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Schulstart in der Schweiz mit der Delta-Variante
Aus Tagesschau vom 22.08.2021.
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Das Neueste zur Coronakrise Tausende Musikfans feierten am Openair Gampel

  • In Deutschland wird es trotz rapide steigender Infektionszahlen keinen weiteren Lockdown geben. Dieser sei vermeidbar und kaum zu rechtfertigen, so der deutsche Wirtschaftsminister und die Justizministerin.
  • In Frankreich haben Zehntausende Menschen das sechste Wochenende in Folge gegen die verschärften Corona-Regeln demonstriert. Im ganzen Land fanden rund 200 Protestzüge statt.
  • Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat am Freitag 2575 neue positive Fälle (+59 Prozent) im Vergleich zur Vorwoche gemeldet. 123 Personen (+63 Prozent) wurden hospitalisiert. Aktuell werden 645 Personen wegen Corona in einem Spital behandelt.
  • In unseren Grafiken zu den Impfungen und den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren.

Der Ticker startet um 5:30 Uhr

  • 3:35

    Taiwan startet Impfung mit eigenem Wirkstoff

    Taiwans Präsidentin Tsai Ing-Wen hat sich am Montag als erste ihres Landes einen lokal entwickelten Corona-Impfstoff verabreichen lassen. Sie wollte damit mit gutem Beispiel vorangehen und Behauptungen der Opposition entkräften, der Impfstoff sei unsicher und übereilt auf den Markt gebracht worden.

    Taiwan hatte bislang keinen Zugang zu einem der schon bekannten Impfstoffe. Verhandlungen mit Biontech/Pfizer waren Anfang Jahr gescheitert – angeblich wegen Einflussnahme durch China. Unternehmen und Hilfsorganisationen hatten daraufhin direkt bei BioNTech/Pfizer Impfeinheiten gesichert.

    Über 700'000 Menschen im 23,5 Millionen Einwohner zählenden Inselstaat haben einen Termin für die Impfung mit dem neuen Wirkstoff. 40 Prozent der Bevölkerung haben bereits mindestens eine Dosis eines anderen Impfstoffes erhalten.

    Taiwans Präsidentin erhält die Impfung
    Legende: Taiwans Präsidentin Tsai Ing-Wen erhielt als erste den neuen Corona-Impfstoff. Reuters
  • 22:09

    Frankreich impft landesweit an Schulen

    Mit Beginn des neuen Schuljahres am 2. September lanciert Frankreich eine Impfkampagne für Schüler und Schülerinnen ab 12 Jahren, wenn sie es wünschen. Dies gab Bildungsminister Jean-Michel Blanquer bekannt. Die Impfung stehe an allen weiterführenden Schulen und Hochschulen zur Verfügung.

    Je nach örtlicher Situation würden mobile Teams zu den Schulen kommen oder ein Transport zu einem Impfzentrum organisiert. Rund 55 Prozent der 12- bis 17-Jährigen haben seit Anfang Sommer mindestens eine Dosis eines Covid-19-Impfstoffs erhalten.

    Für die Lehrer hält Jean-Michel Blanquer die Forderung nach einem Gesundheitspass «weder für legitim, noch für wünschenswert, noch für sinnvoll», sondern für «eine Logik des Vertrauens und der Verantwortung».

    Für den Schuljahresbeginn gilt das sogenannte «Level 2»-Protokoll: Frontalunterricht in Schulen, Hochschulen und Gymnasien, Maskentragpflicht ab der Grundschule, begrenzte Durchmischung nach Klassenstufen und verstärkte Belüftung in Schulzimmern.

  • 21:30

    Tausende begeistert am Openair Gampel

    Das Openair Gampel 2021 hat während drei Tagen Tausende Festivalhungrige ins Oberwallis gelockt. Als erstes Festival der Schweiz erlaubte das Openair Gampel unter Berücksichtigung der Corona-Gesundheitsvorschriften des Bundesrates bis zu 10'000 Personen pro Tag den Zutritt.

