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Strengere Rücktransport-Regeln für Covid-Patienten
Aus Tagesschau vom 03.10.2021.
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Das Neueste zur Coronakrise Rekord-Zahlen in Australiens Bundesstaat Victoria

  • Das BAG meldet am Montag 2629 neue Coronafälle. 7-Tage-Schnitt: 1093, -19 % zur Vorwoche. 483 Personen im Spital (-21 %), 163 in Intensivpflege (-25 %). 7 verstorben (-16 %). Mittlerweile sind 58.86 Prozent der Schweizer Bevölkerung doppelt geimpft.
  • In den ersten Kantonen haben die Behörden damit begonnen, der Bevölkerung den Vektorimpfstoff von Johnson & Johnson anzubieten.
  • Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) sprach sich für eine dritte Dosis der Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna für Menschen mit stark geschwächtem Immunsystem aus.
  • Anhand dieser Grafiken zu den Impfungen und den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren.

    Der Ticker ist abgeschlossen

    • 6:04

      Trotz Lockdown: Australischer Bundesstaat Victoria meldet nationalen Corona-Rekord

      Die Corona-Zahlen im australischen Bundesstaat Victoria steigen trotz eines seit zwei Monaten andauernden Lockdowns weiter und haben einen neuen Höchstwert erreicht. Die Behörden in der Region mit der Metropole Melbourne meldeten am Dienstag 1763 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden – so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie, und mehr als jemals in einem anderen australischen Bundesstaat oder Territorium verzeichnet worden waren.

      Derzeit liegen mehr als 500 Einwohner Victorias in Verbindung mit Covid-19 in Krankenhäusern, davon rund 100 auf der Intensivstation.

      Erst am Montag hatte der australische Sender ABC berichtet, dass die Millionenstadt Melbourne eineinhalb Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie einen unrühmlichen Rekord aufgestellt habe: Die Regionalhauptstadt komme inzwischen auf insgesamt 246 Tage im Lockdown-Modus, hiess es. Damit habe sie dem bisherigen Rekordhalter Buenos Aires den Rang abgelaufen.

    • 5:33

      Australien kauft antivirale Corona-Pillen

      Australien will 300'000 Dosen der experimentellen antiviralen Pillen von Merck&Co kaufen. Das gab der australische Premier Scott Morrison bekannt. Nach Ansicht von Experten könnte das erste orale Coronavirus-Medikament «Molnupiravir» bei besonders gefährdeten Patienten die Wahrscheinlichkeit, zu sterben oder ins Krankenhaus eingeliefert zu werden, auf die Hälfte reduzieren. Das Medikament muss in Australien allerdings noch zugelassen werden.

    • 3:57

      Unicef: Corona beeinträchtigt die Psyche von jungen Menschen

      Die Corona-Pandemie hat Unicef zufolge auch die psychische Gesundheit von jungen Menschen beeinträchtigt. Das schreibt das Uno-Kinderhilfswerk in einem aktuellen Bericht. In einer Umfrage in 21 Ländern gab demnach jeder fünfte Befragte im Alter zwischen 15 und 24 Jahren an, er oder sie fühle sich häufig depressiv oder habe wenig Interesse daran, etwas zu unternehmen.

      Regierungen müssten zwingend mehr Geld und Ressourcen aufwenden, um die psychische Gesundheit von Kindern und Heranwachsenden zu stützen, fordert Unicef. Die Corona-Krise habe zudem gezeigt, wie wichtig Freunde, Familien und der soziale Austausch für die Gesundheit seien.

    • 21:21

      Deutlicher Rückgang der Corona-Infektionszahlen in Israel

      Rund zwei Monate nach Beginn der Kampagne für eine dritte Corona-Impfung geht die Zahl der Neuinfektionen in Israel deutlich zurück. 2653 neue Fälle meldete das Gesundheitsministerium am Montag für den Vortag. Ende August und Anfang September wurden an einzelnen Tagen mehr als 11’000 Neuinfektionen registriert – der höchste Wert seit Pandemiebeginn. Damals wurde allerdings auch mehr getestet.

