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Indische Mutante in Genf
Aus Tagesschau vom 17.05.2021.
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Coronavirus-Mutante Breitet sich die indische Variante auch in der Schweiz aus?

Die indische Virusvariante wird von der WHO als «besorgniserregend» eingestuft. Nun häufen sich die Fälle in Genf.

Mittlerweile ist die indische Variante in mindestens 44 Ländern präsent – und auch in der Schweiz breitet sie sich aus. Erstmals tauchte die Mutation Ende März in der Schweiz auf. Die ETH-Professorin Tanja Stadler und ihr Team waren im Rahmen der genomischen Überwachung auf den ersten Fall der indischen Variante B.1.617 gestossen. Wie sie damals gegenüber SRF erklärt hatte, sei der Fall Ende März im Kanton Solothurn aufgetaucht.

Inzwischen gilt Genf als Schweizer Hotspot der indischen Virusvariante. Genf ist eine internationale Stadt, ein Ort der Durchreise. Es ist also kein Wunder, dass die indische Variante hier am präsentesten ist.

Es begann vor ein paar Tagen: Zwei Personen brachten die Mutation nach einer Reise mit in die Schweiz. Inzwischen gibt es in Genf mindestens 15 Fälle. Die Genfer Gesundheitsbehörden erwarten einen Anstieg und ergreifen Massnahmen.

Strenge Massnahmen in Genf

«Bei dieser Variante führen wir sehr strenge Massnahmen durch. Die Kontaktpersonen müssen in Quarantäne und sich testen lassen. Das gilt wiederum auch für deren Kontaktpersonen», erklärt die Genfer Kantonsärztin Aglaé Tardin. So soll die Verbreitung des Virus möglichst verhindert werden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die indische Variante oder B.1.617 letzte Woche als «besorgniserregend» eingestuft. Wie die britische, südafrikanische und brasilianische Variante sei sie ansteckender und schwerer bekämpfbar.

Wie wirksam ist der Impfstoff?

«Es gibt einige Daten, die eine höhere Übertragung bei dieser B.1.617 Variante zeigen. Eine Studie an einer begrenzten Anzahl von Patienten zeigt auch eine reduzierte neutralisierende Wirkung», so WHO-Epidemiologin Maria van Kerkhove.

Die Frage, die alle beschäftigt: Wie wirksam ist der Impfstoff bei dieser Variante? Um dies zu beantworten, muss auf weitere Daten und Studien aus Indien gewartet werden. Dort wird im Moment der Impfstoff von Astra-Zeneca verabreicht.

Die Entwicklung der Schweiz und Indiens im Vergleich

Tagesschau, 17.05.2021, 12:45 Uhr;

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53 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Egger  (Martin Egger)
    Frage an die Kommentar-Techniker von SRF: Warum kann ich nur bei den obersten Kommentaren kommentieren, also bei den Kommentaren, die ohne Klick auf "mehr anzeigen" geladen werden?
    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Martin Egger
      Guten Abend. War das nicht immer möglich? Liebe Grüsse, SRF News.
  • Kommentar von beni bach  (benibach)
    Ist schwierig, hier die richtigen Worte zu finden. Die Netiquette lässt ja vieles nicht zu - grundsätzlich ja zurecht. Aber manchmal…
    Schon wieder Mutation.
    Schon wieder anderes Land.
    Schon wieder Alarm.
    Und?
    Trotzdem keine explodierenden Zahlen.
    Aber zumindest hat es für ein paar Tage die Seiten und Kommentarspalten gefüllt.
  • Kommentar von Werner Vetterli  (KlingWe)
    Stellt euch vor, bald verfügen wir über einen elektronischen Impfausweis. Und in der Schweiz, nur in der Schweiz, wird den niemand sichten. Wer denn, mit was, mit welcher Berechtigung? Das geht uns zu schnell, da brauchen wir schon noch etwas Zeit.