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Wolfsberg lässt Gladbach keine Chance
Aus Europa League – Goool vom 19.09.2019.
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«Nie gesehene Sternstunde» Österreich mischt Europa auf

Alle drei österreichischen Vertreter in der CL und EL sind zum Auftakt erfolgreich. Zwei Namen stechen dabei heraus.

«Heute haben wir so richtig eins auf den Deckel gekriegt», resümierte Gladbach-Trainer Marco Rose nach dem 0:4 gegen Wolfsberg. Tatsächlich hatten die Österreicher gegen den Bundesliga-Siebten so richtig ausgeteilt – zur Pause (3:0) war die Partie entschieden gewesen.

Der WAC schliesst damit eine äusserst erfolgreiche Auftaktrunde der österreichischen Vertreter ab: Weil auch LASK (1:0 gegen Rosenborg) und vor allem Salzburg in der «Königsklasse» (6:2 gegen Genk) erfolgreich waren, weisen sie eine beeindruckende Bilanz auf: 3 Spiele, 9 Punkte, 11:2 Tore.

Eine nie gesehene Sternstunde der österreichischen Liga
Autor: Die Krone-Zeitung

(Noch) ungewohntes Terrain

Dabei sind die drei Teams mit überschaubarer Erfahrung auf europäischer Bühne in die Wettbewerbe gestartet: Für Salzburg ist es (endlich) die erste Teilnahme in der Champions League überhaupt, Wolfsberg spielt gar erstmals überhaupt im Europacup. Und für Linz datieren die letzten europäischen Auftritte aus dem vergangenen Jahrtausend.

Der Erfolg der ÖFB-Teams trägt vor allem in der Offensive zwei Namen:

  • Shon Weissmann: Der Israeli stürmt seit diesem Sommer für Wolfsberg und gilt als bester Einkauf der Klubgeschichte. Nach 9 Pflichtspielen steht er bei 11 Toren, auch gegen Gladbach war der 23-Jährige erfolgreich.
  • Erling Haland: Der erst 19-Jährige Salzburger sorgte am Dienstag in der Champions League mit einer Triplette für Aufsehen. Seine Statistik ist nach 9 Pflichtspielen mit 17 (!) Toren gar noch beeindruckender.

Die Triumphe lassen auch die österreichischen Medien jubilieren: Die Superlativen reichen vom «Europa-League-Wunder» (Der Standard) bis zum «Fussball-Märchen» (Die Presse). Für die Krone läuft derzeit gar eine «nie gesehene Sternstunde der österreichischen Liga».

Die Spieler von Wolfsberg nach ihrem Exploit gegen Borussia Mönchengladbach.
Legende: Österreichischer Dauerjubel Die Spieler von Wolfsberg nach ihrem Exploit gegen Borussia Mönchengladbach. Reuters

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 20.09.19, 07:00 Uhr

15 Kommentare

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  • Kommentar von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
    Die Begründung mit kleinen Ländern gilt nicht.Portugal und Holland beispielsweise sind auch nicht groß, entwickeln aber regelmäßig Weltklasse Fussballer. Die CH und auch die Ösis hatten soweit ich weiß noch nie einen absoluten Weltklasse Spieler, der mal eine CL, WM oder EM gewonnen hat.Ich denke Ursache sind die vielen nicht gut ausgebildeten Trainer in der CH und das andere ist die Entwicklung von Jugendlichen, sprich Trainingszentren etc. Hier sind die o.g. Länder deutlich weiter
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    1. Antwort von Alexander Peutz  (Zico)
      Die Wahrheit ist oft unbequem aber das kann ich so nicht stehen lassen. Hier ein paar Österreicher, die den UEFA-Pokal gewonnen haben bzw. die Champions League: Hans Krankl, Bruno Pezzey, Andreas Herzog, David Alaba. Krankl war auch Torschützenkönig des Jahres mit 41 Treffern bei Fc Barcelona, Pezzey war in der Weltauswahl seinerzeit. Ein paar mit Weltformat haben wir schon. Selten, wenige aber es gibt sie. Lieben Gruss von einem Ösi.
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    2. Antwort von Alexander Peutz  (Zico)
      Ach so und nur zur Info: Die Niederlande hat 17 Millionen Einwohner.
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    3. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      Henchler:Dass NL doppelt soviele Einwohner hat, ist Ihnen vermutlich im Eifer des Schreibens entgangen. Und Portugal auch über 10 Mio. Ok, die holen wir diesbezüglich bald ein, also nicht im Fussball, meine ich.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Die Össis setzen in den letzten Jahren vermehrt aut "Eigene Junge" und bauen die kombiniert mit guten Jungen Ausländer sehr geschickt ein und haben eine gute Mischung Alt/Jung, was jetzt Früchte trägt und sie haben auch mehr Geduld bei der Club Entwicklung als die meisten CH SL Vereine!
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    1. Antwort von M. Kaiser  (Klarsicht)
      Wenn ich mir die Tore im SRF2 angesehen habe, fällt auf, dass es auch viel Zufallsglück ist , wer die ersten Tore schiesst ist meist auf der psychologischen Siegerstrasse. Die Österreicher sind manchmal hervorragend, dann wieder Grotten umständlich bei schwachen Gegnern, sie werden von der Presse zu früh hochgejubelt, weil es eben sonst nicht viel zu jubeln gibt-dann reisst der Erfolg jäh ab und tauchen in die Versenkung ab . Genau so in der Nationalmannschaft. Da fehlt die Hirscher- Konstanz.
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    2. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      @Kaiser: Also soviel Konstanz wie die Schweizer bringen sie in der Nati auch hin. Und die besten Österreicher spielen auch in der BL.
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  • Kommentar von Peter Meier  (Ein Rechter, der nicht blind ist auf dem Linken)
    @Brauchli: Fragen Sie mal den Dürr! Vielleicht weiss der mehr.
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    1. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      Nicht wirklich eine intelligente Aussage. Wollen Sie den Österreichischen Fussballern wirklich Doping unterstellen?
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