällen zum Arbeiten oder aus gesundheitlichen Gründen darf man aus dem Haus.

  • 23:11

    Experten: USA hat am meisten bestätigte Coronavirus-Fälle

    Die Vereinigten Staaten haben nach Angaben von US-Experten inzwischen mehr bekannte Coronavirus-Infektionen als jedes andere Land. In den USA gab es bis Donnerstagnachmittag (Ortszeit) 82'400 bekannte Infektionen, in China rund 81'800 und etwa 80'600 in Italien, wie aus einer Übersicht der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität hervorging.

  • 22:56

    Offenbar Einigung bei EU-Gipfel

    Nach mühsamen Verhandlungen haben sich die EU-Staats- und Regierungschefs auf ein weiteres Vorgehen in der Corona-Krise verständigt. Es gebe eine Einigung, sagten mehrere Diplomaten der Nachrichtenagentur AFP übereinstimmend.

    Demnach sollen die Regierungen der Länder der Eurozone in zwei Wochen neue Vorschläge für die Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Krise unterbreiten.

    Zuvor hatte Italiens Regierungschef Giuseppe Conte gedroht, eine gemeinsame Erklärung nicht mitzutragen, weil diese bei der Unterstützung gegen die wirtschaftlichen Folgen der Krise seiner Meinung nach nicht weit genug ging.

  • 22:52

    Studiogespräch mit EDK-Präsidentin Silvia Steiner

    Wird es Unterschiede geben zwischen Schülern der «Generation Corona» und anderen? Was tun, damit Schüler im Homeschooling nicht abgehängt werden? Die Antworten darauf hat Silvia Steiner, Präsidentin der Erziehungsdirektoren-Konferenz EDK.

    Video
    Homeschooling - die Präsidentin der Erziehungs-Direktoren-Konferenz EDK nimmt Stellung
    Aus 10vor10 vom 26.03.2020.
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  • 22:43

    Homeschooling unter erschwerten Umständen

    Ob beim Homeschooling etwas gelernt wird, das hängt zu einem grossen Teil von den Eltern ab. Doch nicht alle Eltern können ihre Kinder optimal unterstützen. Kinder in so einer Situation drohen jetzt abgehängt zu werden – mehr noch als im normalen Unterricht.

  • 22:35

    Wieder grösserer Anstieg bei Infektionen in Italien

    Nach einem leichten Rückgang bei den Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Italien sind die Zahlen wieder angestiegen. Insgesamt hatten sich bis Donnerstag nachweislich 80'539 Menschen infiziert, das sind 6153 mehr als am Vortag, wie der Zivilschutz mitteilte. Die Zahl der Toten stieg weiter stark: Bis Donnerstag waren es 8165, 662 mehr als am Vortag. Allerdings waren dabei etwa 50 Tote aus dem Piemont nicht mit eingerechnet. In den letzten Tagen waren die Neuinfektionen etwas niedriger gewesen, so dass die Hoffnung gewachsen war, dass die strikten Ausgangsbeschränkungen Wirkung zeigten.

  • 22:27

    Sondervollmacht für belgische Regierung im Virus-Kampf

    Mit besonderen Vollmachten kann Belgiens Ministerpräsidentin Sophie Wilmès ab sofort gegen Ausbreitung und Folgen des Coronavirus kämpfen. Das Parlament in Brüssel verabschiedete ein Gesetz, dass ihr das Regieren mit Verordnungen gestattet.

    Die Erlasse der Regierung müssen im Nachhinein vom Parlament bestätigt werden. Sie dürfen weder die Kaufkraft der Bürger noch die soziale Absicherung einschränken.

  • 22:16

    Bundeshausredaktor Andy Müller zur ausserordentlichen Session

    Die Gefahr, dass der Bundesrat durch die ausserordentliche Session bei seinen raschen Entscheiden behindert wird, ist laut Bundeshausredaktor Andy Müller nicht gross. Zwar könne das Parlament in der ausserordentlichen Session selber Notverordnungen erlassen. «Zum Beispiel könnte es rein theoretisch verfügen, dass die Schulen per sofort wieder aufmachen müssen. Diese Notverordnung würde dann über der des Bundesrats stehen. Aber die Nationalratspräsidentin und der Ständeratspräsident betonten heute, sie wollten den Bundesrat bei der Krisenbewältigung nicht behindern. Das Parlament sieht seine Rolle eher darin, allenfalls gewisse Lücken bei diesen Notverordnungen zu schliessen.»

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    Einschätzungen von SRF-Bundeshausredaktor Andy Müller
    Aus Tagesschau vom 26.03.2020.
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Tagesschau, 26.03.2020, 19.30 Uhr

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