    Die Veranstalter zogen am Abend eine positive Bilanz: Über 25 Bands und 50 DJ hätten nach monatelanger Zwangspause während drei Tagen wieder etwas Normalität ins Leben zurückgebracht. Vor allem die überwältigende Dankbarkeit des Publikums, der Künstler wie auch der Organisatoren hätten den Event geprägt.

    88 Prozent aller Besucherinnen und Besucher waren im Besitz eines Covid-Zertifikats, wie die Veranstalter mitteilten. Die restlichen Besucher wurden vor Ort getestet. Für vier Besucher fiel der doppelt durchgeführte Test positiv aus, woraufhin diese Personen in Isolation geschickt wurden.

  • 19:39

    Vietnam verzeichnet rekordhohe Corona-Zahlen

    Vietnam hat am Sonntag 737 Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert – so viele hat es in dem Land seit Beginn der Pandemie noch nie gegeben. Zugleich wurden trotz strikter Massnahmen über 11’000 Neuinfektionen gemeldet. Seit April stiegen die Zahlen in Vietnam immer stärker an. Nur knapp zwei Prozent der Bevölkerung sind bisher vollständig geimpft.

    Am stärksten betroffen ist Ho-Chi-Minh-Stadt (ehemals Saigon) im Süden. In der grössten Stadt des Landes sind strenge Einschränkungen in Kraft, die jetzt verlängert wurden. Bis Mitte September sollen die Menschen ihre Häuser nur noch verlassen, wenn es absolut notwendig ist. Ministerpräsident Pham Minh Chinh ordnete Coronatests für alle Einwohner der Stadt an. Zudem schickte er Soldaten, die Lebensmittel verteilen sollen.

  • 17:56

    Schule in Malans schliesst wegen Coronavirus-Fällen

    Die Schule in Malans (GR) verzeichnet nach dem Ende der Sommerferien ungewöhnlich viele Coronavirus-Fälle. Das Bündner Gesundheitsamt hat deshalb die Schliessung der Schule bis vorläufig am Dienstag angeordnet. Bis Sonntagnachmittag hätten sich im Umfeld der Schule 26 Fälle bestätigt, teilte der Kanton mit. Vier Resultate stünden noch aus. Bei den positiv Getesteten handle es sich vorwiegend um Ferienrückkehrende, die sich nach Ferienende selbstständig testen liessen. Der Präsenzunterricht in Malans ist bis Dienstagabend ausgesetzt. Ausserdem werden alle Schülerinnen und Schüler einzeln getestet. In der Schule gilt ab sofort wieder eine Maskentragpflicht.

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    Schulstart in der Schweiz mit der Delta-Variante
    Aus Tagesschau vom 22.08.2021.
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  • 17:20

    Diskussionen um Maskenpflicht für ungeimpfte Lehrer und Schüler im Wallis

    Im Wallis müssen Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler, die nicht geimpft sind, eine Maske tragen. Diese Massnahme für die nachobligatorischen Schulen, Link öffnet in einem neuen Fenster hatten zum Schulbeginn für Diskussionen gesorgt, weil geimpften und nicht geimpften Schüler dadurch differenziert werden können, weil letztere eine Maske tragen müssen.

    «Juristisch liegt keine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung oder Diskriminierung vor», sagte dazu Mélanie Levy, Professorin am Institut für Gesundheitsrecht (IDS) an der Universität Neuenburg. Die Entscheidung, geimpfte Personen vom Tragen einer Maske zu befreien, sei «eine gerechtfertigte und nicht diskriminierende Massnahme».

    Andere zum Tragen einer Maske zu zwingen, sei ebenfalls nicht diskriminierend. Es gehe um die öffentliche Gesundheit und den Schutz von gefährdeten Personen. Die Massnahme sei überdies verhältnismässig, weil kein Schüler am Unterricht gehindert werde, fügt Levy hinzu.

    Dass Lehrerinnen und Schüler ihren Impfstatus mittels Tragen einer Maske offen zeigen, wurde ebenfalls kritisiert, weil dies doch die ärztliche Schweigepflicht verletzte. Tatsächlich seien Gesundheitsdaten sensibel, sagt Levy, sieht aber keinen Verstoss gegen die ärztliche Schweigepflicht. Denn Informationen über den Impfstatus seien nicht absolut geschützt. Dies zeige sich z. B. bei der Verpflichtung, wenn nötig ein Covid-Zertifikat vorzulegen.