      Rund 61 Prozent der rund 9.4 Millionen Einwohner sind laut Ministerium zweifach geimpft, rund 38 Prozent dreifach. Israel hat Ende Juli als erstes Land weltweit damit angefangen, dritte Impfungen zu vergeben. Hintergrund der Entscheidung sind Zahlen des Gesundheitsministeriums, wonach die Effektivität der Impfung seit Anfang Juni stark nachgelassen hat.

    • 19:59

      Zürcher Kantonsrat will 60 Millionen für Gastro-Ketten bewilligen

      Die Gastronomie leidet nach wie vor unter den Folgen der Corona-Pandemie: Der Zürcher Kantonsrat hat in erster Lesung zusätzliche 60 Millionen Franken Hilfsgelder bewilligt. Die Millionen stammen vom Bund.

      Damit das Geld an die Gastrobetriebe fliessen kann, muss der Kantonsrat ein Gesetz ändern und dessen Inkraftsetzung für dringlich erklären. Die Vorlage war von links bis rechts unbestritten, die erste Lesung in wenigen Minuten abgeschlossen. Die zweite Lesung mit Schlussabstimmung findet in vier Wochen statt.

      Die 60 Millionen sind für Gastro-Ketten bestimmt, die zahlreiche Betriebe innerhalb und ausserhalb des Kantons führen. Sie konnten in den bisherigen Zuteilungsrunden jeweils nur ein Gesuch für einen Beitrag einreichen. Dieser war zudem mit einer Höchstsumme begrenzt. Von der Höchstsumme soll nun abgewichen werden können. Die Gastro-Betriebe müssten ihre nicht durch den Umsatz gedeckten Kosten aber wie bisher nachweisen.

      Restaurant
      Legende: Damit die 60 Millionen an Bundesgeldern an die Gastro-Ketten fliessen können, muss der Kantonsrat das «Gesetz über die Verwendung der Zusatzbeiträge des Bundes an Covid-19-Härtefallmassnahmen für Unternehmen» ändern. Keystone
    • 18:34

      Luzern stellt nach repetitiven Corona-Tests gratis Zertifikate aus

      Wer im Kanton Luzern an repetitiven Corona-Tests teilnimmt, erhält neu kostenlos ein Testzertifikat – vorausgesetzt, das Resultat ist negativ. Dieses ist dann 72 Stunden lang gültig. Diese Möglichkeit bietet der Kanton Luzern ab sofort Betrieben, Institutionen und Schulen an, wie die Luzerner Staatskanzlei mitteilt. Denn ab kommendem Montag sind die Test-Zertifikate in der Schweiz grundsätzlich kostenpflichtig.

      Neben der Speichelprobe gebe es im Rahmen des repetitiven Testens auch die Möglichkeit, durch eine Fachperson einen Antigen-Schnelltest vornehmen zu lassen, heisst es weiter. Für diese Personengruppe gebe es keine Testzertifikate.

    • 17:49

      ETH: Pandemie nagt an der Motivation der Studierenden

      Die Corona-Pandemie beeinträchtigt viele beim Lernen: Waren 2015 noch 82 Prozent der Studierenden mit ihrem Studium an der ETH Zürich zufrieden oder sehr zufrieden, waren es im Frühling 2021 noch 62 Prozent, wie eine Umfrage zeigt. Der Grund für die gesunkene Zufriedenheit liegt nahe, wie die ETH Zürich in einer Mitteilung schreibt. «Die persönliche Situation der Studierenden litt in der Pandemie.»

      In der Umfrage mit knapp 7600 Teilnehmenden meinten 43 Prozent, sich in der Pandemie nicht angemessen ihrem Studium widmen zu können. Von ihnen gaben vier von fünf an, dass ihnen die Motivation fehle. Ebenso viele vermissten den Austausch mit anderen Studierenden.

