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Arbeitnehmer und Arbeitgeber begrüssen Lockerung der Homeoffice-Regelung
Aus HeuteMorgen vom 27.05.2021.
abspielen. Laufzeit 01:31 Minuten.
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Homeoffice-Pflicht Homeoffice-Zeit könnte die Arbeitswelt verändern

Die Homeoffice-Pflicht wird gelockert. Was bedeutet das für die Zukunft von Arbeit und Ausbildung?

Am Montag wird die Pflicht zum Homeoffice gelockert, und es werden wieder mehr Präsenzveranstaltungen an Universitäten möglich. Das freut Angestellte und Unternehmen.

Die Homeoffice-Zeit war eine hohe Belastung und hat dem Personal viel Flexibilität abverlangt.
Autor: Anna-Lea ImbachGewerkschaft VPOD

So dürfte die Rückkehr an den Arbeitsplatz für Angestellte von Unis und Fachhochschulen sehr willkommen sein, wie Anna-Lea Imbach von der Gewerkschaft VPOD erklärt: «Die Homeoffice-Zeit war eine hohe Belastung und hat dem Personal viel Flexibilität abverlangt.»

Es sei nicht leicht gewesen, von einem Tag auf den anderen Onlinevorlesungen zu organisieren und die Studierenden nur auf Distanz zu betreuen. Zudem leide ohne persönlichen Kontakt die Unterrichtsqualität.

Digitale Formate nicht einfach übernehmen

«Bildung ist ein Prozess», erklärt die Bildungsgewerkschaftlerin. «Ansonsten hätten wir längst keine Hochschulen mehr und würden stattdessen einfach Bücher lesen.»

Es sei deshalb wichtig, dass Lehrformate aus der Homeoffice-Zeit nicht einfach aus Kostengründen beibehalten würden. Vielmehr sollen pädagogisch-didaktische Überlegungen im Vordergrund stehen.

Corona verändert Bankenbranche

Auch Balz Stückelberger vom Arbeitgeberverband der Banken freut sich, dass die Bankangestellten nun ins Büro zurückkehren dürfen. Doch Corona habe Folgen: Auch künftig würden mehr Leute als früher zu Hause arbeiten. Dies allerdings mit Mass.

Zu viel Homeoffice führt zu Isolation und zur Entfremdung vom Arbeitgeber.
Autor: Balz StückelbergerDirektor «Arbeitgeber Banken»

Die Grenze für ein vernünftiges Homeoffice liege bei etwa 40 bis 50 Prozent des Arbeitsanteils, erläutert Stückelberger. «Bei Leuten, die mehrheitlich zu Hause arbeiten, überwiegen die Nachteile. Das führt zu Isolation, Entgrenzung und zur Entfremdung vom Arbeitgeber.»

In Zukunft wird sich also ein neues Gleichgewicht zwischen dem Homeoffice und der Arbeit im Büro und im Hörsaal einpendeln müssen.

HeuteMorgen, 27.05.2021, 06:00 Uhr

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51 Kommentare

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  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Würde Leistung in Form von Output und Feedback gemessen, wäre diese Diskussion nicht mehr länger Glaubenssache, sondern lediglich noch eine Frage wer in dieser neuen VUCA Welt mit einer unternehmerischen Einstellung selbständig arbeiten kann und will, und wer sich nach Alternativen umschauen sollte.
    Wenn wir weiter Bürokomplexe heizen, Pendeln, Fastfooden, Dichtestressen und sozial Vernachlässigen nur weil Rückständige nicht anders wollen, hilft das weder uns noch der Umwelt weiter.
  • Kommentar von Patrick Janssens  (patrickjanssens)
    @Allesandro Maurer.
    Nein kein Denkfehler, mehr Gewinn ist nicht gleich mehr Steuern. Wirtschaft ist Meister im vermeiden von Steuern, dazu beschäftigen sie eine Menge Experten. Die Steuerparsdiese freuen sich.
  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Es gibt viele Leute die brauchen die Kaffeebar um anderen Leuten zu von Leistungen erzählen die nicht sie, sondern andere erbracht haben. Weil diejenigen die arbeiten, kennen sich und wissen wer macht und kann. Kaffeebars sind deshalb oft nur Overheadbasare wo sich Ueberflüssige auf Kosten anderer eine Existenz schnorren :-)