  • 16:24

    Mike Müller: Nichts Lustiges über Corona

    Der Satiriker und Schauspieler Mike Müller verzichtet auf ein Showprogramm mit dem Thema Coronavirus. «Mir selber kommt einfach nicht sehr viel Lustiges zum Thema in den Sinn, dafür sind zu viele Menschen gestorben», sagte Müller «SonntagsBlick». Er ist derzeit mit den Programmen «Erbsache» und «Heute Gemeindeversammlung» auf Tour.

    «In der zweiten und dritten Welle dachte ich, man müsste sich dies ernsthaft überlegen. Aber wäre es auch abendfüllend?» Bloss zu sagen, alle, die sich nicht impfen lassen, gehörten auf den Mond, damit könne man keine Stücke machen. «Witze und Sprüche gibt es ja schon seit geraumer Zeit, siehe Twitter usw.», sagte Müller weiter.

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    Mike Müller: «Man ist ein wenig demütig geworden»
    Aus Gesichter & Geschichten vom 18.06.2021.
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  • 15:18

    Bundesfinanzminister verteidigt Corona-Hilfen für Unternehmen

    Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat im ZDF die Corona-Hilfen für Unternehmen verteidigt: «Wir haben über zwei Millionen Arbeitsplätze mit der Kurzarbeit erhalten können.» Deutschland habe viel mehr Geld gegen die Krise eingesetzt als die europäischen Partner. Fast die Hälfte der in Europa eingesetzten Mittel zum Erhalt von Arbeitsplätzen sei in Deutschland ausgegeben worden.

    Wir haben über zwei Millionen Arbeitsplätze mit der Kurzarbeit erhalten können.
    Autor: Olaf ScholzBundesfinanzminister (SPD)
  • 14:05

    Iran registriert Tages-Höchstwert an Corona-Toten

    Die Zahl der durch Covid-19 verursachten Todesfälle hat am Sonntag im Iran offiziell einen neuen Tageshöchststand erreicht – am selben Tag, an dem die Anfang der Woche eingeführten Beschränkungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus aufgehoben wurden.

    Der Iran, das im Nahen und Mittleren Osten am stärksten von der Pandemie betroffene Land, kämpft mit der Eindämmung einer «fünften Welle» der Krankheit, die durch die besonders ansteckende Delta-Variante ausgelöst wird.

    Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind in den letzten 24 Stunden 684 Patienten an Corona gestorben, womit der am 16. August bekannt gegebene bisherige Rekord von 655 Todesfällen übertroffen wurde.

    Insgesamt hat die Pandemie 102'038 der 4'667'114 Infizierten im Iran getötet, so die Zahlen des Ministeriums. Wie mehrere iranische Beamte einräumten, wird die Zahl der Todesfälle und Fälle in diesen Statistiken erheblich unterschätzt.

    Zu den von Montag bis Samstag verhängten Beschränkungen gehörte die Schliessung aller Regierungsstellen, Banken und nicht lebensnotwendigen Wirtschaftstätigkeiten. Das Verbot, mit dem eigenen Auto zwischen den Provinzen zu reisen, bleibt bis zum 27. August in Kraft.

    Nur 5.8 Millionen der 83 Millionen Einwohner des Landes haben zwei Dosen eines Covid-Impfstoffs erhalten.

  • 10:21

    Übernachtungszahlen in Italien stark gestiegen

    Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland ist in Italien in den Sommermonaten 2021 deutlich gestiegen.

    Das Institut Centro Studi Turistici (CST) aus Florenz und der Unternehmensverband Assoturismo Confesercenti in Rom schätzen die Zahl der Übernachtungen auf etwa 35 Millionen zwischen Juni und August, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Die Zahlen seien höher als noch im vergangenen Corona-Sommer 2020 als rund 28 Millionen Übernachtungen aus dem Ausland registriert wurden.