      Die gesunkene Zufriedenheit beunruhigt die ETH-Verantwortlichen aber nicht: Die Umfrage sei vor allem dazu da, Warnsignale und verborgene Entwicklungen zu erkennen. «Glücklicherweise sehen wir keine solchen», heisst es. Dass die Zufriedenheit unter den aktuellen Verhältnissen leide, habe die ETH erwartet.

    • 17:01

      EU-Behörde gibt grünes Licht für Booster bei Immunschwäche

      Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat erstmals eine offizielle Empfehlung für eine Auffrischungsimpfung ausgesprochen. Eine zusätzliche Dosis der Covid-19-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna könne Menschen mit stark geschwächtem Immunsystem frühestens 28 Tage nach der zweiten Dosis verabreicht werden, teilte die EMA mit.

      Für Menschen mit einem normalen Immunsystem ab einem Alter von 18 Jahren könnte eine Auffrischungsimpfung mindestens sechs Monate nach der zweiten Dosis in Betracht gezogen werden. Für diese Gruppe habe ein Ausschuss der EMA Daten für den Biontech-Impfstoff Comirnaty ausgewertet, die einen Anstieg des Antikörperspiegels bei Personen zwischen 18 und 55 Jahren zeigten bei einer Booster-Dosis etwa ein halbes Jahr nach der zweiten Dosis. Die Daten für eine Auffrischungsimpfung mit dem Moderna-Vakzin Spikevax werte die EMA noch aus.

      Auf nationaler Ebene könnten die Gesundheitsbehörden unter Berücksichtigung der neuen Wirksamkeitsdaten offizielle Empfehlungen für die Verwendung von Auffrischungsdosen abgeben, erklärte die EMA. Sie wies darauf hin, dass die Sicherheitsdaten zu Booster-Impfungen noch begrenzt und das Risiko von entzündlichen Herzerkrankungen oder anderen sehr seltenen Nebenwirkungen nach einer Auffrischungsimpfung nicht bekannt seien. Dies müsse sorgfältig überwacht werden.

    • 16:31

      Verband: Pandemie wird Airlines über 200 Milliarden Dollar kosten

      Die Corona-Pandemie wird der Luftfahrt-Branche nach Schätzungen des Airline-Verbandes IATA Verluste von mehr als 200 Milliarden Dollar einbringen. Für das laufende Jahr sei noch mit einem Minus von 52 Milliarden Dollar zu rechnen, sagte IATA-Generaldirektor Willie Walsh. Zugleich sei der Tiefpunkt der Krise überschritten, betonte Walsh.

      Für das kommende Jahr erwartet die Branchenorganisation noch rote Zahlen von rund zwölf Milliarden Dollar, bis die Industrie 2023 unterm Strich wieder mit Gewinn arbeiten werde.

      Im vergangenen Jahr mit dem drastischen Einbruch des Luftverkehrs verbuchten die Fluggesellschaften weltweit zusammen einen Verlust von 138 Milliarden Dollar.

    • 15:59

      Kantone BE, BL und SG: Termine für Johnson & Johnson-Impfung

      Auch der Kanton Bern verimpft bald den Impfstoff von Johnson&Johnson. Wie der Kanton mitteilt, stehen ihm 18'000 Dosen zur Verfügung. Der Impfstoff wird ab Montag, 11. Oktober 2021 in den Impfzentren Bern Insel und Thun verimpft. Es sind rund 300 Impfungen täglich möglich. Ein Walk-in-Angebot ist nicht möglich. Alle Informationen zur Impfung und zur Anmeldung sind über www.be.ch/corona-impfung, Link öffnet in einem neuen Fenster abrufbar.

      Im Kanton Baselland sind ab 14. Oktober Covid-19-Impfungen mit dem Vektorimpfstoff des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson möglich. Termine im Impfzentrum Muttenz können ab Freitag gebucht werden unter https://bl.impfung-covid.ch/, Link öffnet in einem neuen Fenster. Der Kanton erwartet vom Bund eine Lieferung von 4500 Impfdosen von Johnson & Johnson, wie das Baselbieter Amt für Gesundheit mitteilte.

