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Sommerliche Salatkreationen Von der Vorspeise zum Hauptgang: Drei nahrhafte Salatrezepte

Es ist Sommerzeit und bei den kommenden hohen Temperaturen vergeht vielen die Lust auf warme und schwere Speisen. Blattsalat als Alternative ist ein Träger von wichtigen Mineralstoffen, die speziell bei Hitze regelmässig zugeführt werden sollten.

Doch Blattsalat allein macht die meisten nicht satt. Oder zumindest nicht glücklich. Diese drei Rezepte interpretieren zeitlose Salatgerichte neu und befreien den Salat endgültig von seinem «Vorspeisen-Stigma».

1. Bohnensalat mit Johannisbeeren, Burrata und Senfdressing

In diesem Salatgericht spielen die Bohnen zwar eine Hauptrolle, sind aber nicht unbedingt der Star. Diesen Titel dürfen in diesem Fall die Beeren für sich beanspruchen. Denn die Säure der Johannisbeeren geben den Bohnen zusammen mit dem Burrata einen frischen Kick und sorgen für eine gute Säure-Balance. Sollten keine Johannisbeeren verfügbar sein, kann man alternativ auch Himbeeren verwenden.

Tipp für eine (fast) laktosefreie Alternative

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Nahaufnahme von gewürfeltem Tofu.
Legende: Depoistphoto / Serezniy

Wer Burrata nicht mag oder Laktose nur schlecht verträgt, kann den Salat natürlich auch mit Feta anrichten. Feta enthält wenig Laktose und ist daher bekömmlicher. Wer eine Laktoseintoleranz hat, kann auf laktosefreien Mozzarella zurückgreifen.

Für das sommerliche Gericht verwendet man zweierlei Bohnen. Einerseits die Cannelinibohnen, die reich an Ballaststoffen sind und dem Salat den nötigen Hauptgang-Charakter geben. Sie sorgen auch für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Als Mitstreiter zur Cannelinibohnen empfiehlt sich die Stangenbohne. Der Burrata rundet mit seiner Cremigkeit dieses Salatgericht perfekt ab.

2. Tomato Tonnato statt Kalbfleisch Tonnato: Erfrischend anders

Tomaten- statt Kalbsfleischscheiben und die reichhaltige Thunfisch-Sauce machen diesen Salat zwar nicht zu einem vegetarischen (aber immerhin pescetarischen) Gericht – dafür alleweil zu einem Sommer-Klassiker mit Salatkomponenten. Die Tomaten in Kombination mit der Sauce voller Umami, dank der Zugabe von Sardellen und Kapern, bilden eine schöne Balance.

Wer will, kann auch die Industrie-Mayonnaise aussen vor lassen und selber Mayo machen. Der eng mit der Tomate verbandelte Basilikum rundet das Gericht ab. Passend dazu serviert man geröstete Baguettescheiben oder ein deftiges «Chnoblibrot».

3. Brokkoli statt Poulet und Panko statt Parmesan: Der vegetarische «Caesar Salad»

Beim Begriff «Caesar-Salad» denken die meisten an einen – hier bewusst in Anführungs- und Schlusszeichen gesetzten – «Salat» mit einer reichhaltigen Sauce aus Mayonnaise, Parmesan und Sardellen. Nicht fehlen darf, zumindest beim Original, das Poulet, reichlich Speck und Brot-Croûtons.

Doch bei dieser vegetarischen Alternative zur Kreation eines Italo-Amerikaners aus dem Grenzgebiet zwischen Kalifornien und Mexiko besteht das Gericht aus Brokkoli und Panko-Paniermehl. Statt Mayonnaise wird Joghurt verwendet, was in Kombination mit dem Brokkoli und garniert mit einer Mischung aus Panko mit Zitronenzeste ein wunderbar leichtes Gericht auf dem Teller ergibt.

Radio SRF 1, «A Point» 6.8.2025, 16:12 Uhr

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