    An Vor-Corona-Zeiten kommen sie allerdings nicht heran. Im Sommer 2019 verzeichneten die Experten mehr als 100 Millionen Auslandsübernachtungen.

    Siena
    Legende: Unter Berufung auf das CST und Assoturismo Confesercenti kamen die Menschen laut Ansa hauptsächlich aus der EU nach Italien. Die Zahlen erholten sich demnach vor allem bei Touristen aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, der Schweiz und Frankreich. imago images
  • 8:38

    Australien setzt weiter auf Lockdowns

    Angesichts rasch steigender Infektionszahlen mit der Delta-Variante und einer niedrigen Impfquote setzt Australien weiterhin auf Lockdowns.

    Der australische Premierminister Scott Morrison sagte im Fernsehen, das Land müsse eine Impfquote von mindestens 70 Prozent der Bevölkerung erreichen, bevor man ohne Lockdowns auskommen könne. Nur 30 Prozent der Australier über 16 Jahren sind bereits vollständig geimpft. Es gab bisher zu wenig Pfizer/Biontech-Impfstoff und ein verbreitetes Unbehagen gegenüber dem Vakzin von Astra-Zeneca.

    Audio
    Archiv: Australien kämpft weiter mit hohen Corona-Zahlen
    02:28 min, aus Echo der Zeit vom 14.08.2021.
    abspielen. Laufzeit 02:28 Minuten.
  • 7:41

    Führende Bundesminister rechnen nicht mit weiterem Lockdown

    In Deutschland wird es trotz rapide steigender Infektionszahlen keinen weiteren Corona-Lockdown geben. «Nach allem, was wir heute wissen, können wir einen neuen Lockdown für Geimpfte und Genesene vermeiden. Und das heisst auch: Restaurants und Geschäfte können im Winter offen bleiben», sagt Wirtschaftsminister Peter Altmaier laut einem Vorabbericht der Funke Mediengruppe.

    Altmaier zeigt jedoch gleichzeitig Verständnis für Restaurants, Theater oder Veranstalter, die Ungeimpften den Zutritt verweigerten. Sie wollten eben so gut es ginge verhindern, dass es bei ihnen zu Ansteckungen komme.

    Auch Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) kann sich nach eigenen Worten «einen neuen Lockdown nicht vorstellen». «Er wäre auch kaum zu rechtfertigen, wenn ein grosser Teil der Bevölkerung geimpft ist», sagt Lambrecht der «Welt am Sonntag».

    Zugleich äussert sie Bedenken gegen Überlegungen, im Herbst Freiheiten nur für Geimpfte und Genesene zuzulassen. «Ich sehe nicht, wie man eine derart schwerwiegende Beschränkung mit dem Infektionsschutz rechtfertigen könnte.» Es sei indes ein Unterschied, so Lambrecht, ob etwa ein Gastronom im Rahmen seiner Vertragsfreiheit nur Geimpfte und Genesene bedient oder ob der Staat dieses vorgibt.

    Restaurants und Geschäfte können im Winter offen bleiben.
    Autor: Peter AltmaierBundeswirtschaftsminister
  • 5:42

    US-Bürgerrechtler wegen Covid in Spital

    Der amerikanische Bürgerrechtler Jesse Jackson ist wegen einer Covid-19-Erkrankung in ein Spital in Chicago eingeliefert worden. Seine Frau sei ebenfalls im Spital, teilte die von Jackson gegründete Organisation Rainbow Push Coalition in der Nacht auf Sonntag mit. Die Ärzte überwachten den Zustand der beiden.

    Der heute 79-jährige Jackson hat sich jahrzehntelang für die Rechte schwarzer Amerikaner und anderer Minderheiten eingesetzt. In den 1980er-Jahren war er einer der bekanntesten afroamerikanischen Politiker. In den 1960er-Jahren war er ein führendes Mitglied der Bürgerrechtsbewegung Martin Luther Kings. 1984 und 1988 bewarb er sich erfolglos für die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten.

