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Noch keine Zulassung für den Impfstoff von Astra-Zeneca
Aus Tagesschau vom 03.02.2021.
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Verzögerung Noch keine Zulassung: Swissmedic will mehr Daten von Astra-Zeneca

  • Die Zulassung des Covid-19-Impfstoffes von Astra-Zeneca verzögert sich.
  • Die bisher vorliegenden und ausgewerteten Daten reichten noch nicht aus, teilte Swissmedic mit.
  • Die aktuellen Daten erlaubten noch keinen positiven Nutzen-Risiko-Entscheid zum schwedisch-britischen Präparat, hiess es.

Swissmedic benötige zuerst noch weitere Angaben zur Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität aus einer in Nord- und Südamerika laufenden Phase-III-Studie.

Diese Zwischenbeurteilung werde auch vom beratenden externen Swissmedic Expertengremium gestützt. Sobald die Ergebnisse aus der Studie vorlägen, «könnte eine befristete Zulassung im rollenden Verfahren sehr rasch erfolgen», hiess es.

Impfkommission setzt auf mRNA

Am Dienstagabend hatte bereits die Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) empfohlen, dass weitere Daten zur Wirksamkeit des Impfstoffes von Astra-Zeneca in verschiedenen Altersgruppen, zum Impfschema und zur Akzeptanz des Impfstoffs mit einem gentechnisch veränderten Virus abgewartet werden sollten.

Die Kommission empfehle, dass die Impfung von besonders gefährdeten Personen, also Personen über 65 Jahre und Patienten mit Krankheiten, die das Risiko für schwere Covid-19 erhöhen, sowie Mitarbeitende im Gesundheitswesen vorläufig ausschliesslich mit den zugelassenen und empfohlenen mRNA-Impfstoffen erfolgen soll.

Zweifel an Wirksamkeit

In Grossbritannien wird das Präparat, das Astra-Zeneca gemeinsam mit der Universität Oxford entwickelt hat, bereits seit Anfang Januar grossflächig eingesetzt. Ende Januar gab die EU-Arzneimittelbehörde EMA die europaweite Zulassung für den Impfstoff – und zwar für Erwachsene ab 18 Jahren ohne eine Altersbegrenzung.

Italien, Deutschland Frankreich und auch Malta schränkten die Anwendung jedoch ein. In Deutschland und Frankreich empfehlen die zuständigen Impfkommissionen das Mittel nur für Erwachsene unter 65 Jahren, Italien und Malta gar nur für Patienten unter 55 Jahren. Zur Begründung hiess es, es gebe nicht ausreichend Daten, die die Wirksamkeit bei älteren Menschen garantieren würden.

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SRF4 News, 03.02.21, 15:00 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Typisch Schweiz, extra Prüfung wenn andere Staaten mit Astra-Zeneka seit Monaten am Impfen sind. Sicherheit über Sicherheit fordern und kontrollieren in
    Der Zwischenzeit Sterne einige Hundert Corinapatienten weil sie angesteckt wurden als Ungeimpfte weil Impfstoff fehlt Swiss Medic ist ein Staat im Staat geworden die Politik
    muss eingreifen
  • Kommentar von Martin H. Meier  (Mahame)
    Dieser Impfstoff wurde an der Oxford Universität entwickelt. Für die Produktion tat man sich mit Astra-Zeneca zusammen, da diese Firma damit einverstanden ist, die Impfung OHNE Profit zu verkaufen, während der Pandemie. Kosten pro Dosis ca CHF 3.-
    Der Impfstoff wird zukünftig auf allen Kontinenten hergestellt, ohne Patentgebühren, ein soziales Vorhaben!
  • Kommentar von Adrian Kupferschmied  (Akupfer)
    Die Schweiz muss immer einen Sonderzug fahren. England hat mit diesem Impfstoff bereits 10 Mio Bürger geimpft und es ist kein einziger ernsthafter Fall mit Problemen aufgetaucht. Man kann auch warten mit impfen, bis wir alle glücklich ungeimpft altershalben gestorben sind .... Überall hinkt die Schweiz hinterher wie ein Entwicklungsland.