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Ärmere Länder brauchen gegen das Coronavirus Unterstützung
Aus SRF 4 News aktuell vom 04.03.2020.
abspielen. Laufzeit 01:18 Minuten.
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Geld gegen Coronavirus Milliarden für ärmere Länder

Im Kampf gegen das Coronavirus stellt die Weltbank Entwicklungsländern zwölf Milliarden Dollar an Hilfskrediten bereit.

Entwicklungsländern soll mit Weltbank-Krediten und -Hilfsgeldern in Höhe von zunächst zwölf Milliarden Dollar geholfen werden, um die Folgen des neuartigen Coronavirus zu bewältigen.

Gesundheitswesen verbessern

Es gehe darum, den Staaten «schnell» und «flexibel» zu helfen, um den gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Epidemie zu begegnen, erklärte Weltbankpräsident David Malpass.

Jährliche Tagung nur virtuell

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Wegen des Coronavirus haben die sogenannten Bretton-Woods-Institutionen Weltbank und Internationaler Währungsfonds ihre jährliche Frühjahrstagung in den USA abgesagt. Die ursprünglich für Mitte April am Sitz der Organisationen in Washington geplanten Treffen sollten nun in einem «virtuellen Format» stattfinden, hiess es.

Mit dem Geld will die Weltbank vor allem das Gesundheitswesen in den betroffenen Ländern stärken. So soll den Menschen ein leichterer Zugang zu medizinischer Hilfe ermöglicht werden. Zudem soll die Forschung am Virus weiter vorangetrieben sowie die negativen Folgen der Epidemie für die Wirtschaft reduziert werden.

Möglicherweise ist weitere Hilfe nötig

Die Weltbank geht davon aus, dass sich das Virus weiter ausbreiten wird. Entsprechend gebe es auch noch viele Unbekannte, so Malpass weiter. Das Institut stellt deshalb in Aussicht, dass weitere Hilfsmassnahmen folgen könnten.

Die Weltbank-Gruppe ist eine multinationale Organisation, die mit ihren verschiedenen Organisationen vor allem langfristige Entwicklungs- und Investitionshilfen leistet.

Das sagt Wirtschaftsredaktor Dario Pelosi:

Von den Weltbank-Krediten dürften etwa afrikanische Länder profitieren, deren Gesundheitssystem zu wenig gut ausgebaut ist, um mit einer Coronavirus-Epidemie klarzukommen. Mit der Massnahme reagiert die Weltbank gegenüber früheren, ähnlichen Epidemien, jetzt eher schnell. Sie geht auch davon aus, dass sich das Virus weiter ausbreiten wird.

SRF 4 News aktuell, 06.10 Uhr; dpa/peld/snep

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Albert Planta  (Plal)
    Ich hoffe, dass diese Mia. nicht in die Hände von Profiteuren gelangen.
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    1. Antwort von Vale Nipo  (VNxpo)
      Leider wird dass immer der Fall sein. Im Kapitalismus gibt es immer Profiteure, ob wir wollen oder nicht. Profit ist automatisiert und zeichnet unsere Gesellschaft. Eine Arbeit muss angemessen entlohnt, werden damit die 4 weiteren Produktionsfaktoren der Wirtschaft etwas bewirken. Ob Unternehmen oder Arbeiter, jeder Mensch ist ein Profiteur. Das Unternehmen bekommt den Gewinn, der Arbeiter den Lohn, die Konsumenten bekommen die Güter.
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  • Kommentar von Verena Schär  (Nachdenklich)
    Afrika: ein Artikel von John N Nkengasong und Wessam Mankoula
    Published:February 27, 2020

    https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)30464-5/fulltext
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  • Kommentar von Verena Schär  (Nachdenklich)
    In Afrika braucht es sofort Gutschriften um Bundels für das Internet zu kaufen. Dies ist ein zentraler Punkt um die Menschen zu informieren. Sie werden da nicht viel anders wie bei uns reagieren. Die einen negieren es, die anderen wollen Informationen und ein Teil wir Phobisch/Hysterisch.
    In Afrika ist Fluh - Zeit und die Malaria besteht weiterhin. Das Corona Virus ist für die Afrikaner neu. Es wird sehr wichtig all diese Symptome zu erkennen. Ich hoffe, dass viele Afrikaner den Neem benutzen.
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