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Mobilitäts-Monitoring Weniger Mobilität zu Ostern: Knick oder Trendwende?

Eigentlich wollte der Bundesrat mit der Homeoffice-Pflicht das Pendeln zurückschrauben. In der Mobilitätsstatistik ist diesbezüglich aber kaum ein Effekt auszumachen. Dafür haben die Feiertage zu Beginn des Aprils für einen sichtbaren Mobilitätsrückgang bewirkt.

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Aus dem Archiv: Die Oster-Flucht vor Corona
Aus Rundschau vom 07.04.2021.
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«Der Ostereffekt ist relativ stark ausgeprägt» sagt Peter Moser vom Statistischen Amt des Kantons Zürich. Sein Amt gehört zu den Auftraggebern des Mobilitäts-Monitorings Covid-19. Laut Moser hat die Mobilität vorher nämlich recht stetig zugenommen.

Der Einbruch zu Ostern ist aber leicht zu erklären, sagt Moser. «Das Pendeln als Mobilitätsfaktor fällt zu Ostern natürlich weg.» Mit Blick auf die Zeit vor Ostern sei aber festzuhalten, dass die Homeoffice-Pflicht (seit dem 18.1.) die Mobilität kaum verringerte.

Beim Blick auf die Mobilität nach Art der Verkehrsmittel sei auffallend, dass die Nutzung von Auto und Motorrad wieder etwa auf Vor-Pandemie-Niveau ist. Auch sie ging über die Ostertage etwas zurück. «Meine Vermutung ist aber, dass es eher ein kleiner Knick in der generellen Aufwärtsentwicklung als eine Trendwende ist», so Moser. Die nächsten normalen Arbeitswochen würden zeigen, wohin der Trend zeigt und welche Rolle möglicherweise das Wetter, vor allem auch für den bedeutenden Freizeitverkehr, spielen wird.

Rundschau vom 07.04.2021, 20.05 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Hunziker  (MH1)
    Die Home-Office Pflicht wird überhaupt nicht eingehalten. Das sieht man auf der Strasse. Im ersten Lockdown hatte es viel weniger Verkehr. Meiner Meinung nach hängt es damit zusammen, dass im ersten Lockdown alles zu war, was man nicht unbedingt benötigte (Schulden, Geschäfte, Restaurants, Fitness, Skigebiete, Coiffeur, ...). Somit war klar: weniger Kontakte, weniger Ansteckungen. Jetzt sind aber nur Beizen und Fitness geschlossen. Da glaubt niemand mehr, dass es wirklich ernst ist!
  • Kommentar von Alexander Teucher  (ATE)
    Sie schreiben "Eigentlich wollte der Bundesrat mit der Homeoffice-Pflicht das Pendeln zurückschrauben. In der Mobilitätsstatistik ist diesbezüglich aber kaum ein Effekt auszumachen." In der Mobilitätsstatistik ist keinerlei Bezug auf das tägliche Pendeln zur Arbeit erkennbar. Zudem haben alle Mobilitätsformen ausser ÖV keinen wissenschaftlich belegten Einfluss auf die Infektionen und sind somit als neutral zu betrachten.
    Artikel wie diese befeuern die Verunsicherung der Menschen zusätzlich.
  • Kommentar von Thomas Leu  (tleu)
    Was soll sich schon geändert haben? Die Menschen sind immer noch die gleichen. Sobald unsere nördlichen Nachbarländer aus dem Lockdown raus sind, wird der Stau am Gotthard wieder explodieren und möglicherweise sogar grösser sein also vor Corona.