      Ab der kommenden Woche sind auch im Kanton St. Gallen Impfungen mit Johnson & Johnson möglich. Der Kanton St. Gallen erhält diese Woche 8900 Dosen des Impfstoffs, wie die Staatskanzlei mitteilte. Ab dem 12. Oktober können sich Personen damit impfen lassen, welche die mRNA-Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna aus medizinischen Gründen nicht vertragen. Eine Woche später steht Johnson & Johnson auch für all jene zur Verfügung, die eine Impfung mit einem mRNA-Impfstoff ablehnen. Vom 19. bis zum 22. Oktober gibt es dafür in Wil, St. Gallen, Buchs und Jona an je einem Tag Walk-in-Impfungen. Nähere Angaben auf der Kantonswebseite, Link öffnet in einem neuen Fenster zum Thema Covid-19-Impfungen.

    • 15:32

      Bali empfängt bald wieder Touristen aus mehreren Ländern

      Die beliebte indonesische Urlaubsinsel Bali will sich wegen sinkender Corona-Zahlen langsam wieder für internationalen Tourismus öffnen. Ab dem 14. Oktober dürften Besucher aus einigen Staaten wieder Ferien auf der Insel machen, darunter aus China, Südkorea, Japan und Neuseeland, sagte der Pandemie-Beauftragte der Regierung. Auch Flüge aus diesen Ländern direkt nach Bali sollen dann wieder starten. Die Besucher müssten jedoch vorher ein Hotel für eine achttägige Quarantäne buchen, hiess es weiter. Europäische Länder erwähnte der Politiker nicht.

      Wegen der Ausbreitung der Delta-Variante hatte das Land mit 270 Millionen Einwohnern im Juni und Juli eine schwere Virus-Welle erlebt. Teilweise wurden mehr als 50’000 Neuinfektionen am Tag gemeldet.

      Leere Strandliegen.
      Legende: Der südostasiatische Inselstaat war lange eines der am schwersten von der Pandemie betroffenen Länder der Region. Noch ist nicht klar, wann auch Touristen aus Europa wieder nach Bali in die Ferien dürfen. Reuters
    • 14:58

      Aargau vergibt Impftermine mit Impfstoff von Johnson & Johnson

      Im Kanton Aargau sind ab Mittwoch Covid-19-Impfungen mit dem Vektorimpfstoff Janssen des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson möglich. Termine können auf www.ag.ch/coronavirus-janssen, Link öffnet in einem neuen Fenster ab sofort gebucht werden. Verabreicht werden die Dosen in den Impfzentren der Kantonsspitäler Aarau und Baden sowie in den Zentren in Muri und Rheinfelden.

      Der Kanton erwartet am Dienstag vom Bund eine Lieferung von 12'000 Impfdosen von Johnson & Johnson, wie das Aargauer Departement für Gesundheit und Soziales mitteilte. Sie werden für Personen zur Verfügung gestellt, die sich aus medizinischen oder anderen Gründen nicht mit den bislang geläufigen mRNA-Impfstoffen von Pfizer/Biontech oder Moderna impfen lassen können oder wollen. Personen, die aus medizinischen Gründen, etwa einer Anaphylaxie oder Allergien gegen Inhaltsbestandteile der mRNA-Impstoffe, auf den Vektorimpfstoff umsteigen müssen, haben gemäss Communiqué Vorrang.

      Der Impfstoff von Johnson & Johnson ist für Menschen ab 18 Jahren zugelassen.

