Zum Inhalt springen

Header

Video
Rückläufige Nachfrage bei den Corona-Selbsttests
Aus Tagesschau vom 19.06.2021.
abspielen
Inhalt

Das Neueste zur Coronakrise Bund will offenbar bald Impfung von Jugendlichen ermöglichen

  • Das BAG hat am Freitag 173 neue Corona-Infektionen und zwei neue Verstorbene gemeldet. Hospitalisierte: 228 (-32 % zur Vorwoche). 7-Tageswert Neuinfektionen: 240 (-41 %).
  • Bisher wurden in der Schweiz 6'433'922 Impfungen verabreicht. Aktuell sind damit 28.9 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft.
  • Bis Ende Juni soll das Covid-Zertifikat in der ganzen Schweiz zur Verfügung stehen. Hier die Übersicht, wann welcher Kanton das Zertifikat ausstellt.
  • In unseren Grafiken zu den Impfungen und den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 22:19

    Philippinen streben Herdenimmunität an bis Ende Jahr

    Die philippinische Regierung hat einen Liefervertrag für 40 Millionen Dosen des Impfstoffs von Pfizer/Biontec abgeschlossen. Die Auslieferung soll Ende September beginnen. Damit will die Regierung das nationale Immunisierungsprogramm erheblich verstärken und bis Ende Jahr eine Herdenimmunität erreichen.

    Die Philippinen haben inzwischen 113 Millionen Dosen bei fünf Impfstoffherstellern bestellt, darunter 26 Mio. von Chinas Sinovac, 10 Mio. von Sputnik V aus Russland, 20 Mio. Dosen von Moderna und 17 Mio. von Astra-Zeneca. Erwartet werden ausserdem 44 Mio. Dosen aus dem internationalen Covax-Impfstoff-Austauschprogramm. Bestellungen von 16 Mio. Dosen von Novavax und Johnson & Johnson sind noch in Verhandlung.

    Verimpft wurden bislang aber nur etwas mehr als 8 Millionen Dosen, davon 6 Millionen Erstdosen. Die Impfstoffversorgung ausserhalb der Metropolregion Manila ist begrenzt und gleichzeitig steigen die Covid-19-Fälle in mehreren Provinzen stark an.

  • 20:21

    Deutsche Reisewarnung für Grossbritannien

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rät von Reisen zum EM-Finale nach London ab. «London ist Virus-Variantengebiet», sagte er in der ARD. «Jeder Rückkehrer muss zwei Wochen in Quarantäne.» Diese drastische Massnahme zeige: Wer nicht unbedingt nach Grossbritannien reisen müsse, sollte nicht dort hinfahren. «Fussball ist schön, aber man muss nicht unbedingt in London dabei sein», sagte Spahn. In London wird am 11. Juli das Finale der Fussball-Europameisterschaft ausgetragen werden, obwohl sich dort die Delta-Variante des Corona-Virus stark ausbreitet.

    Spahn sprach sich auch weiter dafür aus, die über zwölfjährigen Kinder in Deutschland in Absprache mit Eltern und Ärzten zu impfen. «Eines ist klar: Gerade Kinder und Jugendliche haben mit am meisten gelitten», sagte er angesichts der Lockdown-Massnahmen in der Coronakrise. Ziel müsse daher sein, nach den Sommerferien so viel Normalität wie möglich an den deutschen Schulen zu schaffen, aber auch so viel Sicherheit wie möglich.

  • 18:57

    Strenge Hygiene-Massnahmen in Tokio

    Die Athletinnen und Athleten bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio sind sehr strengen Hygiene- und Verhaltensregeln unterworfen. Sie sind aufgefordert, im Olympischen Dorf Abstandsregeln einzuhalten und «unnötige Formen des physischen Kontakts» zu vermeiden. Bei Zuwiderhandlung drohen den Teilnehmern teils drakonische Strafen, von Geldbussen über Disqualifikation bis hin zu einer Ausweisung aus Japan.