    Jesse Jackson am Rednerpult, umringt von Menschen.
    Legende: Noch am 2. August setzte sich Jesse Jackson mit einer Rede in Washington für die Wahlrechte von Minderheiten ein. Keystone
  • 2:52

    Grosskonzert in New York abgebrochen

    Es hätte eine Verschnaufpause von der Corona-Pandemie sein sollen: Ein grosses Open-Air-Konzert im Central Park von New York mit 60'000 Musikfans. Doch bereits nach etwa der Hälfte des fünfstündigen Events war Schluss. Ein Gewitter machte den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung.

    Die Besucherinnen und Besucher hatten nur mit dem Nachweis von mindestens einer Impfung Zutritt erhalten. Sie sahen Carlos Santana, Andrea Bocelli und LL Cool J. Zu den Auftritten von Reggeaton-Star Maluma, Patti Smith und Bruce Springsteen kam es aber nicht mehr.

    Mit der Grossveranstaltung wollte die Stadt New York den Kampfgeist der Bevölkerung während der Pandemie belohnen – und gleichzeitig das Ende vieler Einschränkungen feiern.

    Blick in die Zuschauermenge vor der Bühne.
    Legende: Wenigstens zweieinhalb Stunden lang konnten die Menschen im Central Park wieder einmal wie früher Konzerte geniessen. Keystone
  • 22:38

    Sechstes Wochenende in Folge Demonstrationen in Frankreich

    In Frankreich haben zehntausende Menschen am sechsten Wochenende in Folge gegen die verschärften Corona-Regeln demonstriert. Im ganzen Land fanden rund 200 Protestzüge statt. Diese verliefen zumeist friedlich, im südfranzösischen Montpellier kam es zu Rangeleien.

    Neben der Kritik an der Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen richteten sich die Proteste auch gegen den «pass sanitaire», den Gesundheitspass zum Nachweis von Impfung, Genesung oder negativem Test. Dieser Gesundheitspass in einer App wird seit zwei Wochen für den Eintritt in ein Restaurant, ein Einkaufszentrum sowie für Reisen im Fernzug oder Flugzeug verlangt.

  • 20:53

    Demonstrationen verlangen Lockerung der Corona-Massnahmen in den Niederlanden

    In sechs grösseren Städten in den Niederlanden haben sich mehrere tausend Demonstrantinnen und Demonstranten versammelt, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk NOS berichtet. Konzert- und Festival-Besucher und Partygänger forderten eine Lockerung der geltenden Corona-Massnahmen. Unter anderem wollen sie, dass ab September wieder grössere Musikfestivals möglich sein können. Zudem sollen Nachtclubs wieder eine Perspektive erhalten. Sie dürfen gemäss aktuellen Regeln erst im November wieder öffnen. Die Demonstrierenden verwiesen dabei auf Veranstaltungen, die mit viel Publikum möglich sind, etwa Fussballspiele.

  • 19:42

    Impfmobile im Kanton Zürich unterwegs - Gesundheitsdirektorin Rickli ausgebuht

    Der Kanton Zürich hat in Gossau seinen ersten Impfbus in Betrieb genommen. 120 Menschen liessen sich bei der Ankunft des Impfmobils eine Spritze geben, wie die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli auf Twitter schrieb. Trotz der aufspielenden Dorfmusik und Bratwürsten war die Stimmung angespannt, wie Beobachter vor Ort bestätigen. Rund zwei Dutzend Impfgegner versuchten aktiv, wartende Impfwillige zu beeinflussen.

    Gesundheitsdirektorin Rickli wurde offen angefeindet und während dem Interview mit SRF ausgebuht. Nach ihrer Ansprache und ihrer Ermutigung zur Impfung näherte sich ihr ein Mann und begoss sie mit Apfelschorle. Rickli blieb unverletzt, die Polizei nahm den Mann fest, wie Carmen Surber, Sprecherin der Kantonspolizei Zürich, bestätigte.

    Die Zürcher Impfmobile werden in den kommenden Wochen verschiedene Gemeinden und Bildungseinrichtungen ansteuern. Impfungen sind ohne Voranmeldung möglich. Impfwillige sollten eine Krankenversicherungskarte, eine Identitätskarte sowie den Impfausweis mitbringen.