    • 14:22

      Österreich hält an Gratis-Tests fest

      In Österreich bleiben entgegen ursprünglichen Plänen kostenlose Corona-Tests vorerst möglich. Der Gesundheitsausschuss werde am Dienstag Zuschüsse für Impfungen, für Rettungseinsätze, für Schutzausrüstungen und für Testungen bis Ende März beschliessen, teilte das Gesundheitsministerium in Wien mit. Eigentlich wäre die Finanzierung der Gratis-Tests im Oktober ausgelaufen. Das gilt nun nur für die Selbsttests aus den Apotheken.

      In Deutschland sind ab 11. Oktober Schnelltests, die Ungeimpfte oft beim Zugang zu Restaurants oder Veranstaltungen brauchen, in der Regel selbst zu zahlen.

      In der Schweiz sind die Tests bis am 10. Oktober für alle unentgeltlich. Bis Ende November 2021 bezahlt der Bund die Tests von Personen, die eine erste Impfung erhalten haben, jedoch noch kein Zertifikat haben. Zum anderen haben weiterhin alle Personen unter 16 Jahren kostenlos Zugang zu Tests.

    • 13:38

      BAG meldet 2629 neue Infektionen

      • Das Bundesamt für Gesundheit hat heute Mittag 2629 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden.
      • Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 1093. Das sind 19 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die 14-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 192.66.
      • Das BAG meldet 41 neue Spitaleintritte, der 14-Tage-Schnitt liegt bei 29 Spitaleinweisungen pro Tag. Das sind 31 Prozent weniger im Vergleich zur Vorwoche. Aktuell werden 483 Personen wegen Covid-19 in einem Spital behandelt. Das sind 21 Prozent weniger als in der Vorwoche.
      • Aktuell befinden sich 163 Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung. Das sind 25 Prozent weniger im Vergleich zur Vorwoche. Die Intensivbetten in den Schweizer Spitälern (inklusive Ad-Hoc-Betten) sind aktuell zu 73 Prozent ausgelastet. 19 Prozent der Intensivbetten sind von Covid-19-Erkrankten belegt.
      • Das BAG meldet 7 neue Verstorbene. Der 7-Tage-Schnitt liegt bei 5 Verstorbenen. Das sind 16 Prozent weniger als in der Vorwoche.
      • Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 3.7 Prozent. Das heisst, von 100 Tests waren im Schnitt rund 4 Tests positiv. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Positivrate damit um 1 Prozentpunkt gesunken. Das Testvolumen im 7-Tage-Schnitt liegt bei 36'444 Tests pro Tag und ist damit im Vergleich zur Vorwoche um 1 Prozent gestiegen.
    • 12:27

      «Lieber impfen lassen» – Neue BAG-Kampagne wendet sich an Junge

      Der Bund hat eine neue Werbekampagne lanciert, um junge Menschen in der Schweiz von der Impfung gegen Covid-19 zu überzeugen. Die Covid-19-Impfung sei auch für junge Menschen empfohlen, betonte das Bundesamt für Gesundeit (BAG) in seiner Medienmitteilung. Denn auch sie könnten schwer erkranken oder von Langzeitfolgen der Krankheit betroffen sein.

      Zudem erleichtere die Impfung den Alltag, hiess es im Communiqué weiter. An diesem Punkt setzt die neue Kampagne auf Plakaten und in den sozialen Medien an. Sie fokussiert sich ganz direkt auf die Lebensrealität und das Freizeitverhalten junger Menschen. Der Kern der Kampagne ist der Aufruf «Lieber impfen lassen». Er ist die Antwort auf eine Reihe rhetorischer Fragen. «Nach jeder Chilbi in Quarantäne?» oder «Vor jedem Ausgang testen lassen?», wird etwa gefragt.

      Erst am Freitag hatte der Bundesrat eine Impfoffensive angekündigt. Für eine Aufhebung der Schutzmassnahmen sei die Impfquote in der Schweiz noch zu tief, begründete Gesundheitsminister Alain Berset den Schritt.