    Die Veranstalter haben die Olympioniken auch wissen lassen, dass entgegen der Tradition keine Kondome abgegeben werden – als Vorsichtsmassnahme gegen eine Ausbreitung des Coronavirus. Seit den Spielen 1988 in Seoul ist die Abgabe von Verhütungsmitteln üblich.

    Laut IOC werden 80 Prozent der Athletinnen und Athleten im Olympischen Dorf mit Beginn der Spiele am 23. Juli geimpft sein. Die Spiele waren wegen der Pandemie um ein Jahr verschoben worden.

  • 17:12

    Massendisco «the vibe is on» in San Marino

    Im Kleinstaat San Marino haben 2700 Menschen bis in die Morgenstunden in einer grossen Open-Air-Diskothek getanzt – die erste Covid-freie Musikveranstaltung seit Langem. Die Organisatoren und das Staatssekretariat für Tourismus der Republik San Marino kommentierten: «Wir haben bewiesen, dass es möglich ist, eine Grossveranstaltung mit perfekter Sicherheit und unter Beachtung der Hygienemassnahmen durchzuführen.»

    Im San Marino Shooting Club wurde das Modell des «grünen Passes» angewendet: Der Zutritt wurde nur denjenigen gestattet, die ein Covid-Zertifikat vorweisen konnten mit der Bescheinigung über eine Impfung, Genesung oder einem negativen Test. In der Nacht arbeiteten rund 250 Personen für die Veranstaltung, darunter über 100 Stewards an diversen Kontrollpunkten. Die Partygäste kamen aus vielen Teilen Italiens und teils aus dem Ausland.

    Noch im März verzeichnete San Marino die relativ höchste Corona-Sterberate der Welt. Aber bereits Ende April war die Infektionsrate null und bis Ende Mai waren alle Einwohnerinnen und Einwohner mit dem russischen Impfstoff Sputnik V geimpft.

  • 15:27

    Delta-Variante macht in Lissabon mehr als 60 Prozent aller Fälle aus

    In der am Wochenende abgeriegelten portugiesischen Hauptstadt Lissabon sind bereits mehr als 60 Prozent aller neu erfassten Corona-Infektionen auf die Delta-Variante des Virus zurückzuführen. Das sei das vorläufige Ergebnis der bisher im Juni durchgeführten Sequenzierungen positiver Corona-Proben, berichteten Medien unter Berufung auf das Nationale Gesundheitsinstitut Insa.

    Die Absperrung Lissabons für rund zweieinhalb Tage war wegen einer besorgniserregenden Ausbreitung der Delta-Variante angeordnet worden. Seit Freitagnachmittag und bis Montagmorgen dürfen die gut 2.8 Millionen Menschen mit Wohnsitz in Lissabon die «Area Metropolitana» nur aus triftigem Grund verlassen. Auswärtige dürfen nur in Ausnahmefällen einreisen.

    Polizist bei Kontrollen.
    Legende: Ob die Absperrung an den nächsten Wochenenden wiederholt wird, soll kurzfristig entschieden werden. Reuters
  • 14:44

    Schweiz: Impfung von Jugendlichen

    Die Schweiz will in der kommenden Woche eine Corona-Schutzimpfung für Zwölf- bis 15-Jährige erlauben. Junge Menschen, die sich impfen lassen wollten, sollten die Möglichkeit dazu bekommen, sagte Impfkommissionschef Christoph Berger der «Neue Zürcher Zeitung».

    Die Regierung werde voraussichtlich nächste Woche grünes Licht geben. Für Jugendliche mit Vorerkrankungen oder Kontakt zu Risikogruppen sei eine Impfung sinnvoll. Anders als bei älteren Bevölkerungsgruppen werde hier aber keine bestimmte Impfquote angestrebt.

