Schon zum 2. Mal seit seinem Comeback als Winterthur-Coach trifft Patrick Rahmen auf den FC Luzern. Sein Debüt am 25. Oktober begann vielversprechend: Nach 22 Minuten führte der FCW gegen Luzern 2:0 – doch am Ende teilten sich die beiden Teams die Punkte. Winterthur hatte schon zuvor gegen Lugano eine 2:0-Führung verspielt (Endstand: 2:4).
Dasselbe erlebte zuletzt der FC Luzern: Gegen Zürich und Servette führte das Team von Coach Mario Frick jeweils 2:0 – und gewann keines der Spiele (2:3 gegen den FCZ, 2:2 gegen Servette). Auf dieses Doppelereignis wiesen die Winterthurer in ihrer Matchvorschau für Samstag genüsslich hin.
1 Heimsieg, 0 Auswärtssiege
Ebenso auf die negative Heimbilanz des FCL (1 Sieg, 4 Remis, 2 Niederlagen). «Neue Chance gegen heimschwache Luzerner», hofft der Tabellenletzte – und verschweigt dabei, dass die eigene Auswärtsbilanz katastrophal ist: 1 Remis, 6 Niederlagen, 4:25 Tore.
Die Innerschweizer, die seit zwei Monaten zwischen Platz 6 und 7 pendeln, streben den 2. Heimsieg nach dem 6:0 über GC an. «Schlussendlich ist es egal wie – wir wollen die drei Punkte hier behalten», lässt sich Frick zitieren. «Wir müssen mit dem Druck umgehen können. Ich erwarte den nächsten Schritt.»
Di Giusto «on fire»
Frick hofft dabei unter anderem auf den formstarken Matteo Di Giusto. Der Ex-Winterthurer erzielte in den letzten drei Spielen vier Tore und bereitete zwei weitere vor. Am Freitag erhielt der 25-jährige Mittelfeldspieler einen weiteren Boost: Er wurde neben Xherdan Shaqiri und Miroslav Stevanovic für die Swiss Football Night im Januar in der Kategorie «Super League Player» des Jahres nominiert.