      Screenshot des Plakats.
      Legende: BAG
    • 10:32

      Jahresteuerung bleibt im September konstant bei 0.9 Prozent

      Die Jahresteuerung in der Schweiz ist im September konstant geblieben. Sie lag erneut bei 0.9 Prozent an, nachdem sie bereits im August +0,9 Prozent betragen hatte, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte. Die Jahresteuerung der Inlandgüter lag bei 0.6 Prozent, Importgüter waren 2.0 Prozent teurer als im September 2020.

      Damit sind die Preise zuletzt recht stabil geblieben. Im Zuge der Coronakrise und gesunkener Ölpreise war die Jahresteuerung im letzten Sommer bis auf -1.3 Prozent gefallen. Danach ging es dann mehr oder weniger gleichmässig wieder leicht nach oben, und seit April ist der Wert wieder im positiven Bereich.

    • 9:30

      Neuseeland gibt Zero-Covid Strategie auf

      Neuseeland gibt seine Strategie zur Eliminierung des Coronavirus auf und will stattdessen – wie die meisten anderen Länder – neu lediglich noch die Ausbreitung kontrollieren, während die Impfungen weitergehen. Neuseeland war eines der wenigen Länder, welche es schafften, die Coronafälle im letzten Jahr auf null zu senken und danach weitgehend virenfrei zu bleiben. Ein Ausbruch der Delta-Variante Mitte August macht diese Bemühungen nun zunichte.

      «Angesichts dieses Ausbruchs und der Delta-Variante ist die Rückkehr zu null unglaublich schwierig», sagte Premierministerin Jacinda Ardern auf einer Pressekonferenz. «Dies ist eine Änderung der Strategie, die wir mit der Zeit immer vorhatten. Der Delta-Ausbruch hat diesen Übergang beschleunigt.»

      Der strikte Lockdown für 1.7 Millionen Menschen in der Stadt Auckland wird schrittweise abgebaut. Bereits ab Mittwoch werden einige Freiheiten eingeführt. Komplett aufgehoben werden sollen die Massnahmen, wenn 90 Prozent der Bevölkerung, für die die Impfung empfohlen ist, geimpft sein werden.

      Heute Montag wurden 29 neue Coronafälle gemeldet, womit die Gesamtzahl des aktuellen Ausbruchs auf 1357 stieg. Die meisten Fälle sind in Auckland aufgetreten, das seit fast 50 Tagen abgeriegelt ist.

    • 8:52

      Johnson & Johnson-Impfstoff im Kanton Schwyz verfügbar

      Im Kanton Schwyz läuft die Coronaimpfung mit dem Impfstoff Johnson & Johnson (Janssen) an: Online-Anmeldungen, Link öffnet in einem neuen Fenster sind ab dem 6. Oktober möglich, die Termine werden per SMS vergeben. Verabreicht wird der Impfstoff in den drei Impfzentren in Schwyz, Einsiedeln und Lachen.

      Der Vektorimpfstoff des US-Konzerns Johnson & Johnson sei eine Alternative zu den bisherigen mRNA-Impfstoffen von Moderna und Pfizer, teilt die Staatskanzlei Schwyz am Montag mit, Link öffnet in einem neuen Fenster. Er sei für alle Personen ab 18 Jahren, die sich aus medizinischen Gründen nicht mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen könnten oder die mRNA-Impfstoffe ablehnten, geeignet. Er sei aber für Schwangere und für Personen mit einem verminderten Immunsystem nicht empfohlen.

    • 8:20

      Deutschland: Corona führt zu mehr illegaler Prostitution

      Die Pandemie hat viele Prostituierte in Deutschland in die Illegalität abwandern lassen. Das stellt die Beratungsstelle Kassandra in Nürnberg fest. Auch wollten sich Prostituierte nach den Erfahrungen in den vergangenen beiden Jahren jetzt beruflich verändern und einen krisenfesten Job suchen. Zudem sind viele Prostitutionsstätten nach Angaben des Berufsverbands erotische und sexuelle Dienstleistungen nach wie vor geschlossen, weil die Geschäfte zu schlecht liefen oder Prostituierte fehlten.

