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Anzeichen: Lockert der Bundesrat die Quarantänefrist?
Aus HeuteMorgen vom 12.01.2022.
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Corona-Massnahmen Verkürzt der Bundesrat die Quarantäne?

Erstmals nach fast vier Wochen kommt der Bundesrat zu einer ordentlichen Sitzung zusammen. Corona wird das grosse Thema sein.

Auf Tauchstation war der Bundesrat nicht. An Silvester hatte er sogar eine Telefonkonferenz abgehalten. Und Gesundheitsminister Alain Berset hat sich immer wieder auf Twitter zu Wort gemeldet.

Allerdings mit immer der gleichen Aussage: Es brauche keine schärferen Massnahmen, solange wegen der Omikron-Welle nicht viel mehr Patientinnen und Patienten in den Spitälern und Intensivstationen landeten.

Es wäre deshalb eher überraschend, wenn der Bundesrat heute grosse Verschärfungen der Corona-Massnahmen beschliessen würde. Allenfalls könnte die Landesregierung aber vorschlagen, bestehende Massnahmen – wie 2G im Restaurant oder die Homeoffice-Pflicht – über den Januar hinaus zu verlängern.

Anzeichen für Lockerungen

Konkret werden dürfte es dafür beim Thema Lockerungen. Es gibt nämlich Anzeichen, dass die Dauer der Quarantäne verkürzt werden soll.

Zahl der Spital-Neueintritte sinkt – trotz Omikron

So sagte auch Finanzminister Ueli Maurer Anfang Woche in einem Fernsehinterview mit SRF: «Es ist tatsächlich angezeigt, dass man die Quarantänefrist überdenkt. Es fehlen relativ viele Menschen in der Wirtschaft. Gerade in kleineren Betrieben fehlen 100 Prozent, wenn der wichtige Mann fehlt.»

Eine Verkürzung von Quarantäne und allenfalls auch Isolation auf fünf Tage hat gute Chancen, zumal sich am Dienstag sogar Tanja Stadler, die Präsidentin der wissenschaftlichen Covid Taskforce, dafür ausgesprochen hat.

Denn neue Studien zeigten, dass Infektionen mit Omikron schneller ablaufen würden als mit anderen Corona-Varianten. «Das bedeutet, dass die Quarantäne und unter Umständen auch die Isolation verkürzt werden können. Ohne das Risiko stark zu vergrössern, dass noch infektiöse Menschen vorzeitig Kontakt zu Nichtinfizierten haben», so Stadler.

Video
Stadler: «Verkürzung kann durchaus Sinn machen»
Aus News-Clip vom 11.01.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 11 Sekunden.

Mit einer Verkürzung der Quarantäne rechnet man auch bei der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und Gesundheitsdirektoren GDK.

Die Quarantäne bereits ganz abzuschaffen, wie es erste Stimmen fordern, sei aber zu früh, erklärt Michael Jordi, der Generalsekretär der GDK, auf Anfrage. Dafür sei es doch zu ungewiss, wie viele Patienten in nächster Zeit ins Spital eingeliefert werden müssten.

HeuteMorgen, 12.01.2022, 6 Uhr

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135 Kommentare

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Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von SRF News (SRF)
    Liebe Community, vielen Dank für die angeregte Diskussion unter diesem Artikel. Hier schliessen wir die Kommentarspalte, im zusammenfassenden Artikel über die Beschlüsse können Sie weiterdiskutieren. Liebe Grüsse, SRF News
  • Kommentar von Andi Raschle  (aras)
    Wie erwartet, nichts wirklich überraschendes.
    1. Die Verlängerung der aktuellen Massnhamen - Check.
    2. Die Verkürzung der Gültigkeit des Zertifikates auf 270 Tage - Check.
    3. Verkürzung Isolation - Check
    4. Verkürzung Quarantäne - Check.
    Beim Zertifikat wird es wohl so sein, dass es jeweils nach einer Infektion bzw. einm Booster wieder ein neues gibt. Die Verlängerung der aktuellen Massnahmen bis in den Frühling finde ich OK
    1. Antwort von Dominic Müller  (Domi3)
      Ich finde das auch gute Entscheidungen. Es ermöglicht, irgendwann aus der Pandemie rauszukommen. Falls die IPS-Belegung jetzt plötzlich doch noch massiv ansteigt, kann immer noch reagiert werden.
    2. Antwort von Daniela Langenauer  (Daniela L.)
      Ja grundsätzlich schon. Nur werden diejenigen die vor Mitte Nov. geboostert wurden vergessen. Denn die haben im März dann kein + mehr. Also kein Thermalbad, kein Fitness mehr. Dies obwohl sie sich immer sofort um Impfung bemüht haben und damit zeigten, dass sie alles ihnen möglich gewesene taten um Pandemie einzudämmen.
  • Kommentar von Daniela Langenauer  (Daniela L.)
    Können sich denn Menschen die Anfangs November den Booster erhalten haben Anfangs März (genau nach 4 Mt.) erneut boostern lassen - oder dürfen sie dann nicht mehr ins Fitness ?
    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Daniela Langenauer Liebe Frau Langenauer, das Zertifikat gilft neu für 270 Tage. Ein weiterer Booster ist aktuell nicht vorgesehen. Liebe Grüsse, SRF News
    2. Antwort von Daniela Langenauer  (Daniela L.)
      @srf: ja aber für 2G+ ist ja Voraussetzung letzte Impfung nicht länger als 4 Mt. her. Könnten Sie das mal klären durch Fragen an zuständige Stellen ?
    3. Antwort von SRF News editor
      @Daniela Langenauer Liebe Frau Langenauer, die Frage nehmen wir gerne auf. Liebe Grüsse, SRF News
    4. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Frau Langenauer: wir haben heute den 12. Januar (es guets Nöis auch Ihnen): etwas Geduld ist doch jetzt wirklich angezeigt. Und noch wichtiger: auch für alle 3/3-Geimpften gilt jetzt schlicht und ergreifend, dass wir uns auch sorgfältig auf AHA"+Luft konzentrieren. Wir wollen doch nicht Testpersonen werden für Impfdurchbrüche und Folgen? dann/dort nämlich würde das Zertifikat wieder verlängert. Zu weit voraus Sorgen hat noch nie richtig geholfen.Jeder Tag bringt die eigene Herausforderung.
    5. Antwort von Daniela Langenauer  (Daniela L.)
      Ja Frau Meili: Aber Ferien müssen länger im Voraus geplant werden, wenn sie noch eine Pflegelösung brauchen. Deshalb ist es für mich schon wichtig ob Mitte März ein Thermalbadbesuch für Anfangs Nov. geboosterte überhaupt noch möglich sein wird. Es geht ja alles sehr lange mit abklären. Ich glaube der BR hat mit der Verlängerung bis Ende März schlicht nicht alles bedacht.