    Tafel: Swissmedic.
    Legende: Die Arzneimittelbehörde Swissmedic hatte Anfang Juni den Impfstoff der Mainzer Firma Biontech auch für Jugendliche im Alter von zwölf bis 15 Jahren zugelassen. Ein Antrag des US-Biotechkonzerns Moderna auf Zulassung seines Impfstoffs für Zwölf- bis 17-Jährige wird noch geprüft. Keystone
  • 14:24

    Mehrheit in Japan fürchtet Corona-Ausbreitung durch Olympia

    Eine grosse Mehrheit der Japaner befürchtet einen Wiederanstieg der Corona-Infektionen, sollten die Olympischen Spiele in Tokio wie geplant stattfinden. In einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo äusserten diese Sorge 86 Prozent der Befragten.

    Einen Monat vor der Eröffnung des Spektakels sprachen sich zudem rund 40 Prozent dafür aus, dass die Spiele ohne Zuschauer stattfinden sollten. Eine Entscheidung über die Zulassung heimischer Zuschauer wollen Japans Verantwortliche und das Internationale Olympische Komitee am Montag treffen. Fans aus dem Ausland dürfen nicht einreisen.

    Leeres Restaurant in Tokio.
    Legende: In der Kyodo-Umfrage gaben 30 Prozent an, dass die wegen der Pandemie um ein Jahr verschobenen Spiele abgesagt werden sollten. Reuters
  • 13:24

    Südkorea lockert Kontaktbeschränkungen

    Angesichts der Fortschritte bei den Corona-Impfungen will Südkorea die Kontaktbeschränkungen
    lockern. Ab dem 1. Juli sollen im Grossraum Seoul wieder private Treffen von bis zu sechs Personen möglich sein, ab dem 15. Juli von bis zu acht Personen, wie die Regierung mitteilt.

    Ausserhalb der Hauptstadt soll es keine zahlenmässige Beschränkungen für private Treffen geben. Südkorea hat gut 29 Prozent seiner Bevölkerung geimpft und sieht sich damit auf Kurs, das Ziel von 70 Prozent bis September zu erreichen. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen stabilisierte sich in den vergangenen Wochen zwischen 400 und 700.

  • 12:20

    Deutschland: Gesundheitsministerium will spezielle FFP2-Masken für Kinder

    Das deutsche Gesundheitsministerium plant die Einführung von speziellen FFP2-Masken für Kinder. «Eine Erkenntnis aus der Pandemie ist, dass wir Standards für Infektionsschutzmasken speziell für Kinder entwickeln müssen», sagt ein Sprecher den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Daran würden das Ministerium und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte derzeit arbeiten. Die Normung von Kindermasken sei auch Bestandteil des geplanten Fachaustauschs zwischen Gesundheitsministerium und Arbeitsministerium.

  • 11:01

    China: Milliarden-Marke bei Impfungen geknackt

    China hat die Marke von einer Milliarde Impfungen überschritten. Nach Angaben der Nationalen Gesundheitskommission wurden am Samstag rund 20.23 Millionen Dosen von Corona-Impfstoffen verabreicht. Damit sei die Gesamtzahl auf 1.01 Milliarden gestiegen, wie aus den am Sonntag veröffentlichten Daten hervorgeht. China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt mit rund 1.41 Milliarden Einwohnern.

    Impfdose von Sinovac.
    Legende: China nutzt unter anderem den Corona-Impfstoff des heimischen Herstellers Sinovac, um die Bevölkerung zu immunisieren. Dieser hat sich einem Zeitungsbericht zufolge in einer Hongkonger Studie als weniger wirksam erwiesen als das Biontech-Vakzin. Keystone
  • 10:04

    Mehr als eine halbe Million Corona-Tote in Brasilien

    In Brasilien überschreitet die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus 500'000. Dies meldet das Gesundheitsministerium des Landes. Experten warnen wegen der Verbreitung der Delta-Virusvariante vor einem weiteren steilen Anstieg auf 800'000 oder 900'000 Todesfälle. Nur elf Prozent der Bevölkerung Brasiliens sind bereits vollständig geimpft und die Regierung von Präsident Jair Bolsonaro wehrt sich weiterhin gegen strengere Beschränkungsmassnahmen. Dagegen hatten am Samstag Tausende Demonstranten protestiert.