    • 5:10

      Fifa will keine Vorzugsbehandlung bei Impfung

      Der Fussball-Weltverband Fifa hat sich für Impfungen gegen das Coronavirus ausgesprochen. «Wir befürworten Impfungen gegen Covid-19 und unterstützen die Position der Weltgesundheitsorganisation», heisst es in einer Stellungnahme. Dabei sollten Fussballspieler jedoch keinen vorrangigen Zugang zu Impfstoffen erhalten. «Ein sicherer, fairer und gerechter Zugang zu Impfstoffen ist in allen Ländern entscheidend.»

      Vorausgegangen war die Entscheidung der britischen Regierung, dass vollständig geimpfte Spieler nach der Rückkehr von den anstehenden Spielen der WM-Qualifikation nicht in eine Hotel-Quarantäne müssen, auch wenn sich der Austragungsort der Länderspiele auf der sogenannten Roten Liste befindet. Dieses Entgegenkommen begrüsste die FIFA.

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        Corona beschäftigt uns alle. Unten finden Sie eine Liste mit Hotlines und Ratgebern rund um Corona.

        BAG Infoline Coronavirus: 058 463 00 00 (täglich 6 bis 23 Uhr)

        BAG Infoline Corona-Impfung: 058 377 88 92 (täglich 6 bis 23 Uhr)

        Dureschnufe: Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus

        Angst und Panikhilfe Schweiz, Hotline: 0848 801 109 (10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr)

        Eltern-Notruf Schweiz, Hotline: 0848 35 45 55 (24x7)

        Pro Juventute, Hotline für Kinder- und Jugendliche: 147 (24x7)

        Schweizer Sorgen-Telefon: 143 (24x7)

        Suchthilfe Schweiz: Hotline für Jugendliche im Lockdown 0800 104 104 (Di. bis Do. 9 bis 12 Uhr)

        Branchenhilfe.ch: Ratgeberportal für Corona betroffene Wirtschaftszweige

        Quellen: SRF, Agenturen

        Tagesschau, 3.10.2021, 19:30 Uhr

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        • Kommentar von christoph steiger  (christoph steiger)
          Wir haben die Restriktionsmassnahmen nicht den Nichtgeimpften zu verdanken. Wenn man die Kommentare liest, kommen die Forderungen nach Einschränkungen vor allem von geimpften. Ich bin selbst geimpft, wie das jeder tun kann, der das Risiko einer Erkrankung nicht eingehen will. Aber in einer liberalen Gesellschaft muss das jeder für sich entscheiden. Die körperliche Integrität ist ein zentrales Grundrecht.
          1. Antwort von Peter Meier  (peme)
            Herr Steiger, man sollte bei der Wahrheit bleiben. Die Verschärfung der Massnahmen erfolgte wegen der bevorstehenden Überlastung mit Covidpatienten auf den Intensivstationen im letzten Sommer und die Lehren aus dem Herbst/Winter 20. Und es waren halt über 90% ungeimpfte Covid-19 Patienten. Zudem habe ich noch kein Vorschlag gehört, wie man die Überlastung der IPS verhindern will....
          2. Antwort von Daniela Langenauer  (Daniela L.)
            Die Massnahmen haben wir, damit unsere IPS nicht infolge zu schneller Ausbreitung des Coronavirus wieder an die Kapazitätsgrenzen kommen.

            Da nur 10 % der Hospitalisationen geimpfte Personen betrifft, bedeutet dies, dass von den 58 % Geimpften keine Gefahr für IPS ausgeht. Ohne diese Impfquote wären vor 1 Mt. 600 Covid-IPS-Patienten.

