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Schiffsverkehr auf dem Rhein wegen Hochwasser blockiert
Aus HeuteMorgen vom 14.07.2021.
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Zu hoher Pegelstand am Rhein Die Basler Rheinhäfen stehen still

Wegen des anhaltenden Hochwassers ist eine wichtige Handelsdrehscheibe des Landes blockiert.

Die unglaublichen Wassermengen nach den andauernden Regenfällen haben den Schiffsverkehr auf dem Rhein in Basel lahmgelegt. Der Pegelstand ist derzeit zu hoch. Deshalb ist seit Dienstagvormittag die Schifffahrt ganz eingestellt.

An sich ist das in der Stadt am Rheinknie nichts Aussergewöhnliches. Laut Jelena Dobric, der Sprecherin der Schweizerischen Rheinhäfen, kommt es Jahr für Jahr ein- bis zweimal vor, dass die Schifffahrt wegen Hochwassers vorübergehend eingestellt werden muss.

Es zeichnet sich ab, dass sich die Hochwasserlage die nächsten Tage anhalten wird.
Autor: Jelena Dobric Sprecherin Schweizerische Rheinhäfen

Doch 2021 ist in dieser Hinsicht ungewöhnlich. Das sei nun bereits die zweite Hochwasserperiode in diesem Jahr, so Dobric. Zudem dauere sie nun schon ein paar Tage an – «und es zeichnet sich ab, dass sich das die nächsten Tage weiterziehen wird.»

 Für die Schiffe bedeutet das, dass sie den nächstgelegenen Hafen ansteuern und anlegen müssen. Die nächsten paar Tage werden sie dort blockiert sein. Damit trifft das Hochwasser eine wichtige Handelsdrehscheibe der Schweiz: In Basel werden rund zehn Prozent aller Importe umgeschlagen. Das entspricht sechs Millionen Tonnen Gütern oder über 100’000 Containern.

In den letzten Jahren mussten wir uns eher mit dem Niedrigwasser-Thema herumschlagen.
Autor: Jelena Dobric

Die Verantwortlichen der Rheinhäfen sind es sich zwar gewohnt, den Pegelstand genau im Auge zu behalten. In den letzten Jahren hatten sie dabei aber andere Sorgen: «In den letzten Jahren mussten wir uns eher mit dem Niedrigwasser-Thema herumschlagen», erklärt Dobric.

Niedrigwasser wäre weniger schlimm

 Im Vergleich zum Hoch- bedeutet Niedrigwasser allerdings nicht, dass die Strecke gesperrt bleiben muss. Die Schiffe können dann nämlich weiterhin flussauf- und flussabwärts verkehren, einfach mit weniger Ladung als üblich. Bei Hochwasser geht das nicht. Und der Wetterbericht lässt nicht auf ein baldiges Absinken des Rheinpegels hoffen.

HeuteMorgen, 14.07.2021, 06:00 Uhr

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Jürg  (Hans Jürg)
    Gehen jetzt die Hamsterkäufe wieder los?
  • Kommentar von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
    Hier wird etwas dramatisiert, was ein bis zweimal im Jahr passiert. Dieses Jahr ist die Schneeschmelze verspätet und ihre letzte Phase wird nun von starken Niederschlägen überlagert. Nicht die Menge, sondern eher die Zeit gibt zum Denken Anlass! Hochwasser und Hagel sind nicht so ganz selten, wie gewisse meinen - es sind keine Phänomene. Bereits vor siebzig Jahren wurden dadurch nachweislich ganze bäuerliche Existenzen vernichtet. Die Natur ist nicht beherrschbar - nur ein wenig bezähmbar!
    1. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Herr Lang, Die Natur ist in keiner Art und Weise bezähmbar! Das ist ein Irrglaube. Der Mensch kann versuchen Auswirkungen die ihn betreffen zu mindern und in andere Bahnen zu lenken. Mehr nicht. Ein Wetterextrem findet trotzdem statt. Oder wie wollen Sie Starkregen, Hagel, Stürme etc. zähmen?
    2. Antwort von Mark Stalden  (Mark)
      Die Schneeschmelze ist so wenig der Grund wie die Sonne Schuld ist an der Klimaerwährmung.
    3. Antwort von Tom Müller  (freaquency)
      Dramatisiert? Schauen wir mal, wie es nach dem Freitag aussieht.