    Video
    Die Menschen in Brasilien sind unzufrieden
    Aus News-Clip vom 20.06.2021.
    abspielen
  • 9:07

    Olympiateilnehmer in Tokio positiv getestet

    Einen Monat vor Beginn der Olympischen Spiele in Tokio gibt es den ersten Corona-Fall unter einreisenden Athleten. Wie die japanische Regierung bekanntgab, wurde ein Mitglied des Olympia-Teams aus Uganda bei seiner Ankunft am internationalen Flughafen Narita nahe Tokio positiv auf das Virus getestet und an der Einreise gehindert. Die übrigen acht Delegationsmitglieder reisten per Bus zu ihrer Gastgeberstadt Izumisano in der westlichen Präfektur Osaka.

    Team Uganda bei der Ankunft in Japan am Flughafen.
    Legende: Das Team aus Uganada, das an den Box-, Gewichtheber- und Schwimmwettbewerben teilnimmt, ist die zweite Gruppe aus dem Ausland nach dem Softball-Frauenteam aus Australien, das zu Spielen anreiste. Keystone
  • 8:47

    Maskenpflicht an zwei Orten in Israel

    Nach einem neuen Corona-Ausbruch an israelischen Schulen ist in zwei Ortschaften wieder Maskenpflicht für Schüler verhängt worden. Das Gesundheitsministerium teilte mit, im Raum Binjamina südlich von Haifa sowie in Modiin-Makkabim-Reut müssten in Innenräumen sowie Aussenbereichen wieder Schutzmasken getragen werden. Die Maskenpflicht in Israel war erst vor fünf Tagen angesichts niedriger Infektionszahlen landesweit aufgehoben worden.

    Corona-Tests.
    Legende: In einer Schule in Binjamina wurden 45 Studenten positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet. (Symbolbild) Reuters
  • 8:16

    Lufthansa-Chef bei Entwicklung von Geschäftsreisen optimistischer

    Lufthansa-Chef Carsten Spohr rechnet langfristig mit einem weniger drastischen Einbruch bei Geschäftsreisen nach der Pandemie als bisher angenommen. «Ich war bisher von einem Rückgang von 10 bis 20 Prozent ausgegangen. Inzwischen glaube ich, dass das Minus eher 10 als 20 Prozent erreichen wird», sagte Spohr der «Süddeutschen Zeitung» (Samstag).

    Der Konzern rechne damit, dass die Geschäftsreisenden vom dritten Quartal an sehr deutlich zurückkommen würden, sagte Spohr. Je länger die Krise dauere, desto geringer werde der Anteil der Reisen, die vollständig durch Videokonferenzen ersetzt würden.

    Die Leute haben genug von Begegnungen per Videokonferenz. Sie wollen und müssen sich wieder persönlich sehen.
    Autor: Carsten SpohrLufthansa-Chef
  • 7:25

    Geringster Anstieg der Neuinfektionen in Indien seit fast drei Monaten

    Indien meldete mit 58'419 Neuinfektionen die niedrigste Tageszahl seit fast drei Monaten. Die Gesamtzahl der Infektionen in dem südasiatischen Land steigt damit binnen 24 Stunden auf 29.9 Millionen, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorgeht.

    Das ist der zweithöchste Wert weltweit nach den USA. Die Dunkelziffer dürfte Experten zufolge aber weitaus höher sein. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus erhöhte sich um 1576 auf 386'713 Menschen. Indien war im April und Mai ein Brennpunkt der Pandemie. Zeitweise wurden mehr als 400'000 Neuinfektionen am Tag gemeldet.

  • 5:35

    Berger: Impfstoffe wirken gut gegen Delta-Variante

    Nach Ansicht von Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, ist die Schweiz auf die Delta-Variante des Coronavirus gut vorbereitet. Nach heutigem Wissensstand gebe es keinen Grund zur Beunruhigung.