    Video
    Premiere der Zürcher Impfmobile in Gossau (ZH)
    Aus Tagesschau vom 21.08.2021.
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  • 18:28

    300 Massnahmen-Gegner demonstrierten in Olten

    Gegen die staatlichen Corona-Massnahmen haben in Olten am Nachmittag rund 300 Menschen protestiert. Bei der kurzfristig bewilligten Demonstration durch die Innenstadt kam es laut der Kantonspolizei Solothurn zu vereinzelten Vorfällen durch Provokationen der Gegenseite. So sei eine Person durch einen Gegenstand leicht verletzt worden. Die Polizei erteilte eine Wegweisung.

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kundgebung blieben jedoch ansonsten gewaltfrei, wie die Kantonspolizei via Twitter weiter mitteilte. Es seien keine Sachbeschädigungen gemeldet worden. Nach gut zwei Stunden löste sich die Demonstration wieder auf.

  • 18:01

    Tourismus in Italien erholt sich

    Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland ist in Italien im Sommer deutlich gestiegen. Das Institut Centro Studi Turistici (CST) in Florenz schätzt die Zahl der Übernachtungen auf etwa 35 Millionen zwischen Juni und August. Die Zahlen seien höher als im vergangenen Corona-Sommer 2020 mit rund 28 Millionen Übernachtungen. Das ist aber kein Vergleich mit den Zeiten vor der Pandemie, als etwa im Sommer 2019 mehr als 100 Millionen Übernachtungen verzeichnet wurden.

    Laut dem CST kamen die ausländischen Gäste mehrheitlich aus der EU, angeführt von Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Frankreich und der Schweiz. Touristen aus Russland sind aber ausgeblieben.

  • 17:10

    Österreich: Nur noch Geimpfte dürfen im Herbst in Disco und Bar

    Sollten die Infektionen in Österreich im Herbst weiter steigen, werden nur noch geimpfte Personen Zutritt zu Diskotheken und Bars erhalten. «In der Nachtgastronomie haben wir die Situation, dass Ungeimpfte auf Geimpfte treffen. Hier gibt es das Risiko von Superspreader-Events», teilten Bundeskanzler Sebastian Kurz und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein mit. Wenn die Infektionszahlen weiter steigen und die Impfquote unter Jungen tief bleibe, werde diese Massnahme in Betracht gezogen. Aktuell gilt in Österreich die 3G-Regel: Geimpfte, Getestete oder Genesene haben Zugang zu Gastronomie, Sport- und Freizeitveranstaltungen oder dürfen zum Coiffeur.

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Eltern-Notruf Schweiz, Hotline: 0848 35 45 55 (24x7)

Pro Juventute, Hotline für Kinder- und Jugendliche: 147 (24x7)

Schweizer Sorgen-Telefon: 143 (24x7)

Suchthilfe Schweiz: Hotline für Jugendliche im Lockdown 0800 104 104 (Di. bis Do. 9 bis 12 Uhr)

Branchenhilfe.ch: Ratgeberportal für Corona betroffene Wirtschaftszweige

SRF 4 News, 21.08.2021, 02:30 Uhr

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  • Kommentar von Paul Wagner  (päule)
    Dass jetzt kein deutscher Politiker einen Lockdown verkünden will, ist ja logisch - könnte ja die Wahlen beeinflussen. Ich bin dann mal gespannt, wie das in 4 Wochen aussieht. Aber vermutlich findet man dann halt ein paar neue kreative Kriterien oder passt die Schwellenwerte wieder mit einer fadenscheinigen Begründung nach oben an. Der Wahlsieger darfs dann ausbaden.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Es gibt viele Menschen und ganze Bundesländer, z.B. Baden-Württemberg (die haben dort nicht auch noch zusätzlich Länder-Wahlen), die wehren sich gegen die einzig und alleinige Grundlage der Inzidenz-Werte. Etwas, was sich ja bei uns in der Schweiz gottlob schon länger durchsetzt: Im Blick sind die Hospitalisationen und die Impfquote. Ich denke, diese Brückenlockdowns etc. wird es nicht mehr geben. Da wehren sich zu viele dagegen.
  • Kommentar von Matthias Emmenegger  (staunt länger je mehr)
    Diskussionen um Maskenpflicht für ungeimpfte Lehrer und Schüler im Wallis.