            Deshalb nur eine Schlussfolgerung: Solange nicht nochmals 20 % der Bevölkerung geimpft sind werden wir alle zusammen die Massnahmen weiter tragen müssen.
        • Kommentar von Dorothee Meili  (DoX.98)
          Noch ist es 4.Oktober: da ich keine Ahnung habe, wie ab Morgen, 5.Oktober, Themen zum Kommentieren ausgewählt werden, möchte ich mich hier bedanken für den liveticker. Dies, bei allen Mitwirkenden an der Front oder von der eigenen Position aus. Dieser live-ticker ist zwar, was Struktur und Tageszugehörigkeit betrifft, nicht das Gelbe vom Ei. Die interessanten Themen kann ich mir aber immer noch selber raussuchen und sie weiterverfolgen, auch selber "einordnen" (der Lieblingsbegriff!). mfGr
          1. Antwort von Franziska Wagner  (Cesca)
            @Frau Meili: Ich bin sehr gespannt, wie sich die neue Kommentarfunktion auf den Liveticker auswirken wird. Dem Versuch, eine neue Debattenkultur zu erreichen, finde ich schon mal sehr begrüssenswert.
          2. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
            @Frau Meili, es gibt doch heute, 04.10.2021, schon mehrere Themen, bei denen keine Kommentare mehr möglich sind.
            @Frau Wagner, ich begrüsse den Versuch nur sehr bedingt. Für mich hat es einen "Zensurgeschmack".
          3. Antwort von Franziska Wagner  (Cesca)
            @Frau Jordi: Ich kann mir eben gar nicht vorstellen, dass dies auf den Liveticker gross Auswirkungen haben kann und wird, sondern auf andere News-Beiträge. Andernfalls käme es wirklich einer Zensur gleich, da gebe ich Ihnen recht.
          4. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
            @Frau Wagner, es ist Zensur, wenn SRF bestimmt, welche Themen kommentiert werden dürfen und welche nicht! Ich sehe es halt so, sorry.
        • Kommentar von Silvio Sauter  (Sillä2345)
          @Herr Fuchs
          Da sie ja alles zu wissen scheinen, können sie mir sicher sagen, wieviel von den 15 Milliarden die ja alljährlich ins Gesundheitswesen investiert wird, bei den Pflegenden ankommt?
          Gruass und ein schöner Abend
          1. Antwort von Michael Fuchs  (mfuchs)
            @Silvio Sauter. Danke für Ihr Vertrauen. Ich glaube kaum, dass diese Statistik öffentlich existiert, denn die Gelder werden kaum zwecksgebunden gesprochen. D.h. der Subventionsbeitrag an ein Spital wird wohl einfach in das Budget des Spitals hineinlaufen. Sie könnten dann prozentual die Personalkosten (aufgeschlüsselt nach Bereich) am Gesamtbudget des Spitals betrachten. Aber wenn Sie Zahlen möchten, müssten Sie wohl selbst nachforschen, möglicherweise am besten bei ein paar Spitälern.
          2. Antwort von Ernst Richener  (Schmutz Fink)
            @S.S: 2019 aren es 82 Mia!
            https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/gesundheit/kosten-finanzierung.html
          3. Antwort von Sylvia Hilpertshauser  (Hisy)
            @schmutzfink
            82 Mia. !
            Da hätte das Gesundheitspersonal aber einen guten Lohn.:-)
            Ich glaube sie haben Herr Sauter Frage nicht verstanden.

            Aber zum guten Glück kostete unser Gesundheitswesen 2019 auch nicht
            SFr. 82 Mia., sondern „nur“ (oder auch nicht nur) SFr. 82 Mio.
          4. Antwort von Michael Fuchs  (mfuchs)
            @Ernst Richener. Diese 82 Milliarden sind die Gesamtausgaben der ganzen Schweiz für die Gesundheit. Davon werden rund 40% durch die Sozialversicherungen bezahlt, ca. 25% durch Private Haushalte (Franchise etc.), ca. 20% durch Staat/Kantone/Gemeinden (das meiste davon die Kantone).
          5. Antwort von Michael Fuchs  (mfuchs)
            @Sylvia Hilpertshauser. 82 Millionen, schön wär's... Da haben Sie etwas falsch verstanden.