    Delta sei zwar ansteckender als andere Varianten, sagte Berger in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Doch die gute Nachricht sei, dass Personen, die zweimal mit einem mRNA-Impfstoff geimpft seien, zu fast 90 Prozent gegen die Delta-Variante geschützt seien.

    Zuletzt hatte die Delta-Variante des Coronavirus in Grossbritannien wieder zu steigenden Infektionszahlen geführt. Berger wies auf die Unterschiede zur Schweiz hin. England habe möglichst rasch viele Personen mit Impfstoff versorgen wollen. Das sei damals wohl richtig gewesen. Heute gehe es aber um den Schutz mit zwei Impfungen.

  • 21:54

    Sauerstoff-Versorgung in Afghanistan zusammengebrochen

    Afghanistan versucht verzweifelt, die Versorgung mit medizinischem Sauerstoff zu erhöhen, während sich eine dritte Welle von Covid-19-Infektionen ausbreitet. Laut einem leitenden Beamten im Gesundheitsministerium installiert die Regierung Anlagen zur Sauerstoffversorgung in zehn Provinzen, in denen der Anstieg der Neuinfektionen um bis zu 65 Prozent liegt. Infektionsraten über fünf Prozent zeigen, dass nicht ausreichend getestet wird und sich das Virus unkontrolliert ausbreitet. Afghanistan führt im ganzen Land kaum 4000 Tests pro Tag durch.

    Am Samstag sind 900 Sauerstoffflaschen aus dem Iran eingetroffen, die Teil einer ausstehenden Gesamtlieferung von 3800 Flaschen sind. Selbst leere Sauerstoffzylinder sind in Afghanistan Mangelware. Vergangene Woche trafen 1000 Metallbehälter aus Usbekistan ein. Die Spitäler haben inzwischen ihre Sauerstoff-Vorräte rationiert.

  • 20:38

    Harsche Kritik an Corona-Politik der brasilianischen Regierung

    In Brasilien sind Tausende Menschen gegen die Corona-Politik des rechten Präsidenten Jair Bolsonaro auf die Strassen gegangen. In der Hauptstadt Brasília sowie in 14 Provinzhauptstädten forderten sie am Samstag mehr Impfungen und wirtschaftliche Unterstützung in der Krise, wie die Nachrichtenplattform G1 berichtet.

    Die Demonstranten verlangten zudem den Rücktritt Bolsonaros, mehr Anstrengungen im Kampf gegen den Hunger und die Umweltzerstörung sowie die Achtung der Rechte indigener Völker. Bolsonaro hat das Coronavirus von Anfang an verharmlost und sich gegen harte Ausgangsbeschränkungen gestemmt. Zuletzt zog er auch den Sinn von Impfungen in Zweifel. Nun prüft ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss sein Krisenmanagement in der Pandemie.

    Brasilien ist noch immer ein Corona-Brennpunkt: Über 17.8 Millionen Menschen haben sich nachweislich mit Covid-19 infiziert. Heute gaben die Gesundheitsbehörden bekannt, dass Brasilien nach den USA das zweite Land der Welt mit über einer halben Million Corona-Toten ist. Laut Fachleuten dürfte die Dunkelziffer bedeutend höher liegen.

    Menschen demonstrieren mit Plakaten.
    Legende: Tausende Brasilianerinnen und Brasilianer gingen auf die Strassen. Sie forderten unter anderem ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Jair Bolsonaro. Keystone
  • 18:51

    Indonesien beschafft Impfstoff für Millionen

    Indonesien erhält 50 Millionen Dosen des Impfstoffs von Pfizer/Biontech. Eine erste Charge wird aber erst im August erwartet, sagte ein hoher Beamter des Gesundheitsministeriums. «Ab August werden Lieferungen von 7.5 Millionen bis 12 Millionen Dosen pro Monat ankommen», sagte Siti Nadia Tarmizi, ein ranghoher Beamter im Gesundheitsministerium. Diese Lieferung sei das Ergebnis einer direkten Beschaffung durch die Regierung.