    Wer muss nun wen schützen? Müssen nun die ungeimpften die Geimpften schützen? Ich dachte die Impfung sei zum Schutz da...
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Conny Hasler  (conhas)
      der Schutz wäre besser, wenn alle eine Maske tragen würden; aber immer noch besser, dass Ungeimpfte eine Maske tragen müssen, als wenn niemand eine Maske tragen würde.
    2. Antwort von Werner Fischer  (Droopy 1)
      Ja, ich staune auch länger je mehr!
    3. Antwort von Franziska Wagner  (Cesca)
      Es geht doch darum, dass sich die jungen Erwachsenen, die (noch) nicht geimpft sind und die Lehrpersonen, die sich evtl. nicht impfen lassen wollen, vor gegenseitiger Ansteckung schützen. Selbstverantwortung nenne ich das.
    4. Antwort von Martin Daniel Brülhart  (Kiwi1963)
      Danke Frau Wagner, super dass so eine Antwort doch noch durchkommt
  • Kommentar von Thomas Michel  (Don Thomas)
    Wer die Pressekonferenz am Mittwoch 11. August gesehen hat, kann sich ein Bild machen, wie das Vorgehen des Bundesrats aussieht. Bereits eine Woche vor den Empfehlungen des BAG sind die Entschlüsse bereits getroffen.
    Wenn keine „besondere Lage“ vorliegen würde, müsste Berset den Hut ziehen.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Franziska Wagner  (Cesca)
      Der Bundesrat ist nach wie vor eine Kollegialbehörde, Herr Michel.
    2. Antwort von Conny Hasler  (conhas)
      seit Juni 2020 gilt die besondere Lage gemäss Epidemiengesetz; was wollen Sie uns eigentlich mitteilen, Herr Michel?
    3. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Sie sagen es, Frau Wagner, und ohne die besondere Lage hätte der Bundesrat nicht die Befugnisse, die er jetzt hat, somit müsste er auch keine "Pandemieentscheide" treffen. Da beisst sich die Katze in den Schwanz.
    4. Antwort von Thomas Rüegger  (Thomas Rüegger)
      Vor wem müsste Herr Berset den Hut ziehen?
    5. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Thomas Michel: Ich kann Ihre Gedankengänge nicht nachvollziehen. mMn entscheidet letztlich der Gesamtbundesrat! Er lässt sich beraten von der tf, v.a. aber spricht er mit den Kantonen. Die Vernehmlassung mit den Kantonen läuft noch bis am 25.August. Da gibt es ganz unterschiedliche Bestrebungen. Das BAG gibt eigentlich keine Empfehlungen ab. Die BAG-Mitarbeitenden sollten sachlich an der Arbeit sein und die Zahlen/Datenlage im Ueberblick behalten. Ich ziehe den Hut vor allen Verantwortlichen!
    6. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      @Thomas Michel
      "... dass seit dem 11. August öffentlich bekannt ist, dass ab September mindestens für Grossanlässe GG gilt ..."
      Woher haben Sie diese Information?
    7. Antwort von Franziska Wagner  (Cesca)
      Falsch! Sie spielen auf eine TF-Aussage an: „Für Risikoverminderung regt S. Hurst einen Immunitätsausweis an, der aussagt, ob jemand geimpft od. genesen ist. Personen, die bloss getestet sind, könnten so von Grossveranstaltungen ausgeschlossen werden. Denkbar wäre laut Hurst auch, dass das Covid-Zertifikat für Getestete nur ausgestellt wird, wenn ein PCR-Test vorliegt, weil er wesentlich zuverlässiger ist als die Antigen-Schnelltests.“
      Bitte bei den Fakten bleiben und keinen Unsinn verbreiten!