    Das grösste Land in Südostasiens kämpft mit einem erneuten Anstieg an Coronavirus-Infektionen in den vergangenen Wochen. Am Freitag mit verzeichnete das Land fast 13'000 Fälle und damit die höchste tägliche Infektionszahl seit Ende Januar.

    Das Land hat seit Beginn der Pandemie fast 2 Millionen Coronavirus-Infektionen und über 54’000 Todesfälle registriert; die höchste Zahl in Südostasien. Bis Ende Jahr sollen 181.5 Millionen Menschen geimpft werden.

  • 16:55

    Kundgebung in St. Gallen

    In der Stadt St. Gallen haben am Samstag zweihundert Menschen an einer bewilligten Kundgebung gegen Corona-Massnahmen teilgenommen. Wie die St. Galler Stadtpolizei mitteilte, trugen die meisten Teilnehmenden keine Maske. Bei Kontrollen wiesen einige davon ein Zeugnis vor, wonach sie von der Maskentragpflicht befreit seien. Laut der Stadtpolizei wurden vier Personen gebüsst.

    Ein Demonstrant wurde auf den Posten gebracht, weil er Polizisten angegangen hatte. Der Mann wurde weggewiesen und muss mit einer Anzeige rechnen.

    Die Demonstrierenden zogen nach 14 Uhr durch die Innenstadt. Die Veranstaltung verlief laut Polizei grösstenteils friedlich. Vereinzelt sei es zu Störaktionen und Wortgefechten gekommen. Die Polizei habe eine Eskalation verhindern können. Kurz nach 15.30 Uhr endete der Umzug.

Quellen: SRF-Recherchen, Nachrichtenagenturen

Hier finden Sie Hilfe in der Coronazeit

Box aufklappenBox zuklappen

Corona beschäftigt uns alle. Unten finden Sie eine Liste mit Hotlines und Ratgebern rund um Corona.

BAG Infoline Coronavirus, Link öffnet in einem neuen Fenster: 058 463 00 00 (täglich 6 bis 23 Uhr)

BAG Infoline Corona-Impfung, Link öffnet in einem neuen Fenster: 058 377 88 92 (täglich 6 bis 23 Uhr)

Dureschnufe, Link öffnet in einem neuen Fenster: Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus

Angst und Panikhilfe Schweiz, Link öffnet in einem neuen Fenster, Hotline: 0848 801 109 (10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr)

Eltern-Notruf Schweiz, Link öffnet in einem neuen Fenster, Hotline: 0848 35 45 55 (24x7)

Pro Juventute, Link öffnet in einem neuen Fenster, Hotline für Kinder- und Jugendliche: 147 (24x7)

Schweizer Sorgen-Telefon, Link öffnet in einem neuen Fenster: 143 (24x7)

Suchthilfe Schweiz, Link öffnet in einem neuen Fenster: Hotline für Jugendliche im Lockdown 0800 104 104 (Di. bis Do. 9 bis 12 Uhr)

Branchenhilfe.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster: Ratgeberportal für Corona betroffene Wirtschaftszweige

Corona: Glückskette verstärkt Sammlung

Box aufklappenBox zuklappen
Corona: Glückskette verstärkt Sammlung
Legende: Dank Spendengeldern kann die Helvetas zum Beispiel in Pakistan aktiv sein. Glückskette

Die Coronavirus-Krise hört nicht an den Landesgrenzen auf: Die humanitären Bedürfnisse in Südasien und Lateinamerika sind enorm und es sind dringend mehr Mittel nötig. Deshalb verstärkt die Glückskette ihren Spendenaufruf für die Sammlung Coronavirus International.

Spenden auf das Postkonto 10-15’000-6 mit Vermerk «Coronavirus International» oder direkt über die Webseite www.glueckskette.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster sind sehr willkommen.

SRF 1, Tagesschau, 19.6.2021, 19:30 Uhr

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

940 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

verfügbar sind noch 500 Zeichen

Mit dem Absenden dieses Kommentars stimme ich der Netiquette von srf.ch zu.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.